John Travolta
Cynthia Rhodes
Finola Hughes
Regie: Sylvester Stallone
Verleih: Paramount
Disco-Startänzer Tony Manero, vor fünf Jahren von Brooklyn nach Manhattan gezogen, jobbt als Kellner und Tanzlehrer, wartet auf die Chance am Broadway. Tänzerin Jackie ermuntert ihn. Als er bei einer ihrer Shows Tänzerin Laura, Star des Ensembles. kennenlernt, beginnen die beiden eine Affäre. Jackie ist verletzt. Als Laura Tony fallen lässt, trainiert er härter, versöhnt sich mit Jackie, ersetzt den überforderten männlichen Star und liefert trotz Feindseligkeit mit Tanzpartnerin Laura eine brillante Leistung ab, die zum sensationellen Broadway-Triumph wird.

Fortsetzung von "Nur Samstag Nacht", mit dem John Travolta sechs Jahre zuvor zum Star geworden war. Unter der Regie von "Rocky" Sylvester Stallone wurde Travolta als Manero zum muskelbepackten ehrgeizigen Kraftpaket. Weitere Parallelen zur Boxer-Saga ergeben sich durch die Story um Manero als zähen Aufsteiger. Die Bee Gees steuerten den Titelsong bei, die restliche Musik stammt von Stallones Bruder Frank (in der Nebenrolle des Carl). Travoltas Partnerin Cynthia Rhodes (Jackie) tanzte in "Flashdance" und "Dirty Dancing".
| Darsteller: | John Travolta | als Tony Manero | |
|---|---|---|---|
| Cynthia Rhodes | als Jackie | ||
| Finola Hughes | als Laura | ||
| Steve Inwood | als Jesse | ||
| Julie Bovasso | als Mrs. Manero | ||
| Charles Ward | als Butler | ||
| Cindy Perlman | als Cathy | ||
| Regie: | Sylvester Stallone | ||
| Drehbuch: | Norman Wexler | ||
| Sylvester Stallone | |||
| Produzent: | Robert Stigwood | ||
| Sylvester Stallone | |||
| Ausf. Produzent: | Bill Oakes | ||
| Kamera: | Nick McLean | ||
| Schnitt: | Don Zimmerman | ||
| Mark Warner | |||
| Musik: | Bee Gees | ||
| Frank Stallone | |||
| Johnny Mandel | |||
| Produktionsdesign: | Robert Boyle | ||
Sie wurde von allen "Prinzessin der Herzen" genannt.
Und auch in der Brust von John Travolta entfachte die beliebte Frau von Prinz Charles ein Feuer, das trotz ihres tragischen Todes bei einem Autounfall 1997 bis heute nicht erloschen ist.
Vorgestellt wurden die beiden 1985 bei einem Ballabend im Weißen Haus, und das von keiner Geringeren als Nancy Reagan: "Ich habe eine Bitte der Prinzessin für sie", sprach die Präsidentengattin Travolta damals an. "Es war schon immer Dianas großer Traum - würden Sie mit ihr tanzen?"
Travolta war wie vom Donner gerührt. "Ich habe mich gefühlt, wie ein Frosch, der eben in einen Prinzen verwandelt wurde", erinnert er sich. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen und bat die damals 24-jährige Diana zum Tanz. Sofort leerte sich das Parkett und die Band begann ein Medley von Travoltas größten Filmhits zu spielen - von "Summer Nights" bis "Staying Alive".
"Wir waren ganz allein und die ganze Welt sah zu", schwärmt Travolta. "Anfangs versuchte sie sogar, zu führen. Doch ich drückte sanft ihre Hand, wie um ihr zu sagen: 'Lass mich führen, ich weiß, wie das geht'. Da hat sie sich entspannt und wir hatten den Tanz unseres Lebens. Als die Musik aufhörte, haben wir uns voreinander verbeugt."
Diesem Erlebnis will Travolta nun ein ganzes Kapitel in seiner Autobiografie widmen. Kein Wunder also, dass der Mime bereits mit zarten 51 Lenzen schon das erste Buch schreibt. "Wenn ich noch länger warten würde, müsste ich zwei dicke Wälzer füllen", erklärt er. "Ich habe einfach zu viele Dinge erlebt, die ich erwähnen muss, weil sie mir so viel bedeuten."
Klingt doch nach einer romantischen Bettlektüre für viele stille Abende...
Als Sohn sizilianischer und irischer Immigranten errang Travolta ersten Ruhm als großspuriger Vinnie Barbarino in der TV-Serie "Welcome Back...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.