Drama, das die letzten Tage der Widerstandskämpferin Sophie Scholl nach ihrer Festnahme im Februar 1943 aus deren Sicht zeigt.
Julia Jentsch kämpft als Studentin gegen das Nazi-Regime und ist bereit, dafür bis in den Tod zu gehen.
Sie gehört zu den wenigen Heldinnen, die die deutsche Geschichte hat: Sophie Scholl. Mit ihrem Bruder Hans kämpfte sie gegen die Nazi-Diktatur, nach einer Flugblattaktion in der Münchner Uni 1943 werden die beiden verhaftet.
Die junge Studentin lässt sich auch im Gestapo-Verhör nicht einschüchtern, sogar dem Blutrichter Roland Freisler bietet sie die Stirn und steht zu ihren Idealen und Überzeugungen, auch wenn es sie das Leben kostet.
Mutig geht sie noch einen Schritt weiter und schützt mit ihren Aussagen die anderen Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose".
Geschichte ganz zeitgemäßBasierend auf in Stasi-Archiven neu entdeckten Verhörprotokollen zeichnet Marc Rothemund das Porträt einer jungen, lebenslustigen Frau. Aus Sophies ganz persönlichem Blickwinkel schildert er die Tage der Flugblattaktion, die Verhaftung und den Kampf um die Freiheit, und ist dabei erfrischend unverkrampft.
Die zum Zerreißen gespannten Gefühle und ein aufregend junges Schauspieler-Ensemble - allen voran Shooting-Star Julia Jentsch ("Die fetten Jahre sind vorbei") - machen aus der historischen Tragödie großes, packendes und zeitgemäßes Kino, schnell geschnitten, mit aktueller Musik unterlegt.
Eine Hymne auf Sophie Scholl, die Ikone der Zivilcourage. Sie wurde nur 21 Jahre alt.
von Margret Köhler
veröffentlicht am 08-02-2005 um 18:23
Im Februar 1943 wird nach einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazis und einer Anzeige durch einen Denunzianten die Münchner Studentin Sophie Scholl (Julia Jentsch) gemeinsam mit ihrem Bruder Hans (Fabian Hinrichs) von der Gestapo verhaftet. In den darauffolgenden Tagen vor Prozess und Hinrichtung entspinnt sich während verschiedener Verhöre ein Psycho-Duell zwischen Sophie und dem vorsitzenden Vernehmungsbeamten Robert Mohr (Alexander Held).
Nachdem Michael Verhoevens "Die Weiße Rose" aus dem Jahre 1982 die familiäre Vorgeschichte und verschiedenen Widerstandsaktionen der Geschwister Scholl Revue passieren ließ, widmet sich Regisseur Marc Rothemund ("Die Hoffnung stirbt zuletzt") nun den letzten Tagen im Nazikerker.
| Originaltitel | Sophie Scholl - Die letzten Tage |
| OV | - |
| OmU | - |
| Genre | Drama |
| Filmpreis | - |
| USA-Start | 17.02.2006 |
| Kinostart (D) | 24.02.2005 |
| Besucher (D) | 1.051.064 |
| Einspielergebnis (D) | € 5.620.850 Bes. (EDI) 1.051.064 Bes. (FFA) 1.107.752 |
| FSK | ab 12 Jahre |
| WWW | - |
Lilli Jung
Gisela Schertling
Jörg Hube
Robert Scholl
Petra Kelling
Magdalena Scholl
Franz Staber
Werner Scholl
Wolfgang Pregler
Jakob Schmid
Erich Menzel
Hefner
Klaus Händl
Locher
Dorothea Senz
Protokollführer in
Elias Lobewein
Protokollführer
Christian Hoening
Weyersberg
Paul Herwig
August Klein
Anton Figl
Ferdinand Seidl
Maria Hofstätter
Wärterinn
Christoph Müller
Produzent
Sven Burgemeister
Produzent
Marc Rothemund
Produzent
Fred Breinersdorfer
Produzent
Patrick Brandt
Produktionsleit ung
Jana Karen
Produktionsdesi gn
Martin Langer
Kamera
Hans Funck
Schnitt
Reinhold Heil
Musik
Johnny Klimek
Musik
Natascha Curtius-Noss
Kostüme
Roland Winke
Ton
Tschangis Chahrokh
Ton
Nessie Nesslauer
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