Von den "Matrix"-Machern realisiertes visuelles Spektakel um eine berühmte Rennfahrerfamilie und ihre mächtigen Gegner. http://images.kino.de/flbilder/max08/mbiz08/mbiz14/z0814506/b150x150.jpg Speed Racer

Filmdetails

Speed Racer

Von den "Matrix"-Machern realisiertes visuelles Spektakel um eine berühmte Rennfahrerfamilie und ihre mächtigen Gegner.


Speed Racer
Start: 08.05.2008

Action

USA 2008
Laufzeit: 135 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Emile Hirsch
John Goodman
Susan Sarandon

Regie: Andy Wachowski, ...
Verleih: Warner

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(1 Bewertung)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Angst ist ein Fremdwort für den jugendlichen Speed Racer (Emile Hirsch). Der geborene Rennfahrer prescht mit dem eigens von seinem Vater Pops Racer (John Goodman) entwickelten Boliden Mach 5 über den Asphalt und bewahrt damit das Vermächtnis seines verstorbenen Bruders Rex (Scott Porter). Als er illegalen Siegabsprachen großer Industrieller wie Firmenchef Royalton (Roger Allam) auf die Spur kommt, verbündet er sich mit seinem Rivalen Racer X (Matthew Fox).

Innovation ist ein Trademark der Wachowski-Brüder, die mit der "Matrix"-Trilogie neue Maßstäbe setzten und das auch bei der Realverfilmung einer japanischen Kult-Zeichentrickserie von 1967 zu tun gedenken: "The Fast and the Furious" als Comic mit revolutionären visuellen Effekten.


Kritik

Packende Familienunterhaltung und hypermoderne Bildwelten - die "Matrix"-Schöpfer bestätigen mit dieser Manga-Verfilmung ihr Ausnahmetalent.

Großansicht Speed Racer konzentriert sich auf sein Rennen (Foto: Warner)

Speed Racer konzentriert sich auf sein Rennen (Foto: Warner)

Das Kino kennt viele Schöpfer virtueller Universen, ob George Lucas oder Peter Jackson - aber in den letzten zehn Jahren war kaum jemand so ästhetisch und konzeptionell prägend wie die Gebrüder Wachowski.

Mit der "Matrix"-Trilogie gelang ihnen das Kunststück, futuristische Actionszenarien mit östlichen Philosophien zu verschmelzen und mit dieser Verbindung nie da gewesene Bildwelten zu schaffen. Das machte die Cyber-Saga zum überzeugendsten Versuch Hollywoods, die Visionen der japanischen Sci-Fi-Mangas in den Realfilm zu übertragen.

Mit "Speed Racer" gehen die Regie-Geschwister konsequent einen Schritt weiter. Diesmal greifen sie offiziell auf eine japanische Vorlage zurück - die auf dem gleichnamigen Manga beruhende Anime-Serie "Mach Go Go Go", in der es ein junger, genialer Rennfahrer (Shooting-Star Emile Hirsch als Speed-Junkie) mit skrupellosen Automobilunternehmen aufnimmt. Aber von den Bleigewittern der Formel 1 ist "Speed Racer" so weit entfernt wie Luke Skywalker von Michael Schumacher.

Großansicht Auf der Strecke geht's voll zur Sache (Foto: Warner)

Auf der Strecke geht's voll zur Sache (Foto: Warner)

Kult aus Japan

Die Wachowskis versetzen die Handlung in ein effektgeladenes Pop-Universum, beschwören keine überdrehten Gewaltfantasien, sondern 'Family Entertainment'. Denn ihr Held kämpft nicht für sein Ego, sondern das Unternehmen seiner Familie (darunter Oscarpreisträgerin Susan Sarandon als Racer-Mama und Christina Ricci als seine Freundin).

Dabei schütten die Filmemacher eine Wundertüte an erzählerischen und visuellen Ideen aus - besonders beim großen Showdown, wenn der Über-Pilot eine berüchtigte Querfeldein-Rallye absolviert, bei der sein Bruder den Tod fand. Eine Geschichte mit bewährtem Identifikationspotenzial im aufregenden Look des 21. Jahrhunderts.

Speed Racer

Darsteller:  Emile Hirsch   als Speed Racer
  John Goodman   als Pops Racer
  Susan Sarandon   als Mom Racer
  Christina Ricci   als Trixie
  Matthew Fox   als Racer X
  Roger Allam   als Royalton
  Paulie Litt   als Spritle
  Benno Fürmann   als Inspector Detector
  Hiroyuki Sanada   als Mr. Musha
  Rain   als Taejo Togokhan
  Richard Roundtree   als Ben Burns
  Kick Gurry   als Sparky
 
Regie:  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
Drehbuch:  Lana Wachowski  
  Andy Wachowski  
Produzent:  Joel Silver  
  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
  Grant Hill  
Ausf. Produzent:  David Lane Seltzer  
  Bruce Berman  
  Michael Lambert  
Kamera:  David Tattersall  
Schnitt:  Roger Barton  
  Zach Staenberg  
Musik:  Michael Giacchino  
Produktionsdesign:  Owen Paterson  
Kostüme:  Kym Barrett  
Casting:  Anja Dihrberg  

Wachowskis wollen Will Smith als Robin Hood

Nach Sohnemann Jaden und Töchterchen Willow tritt Papa Will Smith zur Abwechslung wieder ins Rampenlicht. Für die Wachowskis soll er den Bogen als Robin Hood der Neuzeit spannen.

Großansicht Soll für die Wachowskis als Robin Hood die Reichen ärgern: Will Smith (Foto: Kurt Krieger)

Soll für die Wachowskis als Robin Hood die Reichen ärgern: Will Smith (Foto: Kurt Krieger)

Seit ihrem Mega-Erfolg "Matrix" sind schon über zehn Jahre vergangen. Seitdem warten die Wachowskis auf den nächsten großen Wurf. Während dieser Dekade hat sich bei dem Brüderpaar einiges getan. Aus Larry wurde inzwischen Lana. Andy dagegen ist dem starken Geschlecht treu geblieben. Nun steht nach dem Flop "Speed Racer" das nächste Filmprojekt der exzentrischen Geschwister an: "Hood". Richtig geraten, es geht um den englischen Volkshelden Robin Hood.

Die Wachowskis wollen die Geschichte um den Vagabunden entstauben und haben für die Hauptrolle Will Smith im Auge. Keine schlechte Wahl, schließlich zählt der Hollywoodstar zu den einträglichsten Akteuren seines Fachs.

Will Smith als Robin Hood statt Men in Black

2010 suchte man vergeblich nach Filmen mit Will Smith in der Hauptrolle. Nur Sohnemann Jaden grätschte sich in "Karate Kid" über die Leinwand. Tochter Willow startete nach der Film- nun auch ihre Musikkarriere. Papa Will verlegte sich aufs Produzieren und Herauspicken der passenden Rollen. Dabei hat er einiges gefunden.

So werden wir ihn schon bald in den Fortsetzungen von "Men in Black", "Hancock" und "Harte Jungs - Bad Boys" sehen. Und wenn er die Zeit findet, auch in der Wachowski-Neuauflage von Robin Hood. Statt Pfeil und Bogen dürfte Will mit einer Smith&Wesson den Reichen in der Hood ans Bein pinkeln.

Die Wachowskis haben außerdem noch zwei weitere Eisen im Feuer: den Irak-Kriegsfilm "CN-9" und die Science-Fiction-Adaption "Cloud Atlas".

Bilder von Will Smith

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