Ein kleinwüchsiger Mann, erbt ein verlassenes Zugdepot in einem kleinen Ort in New Jersey, wo seine Ankunft großes Aufsehen erregt. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz17/z0417505/b150x150.jpg Station Agent

Filmdetails

Station Agent

Ein kleinwüchsiger Mann, erbt ein verlassenes Zugdepot in einem kleinen Ort in New Jersey, wo seine Ankunft großes Aufsehen erregt.


Station Agent
Start: 10.06.2004

Originaltitel: The Station Agent

Komödie

USA 2003
Laufzeit: 90 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Peter Dinklage
Patricia Clarkson
Bobby Cannavale

Regie: Thomas McCarthy
Verleih: Prokino (Fox)

So werten die bisherigen Besucher:

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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Inhalt

Zeit seines jungen Lebens wurde Finbar (Peter Dinklage) wegen seiner Kleinwüchsigkeit gehänselt. Doch so wenig er mit anderen Menschen anfangen kann, so sehr liebt er Züge, Lokomotiven und alles andere aus der Welt der Schienen. Als ihm sein einziger Freund ein verlassenes Bahnwärterhäuschen vermacht, gibt der begeisterte Trainspotter sein bisheriges Leben auf und zieht in die Proniz von New Jersey. Ausgerechnet dort aber warten zwei Leute auf ihn, die seine Existenz gründlich durcheinander bringen werden.

Als Hymne auf das Leben an sich wurde das intelligente, sensible Regiedebüt des Schauspielers Thomas McCarthy in Sundance gefeiert und mit Preisen überschüttet.


Kritik

Hymnische Kritiken erntete ein kleinwüchsiger Schauspieler in einem großen Film.

Großansicht Freundschaft wider Willen: Drei auf einem Gleis (Foto: Prokino (Fox))

Freundschaft wider Willen: Drei auf einem Gleis (Foto: Prokino (Fox))

Finbar (Peter Dinklage) ist ein kleinwüchsiger Mann und wurde schon als Kind von seinen Mitmenschen gehänselt. Andere Menschen gehören seitdem nicht gerade zu seinen Lieblingen.

Was Finbar wirklich liebt, sind Züge. Als er von seinem einzigen Freund ein altes Bahnwärterhäuschen in New Jersey erbt, zögert er keine Sekunde. Er packt seine Sachen und gibt sein bisheriges Leben auf, um in die Einöde zu ziehen.

Überrascht muss er feststellen, dass sein abgeschiedenes Dasein von zwei Menschen gestört wird, die sich nichts sehnlicher wünschen, als mit ihm in Kontakt zu treten: der Kubaner Joe (Bobby Cannavale), der einen Imbiss betreibt, und Olivia (Patricia Clarkson). Am liebsten würde er ihnen aus dem Weg gehen, doch Zufälle führen die Drei immer wieder aufs selbe Gleis.

Großansicht Finbar trifft immer wieder auf Olivia und Joe (Foto: Prokino (Fox))

Finbar trifft immer wieder auf Olivia und Joe (Foto: Prokino (Fox))

Macht glücklich

Als kleines Meisterwerk der Emotionen, der Zärtlichkeit und des Humors, und als Hymne auf das Leben wurde Thomas McCarthys intelligente und einfühlsame Tragikomödie in Sundance gefeiert. Ein seltenes, glücklich machendes Kino-Kleinod.

Station Agent

Darsteller:  Peter Dinklage   als Finbar McBride
  Patricia Clarkson   als Olivia Harris
  Bobby Cannavale   als Joe Oramas
  Michelle Williams   als Emily
  Raven Goodwin   als Cleo
  Paul Benjamin   als Henry Styles
  Jase Blankfort   als Kunde im Laden
  Paula Garcés   als Kassiererin
  Josh Pais   als Carl
  Richard Kind   als Louis Tiboni
  Lynn Cohen   als Patty im "Good to Go"
  Marla Sucharetza   als Janice
  Jayce Bartok   als Chris
  Joe Lo Truglio   als Danny
  John Slattery   als David
  Maile Flanagan   als Bedienung im Pappy's
  Sarah Elizabeth Bolger   als Mädchen in Bar
  Ileen Getz   als Mrs. Kahn
  Jeremy Bergman   als Jacob
 
Regie:  Thomas McCarthy  
Drehbuch:  Thomas McCarthy  
Produzent:  Mary Jane Skalski  
  Robert May  
  Kathryn Tucker  
Koproduzent:  Joshua Zeman  
Kamera:  Oliver Bokelberg  
Schnitt:  Tom McArdle  
Musik:  Stephen Trask  
Produktionsdesign:  John Paino  
  Len Clayton  
Kostüme:  Jeanne DuPont  
Ton:  Damian Canelos  
Casting:  Billy Hopkins  
  Kerry Barden  
  Suzanne Smith  

"Mystic River" bester Film 2003

Sie gilt als DER Fingerzeig für die Oscars: die alljährliche Wahl des US National Board of Review in den Kategorien Bester Film und Bester Darsteller.

Großansicht Herausragend: Sean Penn in "Mystic River" (Foto: Warner)

Herausragend: Sean Penn in "Mystic River" (Foto: Warner)

Sean Penn geht als großer Gewinner aus der inoffiziellen Oscar-Preview hervor: Er wurde als bester Darsteller des Jahres 2003 ausgezeichnet für seine Rollen als vorschneller Rächer seiner ermordeten Tochter in "Mystic River" und schwerkranker Empfänger eines Spenderherzens im Todespuzzle "21 Gramm" (bei uns ab 5.2. im Kino). Dabei ließ er sogar Megastar Tom Cruise mit seinem Schwert-Spektakel "Last Samurai" (8.1.) hinter sich.

Edward Zwick, der den Edel-Eastern inszenierte, heimste den Preis als bester Regisseur ein - obwohl zuletzt ganz Amerika Clint Eastwood für seine bedeutungsschwere Inszenierung des Sozialdramas "Mystic River" als neues Lieblingskind hinter der Kamera gefeiert hatte. Dessen Werk wurde zwar zum besten Film gewählt, das lag aber nach Meinung der Jury weniger an der Inszenierung des Altmeisters, denn an den exzellenten darstellerischen Leistungen von Sean Penn, Tim Robbins, Kevin Bacon, Laura Linney, Laurence Fishburne und Marcia Gay Harden.

Möge das Spiel beginnen!

Auf Platz zwei kam bei den besten Filmen "The Last Samurai" vor dem Independent-Drama "The Station Agent" und dem hochintelligenten "21 Grams" von Alejandro González Iñárritu, dem Regisseur von "Amores perros".

Diane Keaton wurde als beste Schauspielerin geehrt: In der Komödie "Was das Herz begehrt" (12.2.) mimt sie eine Dramenautorin. Jack Nicholson spielt ihren Ex-Mann, Keanu Reeves ist ebenfalls mit von der Partie.

Damit ist die Ratesaison für die Oscar-Kandidaten offiziell eröffnet: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die meisten der erwähnten Filme und Darsteller auch auf den Nominierungslisten der Academy Awards finden werden, ist hoch.

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