Hitziger und witziger Londoner Gangsterthriller von Englands neuem Regiestar Guy Ritchie ("Bube, Dame, König, Gras"). http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf07/b0107993/b150x150.jpg Snatch - Schweine und Diamanten

Filmdetails

Snatch - Schweine und Diamanten

Hitziger und witziger Londoner Gangsterthriller von Englands neuem Regiestar Guy Ritchie ("Bube, Dame, König, Gras").


Snatch - Schweine und Diamanten
Start: 22.03.2001

Originaltitel: Snatch - Pigs and Diamonds

Action

USA/Großbritannien 2000
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Benicio Del Toro
Dennis Farina
Vinnie Jones

Regie: Guy Ritchie
Verleih: Columbia Tristar

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Als Dieb Frankie mit seiner jüngsten Beute, einem riesigen Diamanten, in London Zwischenstopp einlegt, entbrennt ein knallharter Interessensstreit um den Edelstein, in den sein amerikanischer Boss, eine britische Gangstergröße, ein russischer Konkurrent und eine Handvoll Schläger und Killer sowie eine Bande unberechenbarer Zigeuner verstrickt werden.


Kritik

Snatch - Schweine und Diamanten

Guy Ritchies "Bube, Dame, König, Gras" war 1998 eines der mitreißendsten Regiedebüts der letzten Dekade und öffnete dem britischen Nobody auch in Hollywood alle Türen. Nachdem sich schon der König von Kalifornien, Tom Cruise, für Ritchies Erstling stark gemacht hatte, wirbt nun Brad Pitt in einer Gastrolle für den Nachfolger. Der erzählt wieder eine lakonische, erbarmungs- und atemlose Gangstergeschichte mit umfangreichem Figurenpersonal und labyrinthischem Plot und könnte gerade bei den Zuschauern auf große Resonanz stoßen, die den Erstling des Madonna-Mannes vor zwei Jahren verpassten. Und das waren - unverständlicherweise - überraschend viele.

Wer Versäumtes nachholen will, den erwarten in "Snatch" erneut große und kleine Gangster, blumige Namen, die Hinterhofseite Londons, kurze, aber nicht schmerzlose Gewalt, originelle Typenkunde, einfallsreiche Szenenübergänge, viele Parteien mit einem Ziel, rastloses Tempo, ein Ich-Erzähler und ein sorgfältig ausgesuchtes Ensemble, in dem selbst Megastar Brad Pitt problemlos eingegliedert ist. Ritchies hektisches, viele Informationen und Zusammenhänge im Expressverfahren etablierendes und damit größte Aufmerksamkeit erforderndes Drehbuch beginnt in Antwerpen. Dort stiehlt Frankie Four Fingers (Benicio del Toro) im Auftrag seines amerikanischen Bosses (Dennis Farina) einen riesigen Diamanten, wird aber beim Zwischenstop in London selbst Opfer brutaler Gier. Der russische Gangster Boris lockt Frankie in eine Falle, lässt ihn verschwinden, woraufhin der Big Boss aus dem Big Apple eintrifft, um Frankie mit Hilfe der lokalen Geheimwaffe "Bullet Tooth" Tony (Vinnie Jones, wie einige andere Darsteller rekrutiert aus der Besetzung von "Bube, König, Dame, Gras") aufzuspüren. Der zweite zentrale Plotstrang, der schließlich mit dem ersten verwoben wird, dreht sich um das Dilemma zweier unerfahrener Boxpromoter, die mit dem Branchenriesen und Gangsterboss Bricktop (gruseliger kalter Brocken: Alan Ford) ins Geschäft gekommen sind, vor dem Kampf aber ihren geschmierten Preisboxer verlieren, weil ihn ein sturer irischer Zigeuner (Brad Pitt als nuschelnder Verrückter) mit einem Schlag ausknockt. In der Konsequenz soll Pitt ihn ersetzen, hat aber eigene Vorstellungen, ob er wirklich nach Absprache zu Boden gehen soll. Wie schon im Vorgänger beweist Ritchie erstaunliche Milieusicherheit in der Vorstellung und Zeichnung glaubhafter Gangster, die hier in allen Schattierungen, von eiskalt-skrupellos bis hin zu naiv-komisch, vertreten sind. Für viele dieser Typen hält Ritchie Kurzbiographien bereit, bombardiert den Zuschauer mit Informationen, Voraus-, Rückblenden und Blitzmontagen, bis am Ende jeder Plotstrang aufgelöst und Durchschnaufen erlaubt ist. Dass der hektische Rhythmus und das stilistische Überwältigungskino nicht jedermanns Geschmack sein können, ist für die Größenordnung der kommerziellen Auswertung entscheidender als die Abstriche, die in puncto Witz und Originalität im Vergleich zum Vorgänger gemacht werden müssen. kob.

Snatch - Schweine und Diamanten

Darsteller:  Benicio Del Toro   als Frankie Four Fingers
  Dennis Farina   als Avi
  Vinnie Jones   als Bullettooth Tony
  Brad Pitt   als One Punch Mickey
  Rade Serbedzija   als Boris the Blade
  Jason Statham   als Turkish
  Alan Ford   als Brick Top
  Michael Reid   als Doug the Head
  Robbie Gee   als Vinny
  Lennie James   als Sol
  Ewen Bremner   als Mullet
  Jason Flemyng   als Darren
  Stephen Graham   als Tommy
  Adam Fogerty   als Gorgeous George
  Sorcha Cusack   als Mickeys Mutter
  Andy Beckwith   als Errol
  Ade   als Tyrone
 
Regie:  Guy Ritchie  
Drehbuch:  Guy Ritchie  
Produzent:  Guy Ritchie  
  Matthew Vaughn  
Koproduzent:  Michael Dreyer  
Ausf. Produzent:  Peter Morton  
  Steve Tisch  
  Stephen Marks  
  Angad Paul  
  Trudie Styler  
Kamera:  Tim Maurice-Jones  
Produktionsdesign:  Hugo Luczyc-Wyhowski  
  Julie Philpott  
Kostüme:  Phoebe De Gaye  
Ton:  Simon Hayes  

Fluch der Karibik 4: Nachfolger für Orlando Bloom

Sein Vater ist einer der weltbesten Schauspieler und er selbst darf sich nun neben keinem Geringeren als Johnny Depp beweisen.

Großansicht Der Erbe und sein Vorbild: Max Irons soll in "Fluch der Karibik 4" Orlando Bloom beerben (Foto: Concorde, Kurt Krieger)

Der Erbe und sein Vorbild: Max Irons soll in "Fluch der Karibik 4" Orlando Bloom beerben (Foto: Concorde, Kurt Krieger)

Max Irons steht möglicherweise vor dem ganz großen Karrieresprung. Der Sohn von Edelmime Jeremy Irons soll in "Fluch der Karibik 4" als junger Held dem Oberpiraten Johnny Depp alias Jack Sparrow zur Seite stehen. Denn Orlando Bloom, der in den ersten drei Filmen als Will Turner um Keira Knightley alias Elizabeth Swann buhlte, wird im vierten Freibeuterabenteuer nicht mehr dabei sein. Da die Macher neben Kultfigur Jack Sparrow aber immer auch einen heißblütigen Jungspund brauchen, soll nun Max Irons in Blooms Fußstapfen treten.

25 Jahre alt ist der Schauspieler und arbeitete schon als Model der britischen Traditionsmodemarke Burberry, für die auch "Harry Potter"-Star Emma Watson wirbt. Bei "Fluch der Karibik 4" hat Max Irons nun aber noch einen Konkurrenten: Der TV-Darsteller Sam Claflin bewirbt sich ebenfalls um die Rolle des jungen Wilden in "Fluch der Karibik 4".

Der Captain, die Tochter seines schlimmsten Feindes und ich

Allerdings soll Max Irons derzeit die besseren Karten haben. Immerhin hat er schon erste Kino-Erfahrungen vorzuweisen: Sein Debüt gab Max Irons mit einer Minirolle in "Being Julia", die er noch Papa Jeremy verdankte, der selbst eine der Hauptfiguren spielte. Ab nächster Woche ist Max Irons in der gespannt erwarteten Klassiker-Neuverfilmung "Das Bildnis des Dorian Gray" zu sehen, diesmal mit einem etwas größeren Auftritt.

Ob Max Irons dann Penélope Cruz den Hof machen darf, die als Tochter von Oberfiesling Blackbeard (Ian McShane) in "Fluch der Karibik 4" mitmischt? Gerüchten zufolge soll aber vielleicht auch Johnny Depp selbst der schönen Spanierin und Tochter seines Erzfeinds nachstellen.

Sicher ist indes, dass auch Geoffrey Rush wieder als Captain Barbossa an Bord ist. Neu dazu kommt noch der Brite Stephen Graham ("Snatch", "Gangs of New York") als undurchsichtiger Bösewicht namens "Scram" - was frei übersetzt soviel bedeutet wie "Der Verpisser".

Über die Handlung ist nach wie vor nur bekannt, dass Johnny Depp als Jack Sparrow nach dem Quell der ewigen Jugend sucht. Die Vorlage dafür liefert ein Roman mit dem Titel "On Stranger Tides", der auch als Untertitel für den vierten "Fluch der Karibik"-Film dient. Gedreht wird ab Juni auf Hawaii, der Kinostart ist für den 20. Mai 2011 geplant.

Bilder zu "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt"

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Benicio Del Toro

Mit den dunkelsten Augenringen der Filmgeschichte, breiten Augenbrauen, wulstigen Lippen und einem Blick aus mal melancholisch...

Star

Dennis Farina

Zwei Gaunerkomödien nach Elmore-Leonard-Krimis verhalfen Dennis Farina mit seiner schrägen Nase, den eingefallenen Wangen und den blonden...

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