Originaltitel: Stop! Or My Mom Will Shoot
USA 1991
Sylvester Stallone
Estelle Getty
JoBeth Williams
Regie: Roger Spottiswoode
Verleih: UIP
Lieutenant Joe Bomowski, beruflich wie privat ohnehin arg geschüttelt, bekommt zu allem Überfluß Besuch von seiner agilen Mutter Tutti. Nur die Hoffnung, daß die putzwütige Dame, die nicht einmal davor zurückschreckt, Babyfotos von Joe auf dem Revier herumzuzeigen, bald wieder abreist, bewahrt Joe davor, seinen Verstand zu verlieren. Die Hoffnungen zerplatzen wie eine Seifenblase, als Tutti Zeugin eines Mordes wird. Jetzt hat sie auch noch Zeit, in Joes Privatleben für Unruhe zu sorgen. Doch schließlich raufen sich Mutter und Sohn doch noch zusammen. Tutti hilft Joe sogar noch, skrupellose Waffenschieber, die auch für den Mord verantwortlich waren, dingfest zu machen.

Das Buddy-Picture-Genre ist um eine skurrile Variante reicher: Sylvester Stallone ("Rambo I, II & III") darf sich in seiner zweiten komischen Rolle nach "Oscar" mit dem bezaubernden "Golden Girl" Estelle Getty in der Rolle seiner alptraumhaften Mutter herumschlagen. Regisseur Roger Spottiswoode ("Mörderischer Vorsprung", "Air America") bediente sich bei der Inszenierung freizügig bei den Erfolgsformeln des "Kindergarten Cop" und seines eigenen "Scott und Huutsch" und profitiert vor allem von der perfekten Chemie der beiden Hauptdarsteller. Nach einer Million Zuschauern in den deutschen Kinos, stehen die Türen zum Erfolg auch auf Video sperrangelweit offen.
| Darsteller: | Sylvester Stallone | als Joe Bomowski | |
|---|---|---|---|
| Estelle Getty | als Tutti | ||
| JoBeth Williams | als Gwen Harper | ||
| Roger Rees | als Parnell | ||
| Martin Ferrero | als Paulie | ||
| Gailard Sartain | |||
| J. Kenneth Campbell | |||
| Nicholas Sadler | |||
| Dennis Burkley | |||
| Regie: | Roger Spottiswoode | ||
| Drehbuch: | Blake Snyder | ||
| William Osborne | |||
| William Davies | |||
| Produzent: | Ivan Reitman | ||
| Joe Medjuck | |||
| Michael C. Gross | |||
| Kamera: | Frank Tidy | ||
| Schnitt: | Mark Conte | ||
| Lois Freeman-Fox | |||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
Das hätte nun wirklich niemand gedacht! Action-Held Sylvester Stallone wird auf seine alten Tage zum Kinderstar. In "Spy Kids 3: Game Over" wird Stallone den Gegenspieler von Familie Cortez spielen.
Sylvester Stallone übernimmt die Rolle des Oberschurken "Toymaker", der die Familie Cortez schon seit Jahren als seine ganz privaten Todfeinde ansieht. Jetzt holt er zum finalen Schlag aus. Er entführt Töchterchen Alexa in ein von ihm entwickeltes, virtuelles Computerspiel. Nun müssen ihm nur noch Papa, Mama und der Sohnemann in die Falle gehen.
Für Stallone ist der Auftritt in der Komödie der erste kindergerechte Film seit Jahren. Nach "Stop! Oder meine Mami schießt" und "Oscar - Vom Regen in die Traufe" hat sich "Sly" eher auf humorig angehauchte Actionfilme wie "Demolition Man" und "Assassins" verlegt. Hin und wieder eine anspruchsvolle Rolle wie in "Cop Land" - Jugendliche unter 16 Jahren bekamen die lebende Leinwandlegende so gut wie gar nicht zu sehen.
Robert Rodriguez ist es zu verdanken, dass Stallone in der Kinderkomödie mitwirkt. Der Regisseur hatte schon lange den Wunsch, mit dem Superstar zusammenzuarbeiten: "Ich war schon immer ein großer Fan von 'Sly'. Er ist einfach eine Nummer größer als normale Schauspieler. Seine Anwesenheit wird 'Spy Kids 3: Game Over' sicherlich gut tun."
Neben Sylvester Stallone kann Rodriguez auf die bewährten Kräfte der ersten beiden "Spy Kids"-Abenteuer zurückgreifen: Antonio Banderas, Alexa Vega, Daryl Sabara und Carla Gugino geben sich wieder als durchgeknallte Agenten-Familie die Ehre.
Mit der Figur des Boxers "Rocky" und der des Vietnam-Veteranen "Rambo" schuf Sylvester Stallone zwei Ikonen des Action-Films der...
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