Spektakuläres Reboot der "Star Trek"-Franchise durch "Lost"-Macher J.J. Abrams, der von den jungen Jahren des James T. Kirk erzählt. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz17/z0917502/b150x150.jpg Star Trek

Filmdetails

Star Trek

Spektakuläres Reboot der "Star Trek"-Franchise durch "Lost"-Macher J.J. Abrams, der von den jungen Jahren des James T. Kirk erzählt.


Star Trek
Start: 07.05.2009

Science Fiction

USA 2009
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Chris Pine
Zachary Quinto
Ben Cross

Regie: J.J. Abrams
Verleih: Paramount

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(1 Bewertung)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Bisher hat es James T. Kirk (Chris Pine) nur zum jugendlichen Rabauken gebracht, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat und in seinem kleinen Landkaff keine Schlägerei scheut. Das ändert sich erst, als Captain Pike (Bruce Greenwood), ein Freund von Kirks verstorbenen Vater, ihn auffordert, an der Sternenflottenakademie anzufangen. Als der Romulaner Nero (Eric Bana) dann die Heimat von Spock (Zachary Quinto) bedroht, wächst Kirk über sich hinaus.

"Lost"-Guru J.J. Abrams wagt den Neustart und legt mit seinem SciFi-Abenteuer eine spektakuläres Vorgeschichte zur populären Space-Saga hin. Die immensen Fan-Scharen erfahren alles über die Anfänge der Enterprise und erleben nostalgische Momente mit Original-Spock Leonard Nimoy.


Kritik

Mit einer radikal verjüngten Crew lässt Innovator J.J. Abrams die Enterprise in die Vergangenheit und ihr erstes großes Abenteuer fliegen.

Großansicht Kirk und Spock lernen die Fähigkeiten des anderen schätzen (Foto: Paramount)

Kirk und Spock lernen die Fähigkeiten des anderen schätzen (Foto: Paramount)

Unendliche Weiten, unsterbliche Helden. In den Sixties, beim Ersteinsatz der berühmtesten Raumfahrer aller Zeiten, stand im Hintergrund eine Vision. Die Erforschung außerirdischer Welten durch den Menschen, die Entdeckung von Gemeinsamkeit bei aller Fremdartigkeit. Nur konsequent also, dass bei der Wiedergeburt der Enterprise und ihrer Kultcrew auch ein Visionär auf der Brücke stand.

J.J. Abrams hat als Mastermind von "Lost" und "Alias" TV-Ereignisse, als Regisseur von "Mission: Impossible III" einen Actionthriller der Spitzenklasse geschaffen. In seinem vitalen Neuansatz gibt Abrams jetzt den alten Helden junge, unverbrauchte Gesichter und den Abenteuern der Enterprise endlich das episch-opulente Format, das das legendäre Franchise verdient.

Großansicht Nero will Vulkan vernichten (Foto: Paramount)

Nero will Vulkan vernichten (Foto: Paramount)

Wie alles begann

Zurück zu den Anfängen führt die Reise. Erstmals sieht man, wie James T. Kirk schon als jugendlicher Draufgänger auffiel, wie das Leben seines Vaters Inspiration und Belastung war, wie Kirk (Chris Pine) als Kneipenschläger punktete, als Frauenheld der jungen Uhura (Zoe Saldana) nachstellte, aber sein Potenzial als charismatischer Stratege verschwendete. Bis sich sein Weg und der eines Meisters der Vernunft kreuzen.

Wie Kirk und Spock (Zachary Quinto, Sylar in "Heroes") aufeinander treffen, aus Feindseligkeit die Wurzeln einer Freundschaft keimen und die Crew um Dr. McCoy (Karl Urban) und Chefingenieur Scotty (Simon Pegg) ins erste gemeinsame Abenteuer zieht - all das ist neu, voller Dynamik und Spannung. Funken sprühen, wenn Persönlichkeiten kollidieren, aber auch im Kampf gegen den Romulaner Nero, der Spocks Heimatplaneten Vulkan attackieren will.

Großansicht Die Enterprise steht unter Beschuss (Foto: Paramount)

Die Enterprise steht unter Beschuss (Foto: Paramount)

Großes Budget

Mit dem größten Budget der Trek-Geschichte und Actionszenen, die man im Universum von Warpantrieb und Diliziumkristallen so noch nie gesehen hat, zeigt dieser Trip in die Vergangenheit, zurück in die Zeit an der Sternenakademie, dass diese Kultfiguren und ihr Raumschiff wiedergeboren eine große Zukunft haben. Schon lange hat Space nicht mehr so viel Spaß gemacht.

Star Trek

Darsteller:  Chris Pine   als James T. Kirk
  Zachary Quinto   als Spock
  Ben Cross   als Sarek
  Bruce Greenwood   als Pike
  Eric Bana   als Nero
  Simon Pegg   als Scotty
  Karl Urban   als Pille
  John Cho   als Sulu
  Winona Ryder   als Amanda Grayson
  Anton Yelchin   als Pavel Checkov
  Zoe Saldana   als Nyota Uhura
  Leonard Nimoy   als erster Spock
  Chris Hemsworth   als George Kirk
 
Regie:  J.J. Abrams  
Drehbuch:  Alex Kurtzman  
  Roberto Orci  
  Gene Roddenberry  
Produzent:  J.J. Abrams  
  Damon Lindelof  
  Stratton Leopold  
Ausf. Produzent:  Bryan Burk  
  Alex Kurtzman  
  Roberto Orci  
  Jeffrey Chernov  
Kamera:  Dan Mindel  
Schnitt:  Mary Jo Markey  
  Maryann Brandon  
Musik:  Michael Giacchino  
Produktionsdesign:  Scott Chambliss  
Kostüme:  Michael Kaplan  
Maske:  Barney Burman  
  Mindy Hall  
  Joel Harlow  
Casting:  April Webster  
  Alyssa Weisberg  

"Judge Dredd"-Erfinder lästert über Sylvester Stallone

Der neue "Judge Dredd" wird viel besser als der erste mit Sylvester Stallone. Sagt der Autor des Kultcomics John Wagner. Aber der Mann ist befangen ...

Großansicht Falscher Film? Sylvester Stallone als "Judge Dredd" (Foto: Tobis)

Falscher Film? Sylvester Stallone als "Judge Dredd" (Foto: Tobis)

John Wagner, Autor und kreativer Kopf hinter der Comic-Ikone "Judge Dredd", ließ in einem Interview mit der LA Times kein gutes Haar an der Originalverfilmung mit Sylvester Stallone: Der Film sei gescheitert, weil "sie zu viel wollten und davon viel zu wenig erreichten."

Den zweiten Versuch mit dem Richter und Henker in Personalunion unternimmt nun Karl Urban (der neue "Star Trek"-McCoy), an seiner Seite kämpft Olivia Thirlby. Am Drehbuch schrieb John Wagner selbst mit - da verwundert es kaum, dass er den neuen "Judge Dredd" viel besser findet als den ersten von 1995.

"Sie haben die falsche Geschichte erzählt", lästert Wagner, "sie hatte nicht viel mit dem Judge Dredd zu tun, wie wir ihn kennen. Ich will damit nicht sagen, dass Stallone ein schlechter Dredd war. Aber es wäre besser gewesen, wenn er den Helm nicht abgesetzt hätte."

Keine Küsse unterm Judge Dredd-Helm

Im neuen Film, so John Wagner, liegt der Fokus auf den Figuren und der Megacity, in der sie für Recht und Gesetz sorgen. "Ich mag die Schauspieler", sagt der Autor, "sie wurden gut ausgewählt und spielen ihre Parts hervorragend. Olivia Thirlby ist perfekt als Nachwuchs-Judge Anderson. Sie gibt der Figur eine berührende Verletzlichkeit. Und Karl Urban wird seinen Helm nicht abnehmen und auch nicht den Co-Star küssen.

Judge Dredd kommt am 27. September in die Kinos.

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Chris Pine

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