Ewan McGregor
Naomi Watts
Ryan Gosling
Regie: Marc Forster
Verleih: Studiocanal
Interessanter Job für den Psychologen Sam Foster (Ewan McGregor) aus New York: Sein neuer Patient Henry Lethem (Ryan Gosling) behauptet, seine Eltern getötet zu haben, und kündigt an, in ziemlich genau drei Tagen Selbstmord zu begehen. Sams Freundin Lila (Naomi Watts) hatte vor einiger Zeit auch mal eine suizidale Phase und würde Henry gern helfen, was Sam für keine so gute Idee hält. Dann geschehen Dinge, die Sam an seinem Realitätssinn zweifeln lassen.
David Lynch und M. Night Shyamalan lassen grüßen, wenn Zuschauer wie Protagonist der Boden unter den Füßen weggezogen wird in diesem Horrorthriller von Marc Forster ("Monster's Ball").
Bizarrer Thriller über einen jungen Psychiater, der alles daransetzt, einen Patienten von seinem angekündigten Selbstmord abzuhalten.
Psychiater Sam Foster (Ewan McGregor) sieht sich mit einem faszinierenden Fall konfrontiert: Der junge Künstler Henry Letham (Ryan Gosling), der in verwirrtem Zustand in die Klinik kam, macht bizarre Vorhersagen, die sich nach und nach aus unerklärlichen Gründen bewahrheiten.
Nun kündigt Henry an, er werde sich in exakt drei Tagen das Leben nehmen. Sam, der durch Beziehungsprobleme mit seiner Freundin Lila (Naomi Watts) abgelenkt ist, setzt alles daran, Henrys Leben zu retten - der Beginn einer albtraumhaften Reise, an deren Ende eine erschreckende Erkenntnis steht.
Realität ist ein biegsames Konzept in diesem bizarren Thriller, mit dem sich der in Deutschland geborene Schweizer Marc Forster nach "Monster's Ball" und "Wenn Träume fliegen lernen" abermals neu erfindet.
Hier spielen überraschende Wendungen und ein Clou am Ende eine Rolle, was Vergleiche mit den Filmen von M. Night Shyamalan herausfordert. Tatsächlich steht der visuell bestechend und intelligent realisierte Albtraumkrimi eher in der Tradition eines David Lynch, auch wenn der Look moderner ist.
| Darsteller: | Ewan McGregor | als Sam Foster | |
|---|---|---|---|
| Naomi Watts | als Lila Culpepper | ||
| Ryan Gosling | als Henry Letham | ||
| Bob Hoskins | als Dr. Leon Patterson | ||
| Janeane Garofalo | als Dr. Beth Levy | ||
| Kate Burton | als Mrs Letham | ||
| B.D. Wong | als Dr. Ren | ||
| Elizabeth Reaser | als Athena | ||
| Amy Sedaris | als Tony | ||
| Regie: | Marc Forster | ||
| Drehbuch: | David Benioff | ||
| Produzent: | Eric Kopeloff | ||
| Tom Lassally | |||
| Ausf. Produzent: | Bill Carraro | ||
| Guymon Casady | |||
| Arnon Milchan | |||
| Kamera: | Roberto Schaefer | ||
| Schnitt: | Matt Chesse | ||
| Produktionsdesign: | Kevin Thompson | ||
| Jonathan Arkin | |||
| Kostüme: | Frank Fleming | ||
| Ton: | James Sabat | ||
| Casting: | Francine Maisler | ||
Der Schotte ist selbst ein großer Anhänger der Weltraumsaga, zumindest war er das, als er den Part des Obi-Wan annahm. Hoffentlich schlägt das Alec-Guinness-Syndrom nicht auch auf ihn über, denn dieser wollte nach den Filmen nichts mehr mit Star Wars zu tun haben.
Ewan McGregor hat sich schon öfters über die Dreharbeiten von "Star Wars" beschwert, weil sich diese immer nur auf die Special Effects und nie auf die Charaktere konzentrieren. Nun bekommt er auch noch die verrückten Leute, die ein Star-Wars-Schauspieler unweigerlich anzieht, zu spüren.
Derzeit steht der Star für "Guys and Dolls" in London auf der Bühne. Dort machte er eine seltsame Erfahrung mit einem Star-Wars-Fan: "Ich verließ gerade das Theater, als mir so ein Typ zurief: 'Hey Obi-Wan, hast du einen Rat für einen Jedi-Schüler?' Es ist einfach nur bizzar. Diese großen Gruppen von enthusiastischen Fans, die Star Wars so enorm verehren, machen mir etwas Angst."
Der Schotte hat sich außerdem entschieden, die Theateraufführung von "Star Wars" zu trennen und gibt darum keine Autogramme.
Obwohl sich McGregor für die nächste Zeit wieder für die Bühne verpflichtet hat, ist er trotzdem bald wieder im Kino zu sehen. Die Dreharbeiten zu seinen nächsten beiden Filmen, dem Thriller "Stay" mit Naomi Watts und dem Science-Fiction-Drama "Die Insel" mit Scarlett Johansson, sind bereits abgeschlossen.
Den Start in den deutschen Kinosälen macht "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" am 19. Mai. Die Geschichte der Star-Wars-Saga wird zu Ende erzählt und Ewan McGregor muss sich wohl noch länger damit abfinden, Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi für Millionen von Star-Wars-Fans zu sein.
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