Renate Krößner
Alexander Lang
Dieter Montag
Regie: Konrad Wolf
Verleih: unbekannt
Schlagersängerin Sunny vom Prenzlauer Berg wirft einen Geliebten aus der Hinterhofwohnung und tingelt mit einer Band durch Dörfer und Kleinstädte. Taxifahrer Harry himmelt sie an, von Philosoph Ralph wird sie betrogen, während der Tournee erweht sie sich der Nachstellungen von Musiker Norbert. Nach Streit mit ihm und einem dummen Conférencier fliegt sie aus der Band. Sie nimmt Schlaftabletten, landet im Krankenhaus, Freundin Christine kümmert sich um sie. Eines Tages bewirbt sie sich wieder bei einer bei einer unbekannten Band.

Der letzte Spielfilm von Konrad Wolf (1925 - 1982) ist ein Meisterwerk voll treffsicherer und witziger Dialoge, mit gut beobachteten Alltagssituationen und einer durchgehend heiteren Grundstimmung. Sängerin Sunny kämpft sich als Außenseiterin mit ganz eigenem Lebensanspruch durch Brutalitäten und Barrieren ihrer Umwelt. Grandios das Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase (Preis Filmfestival Chicago). Silberner Bär Berlinale 1980 für Renate Krößner, FIPRESCI-Kritikerpreis für den Film. Defa-Regisseur Lothar Warneke spielt einen Zapfer.
| Darsteller: | Renate Krößner | ||
|---|---|---|---|
| Alexander Lang | |||
| Dieter Montag | |||
| Klaus Brasch | |||
| Heide Kipp | |||
| Ursula Braun | |||
| Michael Christian | |||
| Regine Doreen | |||
| Regie: | Konrad Wolf | ||
| Drehbuch: | Wolfgang Kohlhaase | ||
| Produzent: | Herbert Ehler | ||
| Kamera: | Eberhard Geick | ||
| Musik: | Günther Fischer | ||
Die Hauptrolle in dem DDR-Spielfilm "Solo Sunny" von 1980 bedeutete für Renate Krößner den Durchbruch. Obwohl die vielseitige...
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