Horrorschocker in der Tradition von "Der Exorzist", in der Patricia Arquette die Wundmale Christi erfährt. http://images.kino.de/flbilder/max00/bf00/bf01/b0001994/b150x150.jpg Stigmata

Filmdetails

Stigmata

Horrorschocker in der Tradition von "Der Exorzist", in der Patricia Arquette die Wundmale Christi erfährt.


Stigmata
Start: 13.01.2000

Horror

USA 1999
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Patricia Arquette
Gabriel Byrne
Jonathan Pryce

Regie: Rupert Wainwright
Verleih: UIP

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Partygirl Frankie Page bekommt von ihrer Mutter einen Rosenkranz geschenkt - der Beginn einer furchtbaren Besessenheit: Unter der Macht von Dämonen wird sie von schlimmen Krämpfen geschüttelt, ihre Handgelenke werden durchstoßen und sie wird in der U-Bahn ausgepeitscht. Der Vatikan schickt Priester und Wissenschaftler Vater Andrew Kiernan zu ihr. Und die beiden beginnen sich zu verlieben.


Kritik

Stigmata

Die Gruselwelle rollt und rollt und rollt. Nach den sensationellen Erfolgen von "The Blair Witch Project" und "The Sixth Sense" steht eine ganze Armee von übernatürlichen Thrillern Gewehr bei Fuß, Lichtspielhäuser in Geisterbahnen zu verwandeln. Einer davon ist die unverhohlene "Exorzist"-Imitation "Stigmata", in der Patricia Arquette ("Lost Highway") als partyfreudige Friseuse plötzlich die Wundmale Christi an ihrem Körper trägt und damönisch besessen wird.

Der obligatorische Prolog von fernen Landen, in denen das Unheil generell seinen Ausgang nimmt, zeigt eine Kirche in Brasilien, in der eine Marienstatue Tränen von Blut vergießt. Die Brücke nach Pittsburgh zur lebenslustigen Friseuse Frankie Page wird geschlagen, als sie einen Rosenkranz aus just jenem Gotteshaus von ihrer reisenden Mutter zugeschickt bekommt. Während sich Frankie in ihrem weiträumigen, mit unzähligen Kerzen stimmig beleuchteten Apartment in der Badewanne entspannt, wird sie plötzlich von einer unsichtbaren Macht gebeutelt und zu bruchstückhaften Aufnahmen eines Kreuzigungsrituals werden ihre Handgelenke durchlöchert. Fortan geht es mit ihrem sozialen Status und ihrer Gesundheit rapide bergab, ihre Kollegen und Freunde distanzieren sich von der "suiziden Epileptikerin". Wenig später erfährt Frankie weitere Wundmale. Sie wird in der U-Bahn ausgepeitscht und in der Disco wird ihr mit bluttriefendem Ergebnis eine unsichtbare Dornenkrone aufgesetzt. Inzwischen wurde vom Vatikan der Priester und Wissenschaftler Vater Andrew Kiernan (Gabriel Byrne spielt in "End of Days" in Kürze auf der Gegenseite mit) zur Untersuchung vor Ort geschickt. Ab der ersten Einstellung beginnt es zwischen Frankie und dem Geistlichen emotional und erotisch zu knistern. Darüberhinaus wird die bedauernswerte Heroine von scheinbar mehreren Wesenheiten besessen, von denen sich eine als Bote eines verstorbenen Priesters entpuppt, der ein verschollenes Manuskript Jesus' übersetzt hatte. Womit sich der Besessenheitsschocker auch noch zum "Der Name der Rose"-ähnlichen Kirchenkonspirationsthriller ausweitet, der dem Zuschauer mit seiner recht einfachen Botschaft weismachen will, daß damit die Grundfeste der katholischen Kirche erschüttert werden könnten.

Arquette schlägt sich in ihrer Rolle recht tapfer und auch der zuverlässige Byrne läßt sich selbst bei albernen Momenten nicht aus der Fassung bringen. Doch Regisseur Rufus Wainwright ("The Sadness of Sex") ist eine gewisse Unerfahrenheit in Sachen Dramaturgie und Spannungsbogen anzumerken. Er verdiente sich seine Meriten mit dem Inszenieren von Werbespots und Musikvideoclips. So kreiert er viele visuell faszinierend symbolträchtige Bildkompositionen, die aneinandergereiht und unterlegt von einem oftmals stark in den Vordergrund tretenden Soundtrack den Vergleich zum abendfüllenden Musikvideo aufdrängen. Für die Musik zeichnet Smashing-Pumpkins-Frontmann Billy Corgan verantwortlich, der sich für seine von atmosphärisch bis schrill reichenden Klangkompositionen wohl ein wenig von Trent Reznors "Lost Highway"-Kompositionen inspirieren ließ. Beim Drehbuch von Tom Lazarus und Rick Ramage verhält es sich in punkto Originalität ähnlich. Sie greifen auf eine Vielzahl von religiösen Motiven (en masse werden Kerzen, Kruzifixe, Kelche, weiße Tauben, Blut- und Wassertropfen, Flammen und Heiligenstatuen zum Einsatz gebracht) und bewährten Horrorstandards (selbst "Wenn die Gondeln Trauer tragen" erfährt eine Referenz) zurück, die ein wenig unverständlich und teils unfreiwillig komisch zu einem präteniösen Klischee-Kaleideskop vermischt wurden. Die Rechnung scheint dennoch aufzugehen: Mit 19,3 Mio. Dollar Einspiel am ersten Wochenende ist "Stigmata" der vierte Gruselschocker in Folge, der für Furore sorgt. ara.

Stigmata

Darsteller:  Patricia Arquette   als Frankie Paige
  Gabriel Byrne   als Reverend Andrew Kiernan
  Jonathan Pryce   als Kardinal Daniel Houseman
  Nia Long   als Donna Chadway
  Thomas Kopache   als Reverend Durning
  Enrico Colantoni   als Reverend Dario
  Rade Serbedzija   als Marion Petrocelli
  Dick Latessa   als Reverend Gianni Delmonico
  Portia de Rossi   als Jennifer Kelliho
  Patrick Muldoon   als Steven
  Ann Cusack   als Dr. Reston
 
Regie:  Rupert Wainwright  
Drehbuch:  Tom Lazarus  
  Rick Ramage  
Produzent:  Frank Mancuso Jr.  
Kamera:  Jeffrey L. Kimball  
Schnitt:  Michael R. Miller  
  Michael J. Duthie  
Musik:  Billy Corgan  
  Elia Cmiral  
Produktionsdesign:  Waldemar Kalinowski  
  Anthony R. Stabley  
Kostüme:  Louise Frogley  

Cage heiratet Sushi-Kellnerin

Nach zwei missglückten Hollywood-Ehen besinnt sich Nicolas Cage nun auf jugendliche Natürlichkeit und frischen Fisch.

Großansicht Mag jetzt junge Dinger und frischen Fisch: Nicolas Cage (Foto: Kurt Krieger)

Mag jetzt junge Dinger und frischen Fisch: Nicolas Cage (Foto: Kurt Krieger)

Der Mann hat es eilig: Kaum ist die Scheidung mit Ex-Frau Lisa Marie Presley durch, schon streift Nicolas Cage ("Face/Off") der nächsten Herzdame den Ring über.

Immerhin tut er das insgesamt schon zum dritten Mal: Seine erste Ehe mit Patricia Arquette ("Stigmata") ging 2001 nach sechs bewegten Jahren - die beiden hatten sich zwischendurch immer mal wieder getrennt - in die Brüche.

Schon kurze Zeit später war er mit der Ex von Michael Jackson, Lisa Marie Presley, liiert. Die Ehe kann jedoch bestenfalls als tiefergehende Affäre bezeichnet werden, denn nach dreieinhalb Monaten war schon wieder Schluss.

Nun reicht es Mr. Cage offensichtlich: Er will keine Stars mehr mit den dazu gehörigen Allüren an seiner Seite, ein liebes Mädchen soll es sein.

Gesucht, gefunden

Die 20-jährige Alice Kim lernte der Hollywood-Star und Neffe von Francis Ford Coppola vor fünf Monaten an ihrem Arbeitsplatz kennen: einem Sushi-Lokal in Los Angeles. Das Sushi und der Service haben den 40-Jährigen wohl überzeugt, denn von da an besuchte er das Restaurant immer wieder.

Seitdem trifft er sich auch regelmässig privat mit der hübschen Koreanerin. Seit zwei Monaten sind die beiden ein festes Paar. Jetzt wurde mit einer kleinen Zeremonie im engsten Kreise auf einer Ranch in Nordkalifornien Hochzeit gefeiert - womöglich zum letzten Mal.

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Patricia Arquette

Sie ist die gefährliche Blondine, die Femme fatale der Neo-Noir-Thriller und der Troubleshooter, die jeder Beziehung zum Verhängnis...

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Gabriel Byrne

Seine Charaktere sind charismatisch, geheimnisvoll und ambivalent, und von ihren Entscheidungen hängt oft das Leben anderer ab. So auch in...

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