Die legendäre Nächste Generation der Enterprise kehrt zum vierten Mal aus dem Weltall zurück auf die Leinwand und schickt seine bewährte Besatzung auf eine neue Mission. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz49/z0249525/b150x150.jpg Star Trek: Nemesis

Filmdetails

Star Trek: Nemesis

Die legendäre Nächste Generation der Enterprise kehrt zum vierten Mal aus dem Weltall zurück auf die Leinwand und schickt seine bewährte Besatzung auf eine neue Mission.


Star Trek: Nemesis
Start: 16.01.2003

Science Fiction

USA 2002
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Sir Patrick Stewart
Jonathan Frakes
Brent Spiner

Regie: Stuart Baird
Verleih: Paramount

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Vor den Erfolg der Friedensverhandlungen zwischen Menschen und Romulanern setzt das Schicksal mancherlei ungewöhnliches Hindernis. So muss Captain Picard (Patrick Stewart) erkennen, dass sein Gegenpart auf romulanischer Seite aus Picards eigenen Genen geklont wurde und nun seinen "Bruder" gern als lebenden Genpool an seiner Seite behalten würde. Zwar können Captain und Crew entkommen, doch sehen sie sich nun einer neuartigen Geheimwaffe ausgesetzt, deren Vernichtungskraft nicht nur die Enterprise, sondern die gesamte Menschheit bedroht.

Die "Nächste Generation" der Enterprise zum vierten Mal auf großer Mission. Stuart Baird ("Tomb Raider") inszenierte den effektvollen Space Trip.


Kritik

Die letzte gemeinsame Reise einer ganzen Enterprise-Generation. Doch in den Tiefen des Alls steht Captain Picard und seiner Crew die größte Herausforderung erst noch bevor...

Großansicht Picards Nemesis: Klon Shinzon (Foto: UIP)

Picards Nemesis: Klon Shinzon (Foto: UIP)

Der Weltraum, unendliche Weiten - mit diesen ebenso schlichten wie einprägsamen Worten begann vor knapp 40 Jahren eine Erfolgsstory, wie sie das Fernsehen und später das Kino "nie zuvor gesehen hat". Gene Roddenberry schuf mit "Star Trek" eine Zukunftsvision, die mit ihrer positiven und optimistischen Grundhaltung, den kauzigen Figuren und den ihrer Zeit immer vorauseilenden Special-Effects Millionen Fans in ihren Bann schlug.

Und auch wenn die Asche von Roddenberry mittlerweile schon zehn Jahre in der Erdumlaufbahn kreist, machen seine kreativen Erben munter weiter. Jüngster Streich: "Star Trek: Nemesis" ist der mittlerweile zehnte Auftritt auf der großen Leinwand, der vierte der "Next Generation"-Crew - und um es vorwegzunehmen - der mit weitem Abstand dichteste, atmosphärischste und reifste Kinofilm.

Großansicht Schwerelos: Action im Raumschiff (Foto: UIP)

Schwerelos: Action im Raumschiff (Foto: UIP)

Lebwohl

Bereits der Prolog mit der Hochzeit von Deanna Troy (Marina Sirtis) und Commander Riker (Jonathan Frakes) auf der Erde stimmt ein auf Abschied. Beide werden die Enterprise nach den Feierlichkeiten auf Troys Heimatplanet Betazed verlassen, die "Familie" von Captain Picard (Patrick Stewart) geht auseinander, die letzte gemeinsame Reise einer Generation. Doch auf dem Weg nach Betazed wird die Enterprise von der Sternenflotte nach Romulus beordert.

Der neue Prätor Shinzhon (Tom Hardy) bietet einen Friedensvertrag an, und Picard soll die Verhandlungen führen - und ganz nebenbei Informationen über den völlig unbekannten Prätor sammeln. Überraschend stellt sich heraus, dass Shinzon nicht Romulaner ist, sondern ein Mensch - ein um etwa dreißig Jahre jüngerer Klon von Jean Luc Picard!

Großansicht Altersweise: Captain Picard (Foto: UIP)

Altersweise: Captain Picard (Foto: UIP)

Der Unruhestifter

Erschaffen und ebenso schnell wieder fallen gelassen vom Geheimdienst wuchs Shinzon als Arbeitssklave auf dem Planeten Remus auf, schwang sich jedoch in kurzer Zeit zum Anführer des Kriegervolkes auf und putschte sich mit Hilfe des Militärs an die Spitze des Imperiums - unter der Bedingung, die Föderation zu zerschlagen.

Mit einem ausgeklügelten Plan und dem Androiden "B-4", einem Prototypen von Data (Brent Spiner) als Lockvogel, holte er gezielt die Enterprise nach Romulus. Denn Shinzon ist dem Tode geweiht. Er benötigt zum Überleben eine Gentransplantation von Picard, ehe er mit einer Waffe von gigantischer Zerstörungskraft daran gehen kann, alles Leben auf der Erde zu vernichten und die Föderation zu zerstören...

Großansicht Nachdenklich: die Crew auf ihrer letzten Reise (Foto: UIP)

Nachdenklich: die Crew auf ihrer letzten Reise (Foto: UIP)

Ein Android für alle Fälle

"Star Trek: Nemesis", ein Titel wie er treffender wohl kaum sein könnte, denn Drehbuch-Autor John Logan ("Gladiator") und Regisseur Stuart Baird konfrontieren die Akteure mit ihren ultimativen Gegenspielern: der edelmütige und altersweise Picard gegen seinen jüngeren, brutalen Klon, der brillante Data trifft auf seinen unbeholfenen Prototypen, Commander Riker im Duell mit dem Stellvertreter Shinzons. Helden und Schurken, die sich ähnlich, zum Teil gar identisch sind und so immer wieder die Frage nach der Individualität des Menschens aufwerfen.

Wer anders als Menschmaschine Data könnte darauf die Antwort finden? Dieses Thema verleiht dem Film Tiefe und unterbaut die rasante Actionhandlung. Denn "Mad Max"-reife Verfolgungsjagden in der Wüste, wilde Phaser-Schießereien und die wohl längste und spektakulärste Raumschiff-Schlacht der Kino-Geschichte reißen den Zuschauer förmlich aus den Sitzen.

Großansicht Duell der Datas (Foto: UIP)

Duell der Datas (Foto: UIP)

Großes Kino

Wie nicht anders zu erwarten sind Design und Kostüme atemberaubend, die Special Effects bahnbrechend. Dazu sieht man der "Next Generation"-Crew sichtlich denn Spaß am Spiel an, die lakonischen Oneliner kommen wie aus der Disruptor-Pistole geschossen. Und Shooting-Star Tom Hardy braucht als vielschichtiger und im Grunde bemitleidenswerter Bösewicht den Vergleich mit Khan aus dem zweiten "Star Trek"-Film nicht zu scheuen. Der Zorn dieser Nemesis wird das ST-Universum jedenfalls für immer verändern.

Star Trek: Nemesis

Darsteller:  Sir Patrick Stewart   als Captain Jean-Luc Picard
  Jonathan Frakes   als Commander William T. Riker
  Brent Spiner   als Lieutenant Commander Data
  LeVar Burton   als Lieutenant Commander Geordi La Forge
  Michael Dorn   als Lieutenant Commander Worf
  Gates McFadden   als Dr. Beverly Crusher
  Marina Sirtis   als Commander Deanna Troi
  Ron Perlman   als Vizekönig
  Tom Hardy   als Shinzon
  Dina Meyer   als Commander Donatra
  Kate Mulgrew   als Captain Kathryn Janeway
  Shannon Cochran   als Senator Tal'aura
  Jude Ciccolella   als Commander Suran
  Alan Dale   als Praetor Hiren
  John Berg   als Senator
  Michael Owen   als Helm Officer Branson
  Robertson Dean   als Reman Officer
  David Ralphe   als Commander
  J. Patrick McCormack   als Commander
  Wil Wheaton   als Wesley Crusher
  Majel Barrett Roddenberry   als Computerstimme
  Steven Culp   als Cmdr. Martin Madden
  Whoopi Goldberg   als Guinan
 
Regie:  Stuart Baird  
Drehbuch:  John Logan  
Produzent:  Rick Berman  
Koproduzent:  Peter Lauritson  
Ausf. Produzent:  Marty Hornstein  
Buchvorlage:  Gene Roddenberry  
Kamera:  Jeffrey L. Kimball  
Schnitt:  Dallas S. Puett  
Musik:  Jerry Goldsmith  
Produktionsdesign:  Herman Zimmerman  
  Cherie Baker  
  Don Woodruff  
Kostüme:  Bob Ringwood  
  Robert Blackman  
Ton:  Thomas Causey  
Casting:  Amanda Mackey Johnson  
  Cathy Sandrich Gelfond  
  Junie Lowry-Johnson  

Michael Douglas betrügt seine Frau

Der Gentleman genießt und schweigt. Vor allem wenn's der Gentleman mit der Treue nicht so genau nimmt.

Großansicht Steckt gehörig in der Klemme: Michael Douglas (Foto: Kurt Krieger)

Steckt gehörig in der Klemme: Michael Douglas (Foto: Kurt Krieger)

So hält es auch der erfolgreiche Geschäftsmann Lyman Felt. Frei nach dem Motto "Ich bin Gottes Geschenk an die Frauen" hat er sich gleich mit zwei Vertreterinnen des holden Geschlechts vermählt. Freilich ohne dass die beiden Gattinnen voneinander wissen.

Das ändert sich jedoch unverhofft, als Lyman von einem Autounfall niedergestreckt das Hospitalbett hütet. Denn die Damen treten höchst besorgt zum Krankenbesuch an - und das ausgerechnet am selben Tag...

Eine Geschichte, die für den "Rosenkriegs"-Veteranen Michael Douglas wie geschaffen ist: Seit knapp zwei Jahren plant er die Verfilmung des Bühnenerfolgs "The Ride Down Mount Morgan" von Kult-Dramatiker Arthur Miller, der mit "Tod eines Handlungsreisenden" Weltruhm erlangte.

Der Jugend eine Chance

Für den Regiestuhl wollte Douglas ursprünglich den großen Milos Forman gewinnen. Doch statt seiner wird nun Nicole Kassell Ende des Jahres das Kommando zur ersten Klappe geben. Kassell hat durch ihr kontroverses Debüt "The Woodsman" von sich reden gemacht: Das mutige Pädophilie-Drama mit Kevin Bacon wurde auf dem Sundance Film Festival begeistert gefeiert. Die Newcomerin schreibt auch die Drehbuchadaption der Bühnenvorlage.

Douglas tritt dabei als Hauptdarsteller gewissermaßen in die Fußstapfen von Patrick Stewart. Der Shakespeare erprobte Star-Trek-Captain hatte im Jahr 2000 auf den Brettern des renommierten New Yorker "Public Theatre" Premiere mit "The Ride Down Mount Morgan" - und heimste promt eine Tony-Nominierung ein.

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Sir Patrick Stewart

Er gab zwei Ikonen der Pop-Kultur unverwechselbares Profil und wechselt als angesehener Shakespeare-Darsteller mühelos zwischen...

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Brent Spiner

* 02.02.1949

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