Julie Fournier
Carlos Leal
Zoé Miku
Regie: Samir
Verleih: Stardust
Partygirl Nico (Julie Fournier) feiert mit ihrer Freundin Wanda (Zoé Miku) die Züricher Nächte durch und lebt seit ihrem Schulabschluss in den Tag. Mit ihren wohlhabenden Eltern pflegt die 20-Jährige keinen Kontakt. Um ihre teuren Eskapaden zu finanzieren, lässt sie sich mit dem Clubbesitzer Boris (Stefan Gubser) ein. Gerne würde sie der trivialen Oberflächlichkeit entkommen, aber erst, als sie den HipHop-Revoluzzer Paco (Carlos Leal) kennen lernt, ist sie elektrisiert. Aus Liebe beginnt sie seine rebellischen Ideen auf selbstzerstörerische Weise umzusetzen.
Eine schicke Scheinwelt aus Partys, Drogen und Sex trifft auf die harte Realität samt bohrender Sinnfragen in dem überzeugenden Schweizer Jugenddrama, das Unsicherheit, Angst und die Kluft zwischen Arm und Reich genau registriert.
Mix aus Liebesfilm und Drogendrama aus der Schweiz.
Die 18-jährige, bildschöne Bankertochter Nico (Julie Fournier) verbringt ihr Leben als Züricher "Goldküstengirl" in Papas Villa mit Partys, Sex und Drogen. Freund Boris (Stefan Gubser), der die Revue- und Konzertbar Casanova betreibt, nennt sie "Schneewittchen", mit ihrer besten Freundin Wanda (Zoé Miku) heizt Nico im Club die Stimmung an.
Als sie sich in Paco (Carlos Leal), Leadsänger der Genfer Band "Menace Evasions", verliebt, will sie für den Hip-Hopper mit den sozialkritischen Texten, der Drogen verabscheut, ihr Leben ändern. Doch das ist einfacher gesagt, als in die Tat umgesetzt, und der Abstieg ist unausweichlich.
Der Mix aus Liebesfilm und Drogendrama des Schweizer Regisseurs Samir wurde mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet und kommt nun auch in die deutschen Kinos.
Leider kommt die Handlung über die Darstellung von Klischees nicht hinaus und kann dem Thema somit kaum neue Aspekte abgewinnen. Die Schauspieler, allen voran Carlos Leal als Paco, überzeugen jedoch durchweg.
| Darsteller: | Julie Fournier | als Nico | |
|---|---|---|---|
| Carlos Leal | als Paco | ||
| Zoé Miku | als Wanda | ||
| Stefan Gubser | als Boris | ||
| Sunnyi Melles | als Nicos Mutter | ||
| Benedict Freitag | als Nicos Vater | ||
| Stefan Kurt | als Theater-Regisseur | ||
| Tony Mpoudja | als Vince | ||
| Xaver Hutter | als Bobby | ||
| Wolfram Berger | als Herr Caminada | ||
| Pascal Ulli | als Greg | ||
| Martin Rapold | als Pfister | ||
| Patrick Rapold | als Brandenberger | ||
| Karin Pfammatter | als Maxime | ||
| Liliana Heimberg | als Frau Christen | ||
| Beatrice Kessler | als Ärztin | ||
| Regie: | Samir | ||
| Drehbuch: | Samir | ||
| Michael Sauter | |||
| Produzent: | Susann Rüdlinger | ||
| Samir | |||
| Dr. Wolfgang Ramml | |||
| Kamera: | Hans Meier | ||
| Andreas Hutter | |||
| Michael Saxer | |||
| Schnitt: | Oliver Neumann | ||
| Musik: | Walter W. Cikan | ||
| Marnix Veenenbos | |||
| Michael Saxer | |||
| Produktionsdesign: | Georg Bringolf | ||
| Kostüme: | Linda Harper | ||
| Ton: | Max Vornehm | ||
| Casting: | Susan Müller | ||
| Nicolas Ronchi | |||
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