Der knallbunte Abenteuerspaß um die von Robert Rodriguez kreierten Spy Kids geht in die vierte Runde. http://images.kino.de/flbilder/max12/auto12/auto11/12110618/b150x150.jpg Spy Kids 4D

Filmdetails

Spy Kids 4D 3D-Kino

Der knallbunte Abenteuerspaß um die von Robert Rodriguez kreierten Spy Kids geht in die vierte Runde.


Spy Kids 4D
Start: 03.05.2012

Originaltitel: Spy Kids: All the Time in the World in 4D

Action / Komödie

USA 2011
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Jessica Alba
Joel McHale
Rowan Blanchard

Regie: Robert Rodriguez
Verleih: Senator

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Inhalt

Rebecca und Cecil sind - im Gegensatz zu Vater Wilbur - ganz und gar nicht von ihrer neuen Stiefmutter Marissa begeistert. Als diese auch noch ein Baby zur Welt bringt, fühlen sich die Kids erst recht vernachlässigt. Das ändert sich schlagartig, als sie erfahren, dass Marissa eine Superspionin ist, mit der Mission, dem Bösewicht Tick Tock das Handwerk zu legen. Dieser steht nämlich kurz davor, der gesamten Welt die Zeit zu stehlen. Klar, dass Rebecca und Cecil ihrer coolen Stiefmama dabei helfen, dem fiesen Zeitbanditen das Handwerk zu legen.


Kritik

Spy Kids 4D

Die dritte Fortsetzung des populären Agentenabenteuers präsentiert sich als mehrdimensionales Family-Entertainment-Action-Spektakel mit Duftnotengag.

Eigentlich galt die "Spy Kids"-Trilogie mit "Mission 3D" aus dem Jahre 2003 als abgeschlossen. Doch weil Robert Rodriguez, Tarantino-Kumpel, Kultfilmer ("El Mariachi", "From Dusk Till Dawn") und Erfinder dieser einzigartigen Spionage-Action-Comedy-Kino-Serie für große und kleine Kinder, noch genügend Ideen für ein weiteres abendfüllendes Agenten-Abenteuer in petto hatte, gibt's nun Teil 4. Was nicht zuletzt daran liegt, dass das Interesse an derartigen Family-Entertainment-Produktionen nach wie vor ungebrochen ist. Rodriguez, der wieder multifunktional als Regisseur, Autor, Produzent, Kameramann und Komponist in Erscheinung tritt, setzte alles daran, um mit diesem Sequel alles Vorangegangene noch einmal zu toppen. So erweiterte er seine "Spy Kids" um eine vierte Dimension. Diese beschränkt sich allerdings im Gegensatz zu den 4D-Erlebnissen, die man von diversen Vergnügungsparks (ruckelnde Sitzreihen, Wind und Regen aus entsprechend installierten Geräten, etc.) kennt, lediglich auf das Geruchskino wie es John Waters 1981 bereits mit "Polyester" und dem legendären "Odorama"-Verfahren versuchte.

Allerdings ist auch dieses Aroma-Scope wie es Rodriguez nun nennt, nicht mehr als ein netter Gag, die acht Gerüche auf der Rubbelkarte duften doch alle recht ähnlich süßlich, zudem ist es gar nicht so leicht, das richtige Feld zu treffen, da die Sicht im dunklen Kino durch dir 3D-Brille zusätzlich eingeschränkt ist. So empfiehlt sich die Konzentration auf die audiovisuellen Reize, und da hat der Filmemacher erneut einiges zu bieten: Erstens einen aufregenden wie spannenden Plot um einen richtig fiesen Zeitbanditen (Jeremy Piven), dessen Story ein wenig an Michael Endes Klassiker "Momo" erinnert und der sich zum Grande Finale ähnlich wie Hugo Weaving in "Matrix Reloaded" vervielfältigen kann. Zweitens mit Jessica Alba eine höchst attraktive Hauptdarstellerin, die Antonio Banderas, Star der ersten drei Teile, locker vergessen macht, und die als Undercover-Superspionin ihrem schauspielernden und ahnungslosen Ehemann (der witziger Weise in einer Reality-Show den "Spy Hunter" spielt) ein heiles Familienleben á la "True Lies" vorgaukelt. Und schließlich drittens diesen einzigartigen Mix aus furiosen Actionszenen, fulminanten Stunts und einer Fülle von technischen Gadgets, die selbst Mr. Bond vor Neid erblassen lassen.

Außerdem gibt es für Insider ein Cameo von Rodriguez-Regular Danny "Machete" Trejo sowie für "Spy Kids"-Experten ein Wiedersehen mit den Original-Kinderspionen Alexa Vega alias Carmen und Daryl Sabara alias Juni Cortez, die als inzwischen erwachsene Agenten nun Albas Stief-Kids anlernen. Und weil ein witziger Hunderoboter namens Argonaut und das frühreife Spy Baby für gagreiche Auflockerung und ein atemraubendes Finale auf Riesenzahnrädern ("Modern Times" lässt grüßen) mit dickem Happy Ending für positive Stimmung sorgen, ist das multidimensionale Kinoerlebnis quasi perfekt. lasso.

Spy Kids 4D

Darsteller:  Jessica Alba   als Marissa Cortez Wilson
  Joel McHale   als Wilbur Wilson
  Rowan Blanchard   als Rebecca Wilson
  Mason Cook   als Cecil Wilson
  Jeremy Piven   als Danger D'Amo/Tick Tock
  Alexa Vega   als Carmen Cortez
  Daryl Sabara   als Juni Cortez
  Danny Trejo   als Onkel Machete
  Belle Solorzano   als Spy Baby
  Genny Solorzano   als Spy Baby
  Ricky Gervais   als Argonaut (Hunderoboter)
 
Regie:  Robert Rodriguez  
Drehbuch:  Robert Rodriguez  
Produzent:  Robert Rodriguez  
  Elisabeth Avellán  
Koproduzent:  George Huang  
  Rebecca Rodriguez  
Ausf. Produzent:  Bob Weinstein  
  Harvey Weinstein  
Kamera:  Robert Rodriguez  
  Jimmy Lindsey  
Schnitt:  Dan Zimmerman  
Musik:  Robert Rodriguez  
  Carl Thiel  
Kostüme:  Nina Proctor  
Casting:  J.C. Cantu  
  Mary Vernieu  

Robert Rodriguez liebäugelt mit Mel Gibson

Eine neue Tonbandaufnahme mit einer derben Hasskanonade hat Mel Gibson erneut in die Schlagzeilen gebracht. Doch auch die Entscheidung von "Spy Kids 4D"-Macher Robert Rodriguez, Hollywoods Bad Boy für "Machete Kills" zu verpflichten, liefert Zündstoff.

Großansicht Könnte ihn "Machete Kills" durchdrehen, ohne Konsequenzen zu befürchten: Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Könnte ihn "Machete Kills" durchdrehen, ohne Konsequenzen zu befürchten: Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Mit dem Splatter-Trash "Machete" und Danny Trejo in der Titelrolle als klingenschwingender Ex-Knacki, der quasi im Alleingang eine mexikanische Drogengang zur Strecke bringt, gelang Robert Rodriguez (demnächst mit "Spy Kids 4D" im Kino) ein unterhaltsamer Überraschungserfolg.

Der zweite Teil "Machete Kills" ist in Arbeit und nimmt langsam Formen an. Neben "Machete"-Star Danny Trejo und Michelle Rodriguez spekuliert Regisseur Rodriguez mit der Verpflichtung eines weiteren harten Knochens. Mel Gibson steht auf der Wunschliste des US-Regisseurs ganz oben. Referenzen kann Gibson mittlerweile auf wie abseits der Leinwand zur Genüge aufweisen.

So kam Mel immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Sei es wegen Trunkenheit am Steuer, Beleidigung jüdischer Filmleute oder dem filmreifen Scheidungskrieg mit seiner Ex-Flamme Oksana inklusive Ohrfeigen und Morddrohungen per Telefon.

Mel Gibson hat alle Voraussetzungen für "Machete Kills"

Gerade leistete sich Mel eine neue Eskapade: Ebenfalls telefonisch machte er lautstark seinem Unmut wegen einer vergeigten Zusammenarbeit mit dem jüdischen Drehbuchautoren Joe Eszterhas Luft. Da erweckt es fast den Anschein, als wirkte die Serie von Ausrastern auf Robert Rodriguez wie eine Art Bewerbungsschreiben für "Machete Kills". Schließlich sieht seine Filmfigur auch des Öfteren rot.

Sollten beide zueinander finden, wäre das sicher wie ein kleiner Karriereturbo für Mad Mel. Schließlich ist seine Leinwand-Laufbahn in der letzten Zeit ziemlich ins Stocken geraten. So fand sein letztes Werk "How I Spent My Summer Vacation" nicht den Weg in die Kinos und landete direkt im Heimkino.

Rodriguez plagen derweil luxuriösere Probleme. Er würde gerne "Machete Kills" im Alleingang drehen. "Momentan führe ich alleine Regie", bestätigt der Filmemacher. Sollte es jedoch zu einer Überschneidung mit dem Dreh von "Sin City 2" kommen, müsste Rodriguez das Ruder notgedrungen aus der Hand geben.

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Star

Jessica Alba

Ihr lasziv aggressiver Striptease in "Sin City", ihre Tauchgänge in knappsten Bikinis in "Into the Blue" und ihr hautenges Kostüm als "...

Star

Jeremy Piven

* 26.07.1965

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