Als der U-Bahn-Zug "Pelham 123" in die Station an der 28. Straße einrollt, beginnt für vier Männer der Coup ihres Lebens. Ex-Söldner Blue, der gefeuerte Zugführer Green, der schießwütige Puertoricaner Grey und der Psychopath Brown entführen den Zug, nehmen Geiseln und fordern 17 Mio. Dollar - zahlbar in einer Stunde. Im Wettlauf mit der Zeit kommt Lieutenant Garber, Sicherheitschef der New Yorker U-Bahn, dem Quartett auf die Spur, setzt auf List, bringt zwei Männer zur Strecke. Blue wird eingeklemmt überfahren. Green entkommt, bis ihn Garber aufspürt.
Eminent packender Thriller mit ständig steigender Spannungskurve. Vorbereitung, Ausführung und Hetzjagd laufen konsequent, professionell und atemlos ab. Exzellent besetzt. Das Quartett trägt Decknamen, Walter Matthau als Garber und Robert Shaw als Blue liefern sich ein schönes Schauspielerduell. Die berühmte Schlusseinstellung mit Matthau gehört zu den besten Filmschlüssen aller Zeiten. Regisseur Joseph Sargent inszenierte den Express unter den Entführungsthrillern als dramaturgisch und montagetechnisch meisterhaftes Spannungskino.
| Darsteller: | Walter Matthau | als Lt. Zachary Garber | |
|---|---|---|---|
| Robert Shaw | als Blue | ||
| Martin Balsam | als Green | ||
| Hector Elizondo | als Grey | ||
| Earl Hindman | als Brown | ||
| James Broderick | als Denny Doyle | ||
| Dick O'Neill | als Correll | ||
| Lee Wallace | als Der Mayor | ||
| Regie: | Joseph Sargent | ||
| Drehbuch: | Peter Stone | ||
| Produzent: | Gabriel Katzka | ||
| Edgar J. Scherick | |||
| Buchvorlage: | John Godey | ||
| Kamera: | Owen Roizman | ||
| Schnitt: | Gerald B. Greenberg | ||
| Robert Q. Lovett | |||
| Musik: | David Shire | ||
| Kostüme: | Anna Hill Johnstone | ||
| Casting: | Alixe Gordin | ||
Wer im Nahen Osten über die Ölreserven gebietet, der lebt gefährlich. Denn dem bösen Westen ist jedes Mittel Recht, um den Fluss des Schwarzen Goldes zu sichern.
Das zeigte zuletzt George Clooney in "Syriana". Was dort noch bitterer Ernst war, das würzt John Cusack nun mit einer Prise schwarzem Humor in seiner Polit-Satire "Brand Hauser: Stuff Happens". Cusack spielt darin einen Auftragskiller, der einen Ölminister töten soll. Dazu lädt er sein Opfer auf eine pompöse Business-Show ein, bei der die Hochzeit eines Pop-Sternchens für zusätzliche Ablenkung sorgen soll. Doch am Abend des Attentats geht alles schief...
Der Part der trällernden Superblondine ging dabei passenderweise an die singende Schauspielerin Hilary Duff. In weiteren Rollen sind Cusacks Schwester Joan und Marisa Tomei zu sehen.
Hauptdarsteller John Cusack feierte bereits in der Krimikomödie "Ein Mann - Ein Mord" mit einem Auftritt als Profikiller einen Riesenerfolg. Damals wie heute schrieb er auch am Drehbuch mit. Beim aktuellen Projekt zieht er zudem als Produzent die Strippen.
Als Regisseur hat Cusack den relativ unbekannten Joshua Seftel engagiert. Der hat sich bisher vor allem durch politische Fernsehdokus wie "Taking on the Kennedys" hervorgetan. Schon Ende Oktober soll Seftel in Bulgarien das erste Mal "Action!" rufen. Bis dahin steht Cusack noch für die Stephen-King-Verfilmung "1408" vor der Kamera. Gerade abgedreht hat Cusack das Familiendrama "The Martian Child" und den Killer-Thriller "The Contract".
Sein ausgeprägter Sinn für Komik unter dem Dackelblick, seine vorgeschobene Unterlippe und die hängenden Schultern bei gleichzeitigem...
Sein plötzlicher Tod unterbrach eine der erfolgreichsten Karrieren eines Briten in Hollywood. Robert Shaw (1927 - 1978) gehörte wie Lee Marvin...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.