"Spider-Man": Der schüchterne Peter Parker wird von einer genmanipulierten Spinne gebissen und entwickelt übermenschliche Fähigkeiten, die er in den Dienst der Verbrecherjagd stellt. "Spider-Man 2": Vor der Wahl zwischen Superheldentum und Mary Jane stehend, entscheidet sich Peter für die Liebe. Da tritt mit dem Monstrum Doc Ock ein neuer Superschurke auf den Plan. "Spider-Man 3": Peter hat sich endlich mit der Existenz seines Alter Egos Spider-Man abgefunden. Doch neue Bösewichte, Eifersucht und eine schwarze Masse aus dem All beginnen ihm zuzusetzen.
Dreiteilige Verfilmung des legendären Marvel Comics durch Sam Raimi ("Tanz der Teufel"), der auf den jugendlichen Charme seines Hauptdarstellers Tobey Maguire baut, während sich die Männerwelt am Lächeln von Kirsten Dunst ergötzt. Nach dem aufwändigen Erstling sorgte Raimi im Sequel für noch mehr Action und Effekte, um die Zuschauer dann im letzten Teil der Trilogie mit nochmals verbesserten Effekten, einer Vielzahl von Handlungssträngen und Figuren zu beglücken, ohne dabei seinen spielerisch leichten Ton zu verlieren.
| Darsteller: | Tobey Maguire | als Spider-Man / Peter Parker | |
|---|---|---|---|
| Kirsten Dunst | als Mary Jane Watson | ||
| Willem Dafoe | als Green Goblin / Norman Osborn | ||
| James Franco | als Harry Osborn | ||
| Cliff Robertson | als Onkel Ben | ||
| Rosemary Harris | als Tante May | ||
| Alfred Molina | |||
| Regie: | Sam Raimi | ||
Im Kino schoss er mit seinen Fingern Spinnenfäden durch die Häuserschluchten, im Privatleben knallt er vier Asse auf den Tisch.
Dass Tobey Maguire gerne Poker spielt, ist schon länger bekannt. Dass der Star der "Spider-Man"-Filme dabei um extrem hohe Einsätze spielt, ist dagegen neu. Mindestens 300.000 Dollar soll Maguire bei Pokerrunden in Kalifornien abgeräumt haben. Das Problem dabei: Es handelte sich angeblich nicht um offiziell angemeldete Turniere, sondern um illegale Zockerrunden mit zwielichtigen Gestalten.
Das behaupten zumindest die Gläubiger des einstigen Hedge Fond Managers Bradley Ruderman, der wegen Anlagebetrugs im Schneeballsystem hinter Gittern sitzt. Die Insolvenzverwalter dessen pleite gegangenen Unternehmens versuchen, einen Teil der von Ruderman vernichteten Gelder, rund vier Millionen Dollar, wieder zurückzugewinnen.
Ruderman behauptet, dass er zwischen 2002 und 2009 insgesamt 5,2 Millionen Dollar beim Pokern verloren habe, 311.000 Dollar davon an Tobey Maguire. Ruderman hatte dabei oft nicht mit seinem eigenen Geld, sondern dem seiner Anleger gespielt. Die Pokerrunden sollen in drei großen Hotels in L.A., unter anderem dem Four Seasons, abgehalten worden sein. Die Kartengeber seien dabei privat angeheuert worden. Das ist insofern entscheidend, als in den USA Pokerspiele nur mit staatlich lizenzierten Kartengebern legal sind. Wären die Pokerrunden aber tatsächlich illegal gewesen, wäre auch Maguires Gewinn illegal und er müsste das Geld zurückzahlen - wovon dann wiederum Rudermans Gläubiger profitieren würden.
Doch der Hollywood-Star wehrt sich gegen die Vorwürfe und hat sofort Klage eingereicht. Er gibt zwar zu, in Kalifornien Poker gespielt zu haben. Doch seien die Spiele entgegen der vorgebrachten Anschuldigungen "nicht kontrolliert" gewesen und es habe auch keinen "regelmäßigen Stamm von Spielern aus reichen Prominenten, Unternehmern, Anwälten und Geschäftsleuten" gegeben, wie ebenfalls unterstellt wurde. Man habe "nur zum Spaß unter Freunden" gespielt.
Diese Freunde sind unter anderem Matt Damon, Leonardo DiCaprio, Ben Affleck und der Regisseur Nick Cassavetes. Letzterer wird ebenfalls auf die Rückgabe von 73.000 Dollar verklagt. Die anderen Top-Stars sind außen vor, weil sie nur gelegentlich teilgenommen hätten. Pikant: Es wurde nicht nur an professionellen Pokertischen gespielt, wie sie eigentlich nur bei Turnieren üblich sind, sondern es gab im Rahmen der Glücksspiele auch Massagen für die Teilnehmer.
Ob Tobey Maguire dabei tatsächlich die genannte Geldsumme gewonnen hat, ließ er selbst unkommentiert. Denn 300.000 Dollar sind natürlich schon etwas mehr, als man unter Freunden normalerweise als Pott auf dem Tisch liegen hat. Der professionelle Poker-Spieler Phil Hellmuth attestiert Tobey Maguire indes, dass dieser ebenfalls "locker als Profi durchgehen würde". Seiner Meinung nach habe der Schauspieler insgesamt sogar über 10 Millionen Dollar beim Pokern in Hollwood-Kreisen abgeräumt. Inwieweit diese Spiele jedoch als legal oder illegal einzustufen sind, wird erst das Gericht klären können.
Unter den Superhelden ist Spider-Man in seiner Inkarnation als High-School-Boy Peter Parker der nette Junge von nebenan, der mit der Pubertät...
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