Originaltitel: Il y a longtemps que je t'aime
Frankreich/Deutschland 2008
Kristin Scott Thomas
Elsa Zylberstein
Laurent Grévill
Regie: Philippe Claudel
Verleih: Alamode (24 Bilder)
15 Jahre lang verbrachte Juliette (Kristin Scott Thomas) wegen Mordes im Gefängnis, hat die Haft nun abgesessen und trifft zum ersten Mal nach langer Zeit ihre jüngere Schwester Lea (Elsa Zylberstein) wieder. Die ist glücklich verheiratet und hat zwei Töchter. Beide Frauen versuchen einen Neuanfang, der sich als schwierig gestaltet. Denn die Jahre in Gefangenschaft sind an Juliette nicht spurlos vorübergegangen. Zögerlich öffnet sie sich den beiden Nichten.
Berührendes Regiedebüt des erfolgreichen Romanautors Philippe Claudel ("Die grauen Seelen"), der lange Zeit selbst im Gefängnis unterrichtete. Weshalb sein stark gespieltes Drama sehr glaubhaft die innerliche Verhärtung und schwierige Zurückfindung ins Leben nachzeichnet.
Berührendes Drama mit Kristin Scott Thomas und Elsa Zylberstein über zwei Schwestern, die nach 15 Jahren Trennung eine vorsichtige Annäherung und einen Neuanfang versuchen.
Wegen Mordes saß Juliette (Kristin Scott Thomas) 15 Jahre im Gefängnis. Ihre jüngere Schwester Lea (Elsa Zylberstein) führt mit Mann und zwei Töchtern ein glückliches Familienleben.
Nach Juliettes Entlassung versuchen die beiden Frauen wieder vorsichtig einen Neuanfang. Doch die Haftjahre sind nicht spurlos an Juliette vorübergegangen. Sie reagiert erst einmal misstrauisch auf ihre Umwelt, kapselt sich ab, öffnet sich nur langsam.
Philippe Claudel, Autor erfolgreicher Romane wie "Die grauen Seelen", unterrichtete lange selbst im Gefängnis. In seinem beachtlichen Regiedebüt legt er viel Wert auf die Bildsprache.
Ihm gelingt ein berührendes Drama mit einer überraschenden Auflösung, getragen von einer herausragenden Kristin Scott Thomas.
| Darsteller: | Kristin Scott Thomas | als Juliette | |
|---|---|---|---|
| Elsa Zylberstein | als Léa | ||
| Laurent Grévill | als Michel | ||
| Serge Hazanavicius | als Luc | ||
| Frédéric Pierrot | als Fauré | ||
| Claire Johnston | als Mutter von Juliette und Lea | ||
| Olivier Cruveiller | als Gérard | ||
| Catherine Hosmalin | als Berwährungshelferin | ||
| Regie: | Philippe Claudel | ||
| Drehbuch: | Philippe Claudel | ||
| Produzent: | Yves Marmion | ||
| Ausf. Produzent: | Sylvestre Guarino | ||
| Kamera: | Jérôme Alméras | ||
| Schnitt: | Virginie Bruant | ||
| Musik: | Jean-Louis Aubert | ||
| Produktionsdesign: | Samuel Deshors | ||
| Kostüme: | Jacqueline Bouchard | ||
| Ton: | Pierre Lenoir | ||
| Stéphane Brunclair | |||
Die Jury der Golden Globes, die Hollywood Foreign Press Association, hat soeben die Nominierten für die Verleihung am 11. Januar bekannt gegeben.
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"Der Baader Meinhof Komplex" und "Waltz with Bashir" konkurrieren in der Kategorie für den Globe als bester fremdsprachiger Film mit "Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra", "So viele Jahre liebe ich dich" und "Maria Larsson's Everlasting Moment".
Als bester Film in der Kategorie Drama konkurrieren: "Der seltsame Fall des Benjamin Button", "Frost/Nixon", "Der Vorleser", "Zeiten des Aufruhrs" und "Slumdog Millionär".
In der Kategorie Komödie/Musical treten "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", "Happy-Go-Lucky", "Brügge sehen... und sterben?", "Mamma Mia!" und "Vicky Cristina Barcelona" gegeneinander an.
Für die beste Regie wurden Danny Boyle ("Slumdog Millionaire"), Stephen Daldry ("Der Vorleser"), David Fincher ("Der seltsame Fall des Benjamin Button"), Ron Howard ("Frost/Nixon") und Sam Mendes ("Zeiten des Aufruhrs") nominiert.
Um den Globe als bester Animationsfilm bewerben sich "Bolt - Ein Hund für alle Fälle", "Kung Fu Panda" und "WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf".
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