Originaltitel: Pride and Prejudice
USA/Großbritannien 2005
Keira Knightley
Matthew Macfadyen
Claudie Blakely
Regie: Joe Wright
Verleih: UIP
Im ländlichen England des frühen 19. Jahrhunderts warten die fünf wohlgeratenen Töchter der britischen Großbürgerfamilie Bennet darauf, dass ein respektabler Herr um ihre Hand anhält. So jedenfalls sind die Spekulationen von Mutter Bennet (Brenda Blethyn), die ihre Töchter ohne Rücksicht auf Verluste unter die Haube zu bringen gedenkt. Dabei hat sie jedoch nicht mit dem Eigensinn von Elizabeth (Keira Knightley), der Zweitältesten, gerechnet, die sich partout nicht für den wohlhabenden Mr. Darcy (Matthew MacFadyen) begeistern will.
Nach insgesamt fünf Fernsehproduktionen adaptiert TV-Regisseur Joe Wright ("Charles II: The Power And The Passion") Jane Austens gleichnamigen Roman-Klassiker unter großer Starbeteiligung zum ersten Mal seit 1940 wieder für die Leinwand.
"Fluch der Karibik"-Beauty Keira Knightley bezaubert in der gelungenen Verfilmung des romantischen Jane-Austen-Klassikers.
So unvergänglich wie die Liebe, das größte Spiel der Welt, präsentiert sich Jane Austens Romanklassiker aus dem 19. Jahrhundert in dieser originalgetreuen Verfilmung. Joe Wright holte für die Umsetzung der Liebesgeschichte, die Geschichte schrieb, große Namen vor die Kamera.
Die liebevoll ausgestattete Produktion, die er für Working Title, die Macher von "Bridget Jones", realisierte, bietet mit den saftigen grünen Hügeln Großbritanniens eine prächtige Kulisse für anrührende Gesellschaftsdramen. Denn die dickköpfige, intelligente und schlagfertige Elizabeth Bennett (Keira Knightley aus "King Arthur") will sich nicht ins strenge Society-Korsett pressen und mit irgendwem verheiraten lassen.
Sehr zur Sorge der Mutter, die ihre vier Töchter so schnell wie möglich unter der Haube sehen will. Für den arroganten Mr. Darcy (Matthew MacFadyen aus "Enigma") empfindet die stolze junge Elizabeth nichts als Verachtung. Klarer Fall: Heirat ausgeschlossen!
Dann lieber seinen erklärten Widersacher, den charmanten Mr. Wickham. Doch ist der wirklich so aufrichtig, wie er vorgibt? Und vielleicht ist Mr. Darcy gar nicht so verachtenswert, wie es scheint? Große Gefühle, wunderschöne Bilder und Kinolegenden wie Donald Sutherland und Judi Dench - so schön kann nur Kino sein.
| Darsteller: | Keira Knightley | als Elizabeth Bennet | |
|---|---|---|---|
| Matthew Macfadyen | als Mr. Darcy | ||
| Claudie Blakely | als Charlotte Lucas | ||
| Brenda Blethyn | als Mrs. Bennet | ||
| Dame Judi Dench | als Lady Catherine De Bourgh | ||
| Rupert Friend | als Mr Wickham | ||
| Tom Hollander | als Mr. Collins | ||
| Jena Malone | als Lydia Bennet | ||
| Carey Mulligan | als Kitty Bennet | ||
| Rosamund Pike | als Jane Bennet | ||
| Donald Sutherland | als Mr. Bennet | ||
| Talulah Riley | als Mary Bennet | ||
| Simon Woods | als Mr. Bingley | ||
| Peter Wight | als Mr. Gardiner | ||
| Penelope Wilton | als Mrs. Gardiner | ||
| Kelly Reilly | als Caroline Bingley | ||
| Regie: | Joe Wright | ||
| Drehbuch: | Deborah Moggach | ||
| Lee Hall | |||
| Produzent: | Tim Bevan | ||
| Eric Fellner | |||
| Paul Webster | |||
| Koproduzent: | Jane Frazer | ||
| Ausf. Produzent: | Debra Hayward | ||
| Liza Chasin | |||
| Buchvorlage: | Jane Austen | ||
| Kamera: | Roman Osin | ||
| Schnitt: | Paul Tothill | ||
| Musik: | Dario Marianelli | ||
| Produktionsdesign: | Sarah Greenwood | ||
| Kostüme: | Jacqueline Durran | ||
Hollywoods Superstars reißen sich um diese Rolle...
Daniel Craig soll in den US-Remakes der Millenium-Trilogie den Part als Mikeal Blomkvist übernehmen. (Foto: Kurt Krieger / NFP (Warner))
Erst war Johnny Depp im Gespräch, dann Brad Pitt. Nun aber darf wohl 007-Mime Daniel Craig im US-Remake der Millenium-Trilogie die Hauptrolle des findigen Ermittlers Mikael Blomkvist spielen. Daniel Craigs Unterschrift für die amerikanische Version der weltweit enorm beliebten schwedischen Krimireihe unter der Leitung von Top-Regisseur David Fincher ist angeblich nur noch Formsache.
Zwar sind auch die schwedischen Verfilmungen der Bücher von Stieg Larsson im Kino weltweit recht erfolgreich: In Deutschland ist der Film zum dritten Roman "Vergebung" soeben gestartet, Teil eins sahen unter dem Titel "Verblendung" immerhin 700.000 deutsche Krimifans. Amerikanische Kinogänger sind aber synchronisierte Filme nicht gewöhnt und daher höchst irritiert, wenn sich die Lippen der Schauspieler anders bewegen als die gehörte Sprache klingt. Außerdem zieht ein Superstar wie Daniel Craig dann doch mehr Fans an als die schwedischen Darsteller Michael Nyqvist und Noomi Rapace - so großartig diese ihre Figuren auch schauspielerisch interpretieren.
Rapaces Part als Lisbeth Salander soll in David Finchers Version übrigens Carey Mulligan übernehmen. Sie war unter anderem in "Stolz und Vorurteil" zu sehen und für ihren Part als naiver verliebter Teenager in "An Education" sogar für einen Oscar nominiert. Demnächst kommt sie neben Michael Douglas und Shia LaBeouf in der "Wall Street"-Fortsetzung "Geld schläft nicht" ins Kino. Das Drehbuch schreibt Veteran Steven Zaillian, der unter anderem "Schindlers Liste", "Und täglich grüßt das Murmeltier" und "Gangs of New York" skriptete.
Held der Krimireihe ist der beinharte investigative Journalist Mikael Blomqvist, den in der US-Version dann Daniel Craig spielt. Er wird im ersten Teil beauftragt, den Fall einer vor 40 Jahren verschwundenen Lieblingsnichte eines alten Mannes zu klären. Mithilfe der psychisch labilen Hackerin Lisbeth Salander stößt er bald auf einen ekelhaften Wust aus Nazi-Machenschaften, sexuellem Missbrauch und Inzest. Kultstatus hat dabei vor allem die Figur von Lisbeth, deren eigene düstere Vergangenheit von allzu ähnlichen Erfahrungen geprägt ist. Der amerikanische Film wird wie die US-Buchfassung nach Lisbeth Salander "The Girl With The Dragon Tattoo" heißen.
Daniel Craig hat übrigens nur deshalb Zeit für den Part als Mikael Blomqvist, weil das Bond-Studio MGM in großen finanziellen Nöten steckt und das lange geplante nächste 007-Abenteuer daher vorerst nicht in Sicht ist ...
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