Samuel L. Jackson
Julianna Margulies
Nathan Phillips
Regie: David R. Ellis
Verleih: Warner
FBI-Agent Nelville Flynn (Samuel L. Jackson) glaubt an einen Routineauftrag, als er mit einem wichtigen Zeugen auf Hawaii in eine Linienmaschine steigt, um den Herren zur Anhörung im Rahmen eines Mafiaprozesses nach Los Angeles zu überführen. Leider ging auch ein unbekannter Killer mit an Bord, und der setzt nun, knapp 10.000 Meter über dem Meeresspiegel, zur geringen Begeisterung von Cop, Crew und Passagieren ein paar hundert tödliche Giftschlangen im Flieger frei.
Tierhorror-Popcorn von Kennern für Trashkino-Genießer. Und klar geht so etwas, Schlangen sind ja keine Nagelfeilen oder Spraydosen.
Jetzt schon Kult: Samuel L. Jackson muss sich in dem Horrorthriller einer tödlichen Schlangenbrut erwehren.
Der Action-Schocker der Zukunft startete in Internet-Foren und hob ab, lange bevor ein Kinostart feststand. Ein Wahnsinn mit Methode: Wer den Titel gelesen hat, ist dem Film bereits restlos verfallen. So geschehen bei Mr. Cool himself, Samuel L. Jackson ("Pulp Fiction").
Als FBI-Agent Nelville Flynn überführt er einen Kronzeugen von Hawaii nach Los Angeles. Er soll gegen einen berüchtigten Gangsterboss aussagen. Der hat einen Killer angeheuert, der an Bord der Linienmaschine hunderte Giftschlangen freilässt, um den Zeugen umzubringen. Panik bricht aus, doch zehn Kilometer über dem nächtlichen Pazifik gibt es kein Entrinnen.
David Ellis, der sich mit saftigen Gruselschockern wie "Final Destination 2" empfohlen hat, holt zum ultimativen Schlag aus. Aber wie sagt Jackson, nachdem er mit 450 Schlangen und einer fast sieben Meter langen burmesischen Python traktiert wurde? "I want these mother fuckin' snakes off this mother fucking plane!"
| Darsteller: | Samuel L. Jackson | als Neville Flynn | |
|---|---|---|---|
| Julianna Margulies | als Claire Miller | ||
| Nathan Phillips | als Sean Jones | ||
| Rachel Blanchard | als Mercedes | ||
| Flex Alexander | als Three G's | ||
| Kenan Thompson | als Troy | ||
| Keith Dallas | als Big Leroy | ||
| Lin Shaye | als Grace | ||
| Bruce James | als Ken | ||
| Sunny Mabrey | als Tiffany | ||
| Casey Dubois | als Curtis | ||
| Daniel Hogarth | als Tommy | ||
| Gerard Plunkett | als Paul | ||
| Terry Chen | als Chen Leong | ||
| Elsa Pataky | als Maria | ||
| Tygh Runyan | als Tyler | ||
| Mark Houghton | als John Sanders | ||
| David Koechner | als Rick | ||
| Bobby Cannavale | als Hank Harris | ||
| Todd Louiso | als Dr. Steven Price | ||
| Regie: | David R. Ellis | ||
| Drehbuch: | John Heffernan | ||
| Sebastian Gutierrez | |||
| Produzent: | Don Granger | ||
| Gary Levinsohn | |||
| Craig Berenson | |||
| Ausf. Produzent: | Toby Emmerich | ||
| Georg Waud | |||
| Justis Greene | |||
| Stokely Chaffin | |||
| Kamera: | Adam Greenberg | ||
| Schnitt: | Howard E. Smith | ||
| Musik: | Trevor Rabin | ||
| Produktionsdesign: | Jaymes Hinkle | ||
| Kostüme: | Karen Matthews | ||
| Ton: | Michael McGee | ||
| Casting: | Mindy Marin | ||
| Coreen Mayrs | |||
| Heike Brandstatter | |||
Das Schiff versunken, Leo und so ziemlich alle bis auf Kate Winslet tot - wie sollte es da weitergehen?
Größer, schneller, aber genauso dem Untergang geweiht: die Titanic II (Foto: Asylum Films)
"Titanic 2", das galt stets als unmöglich. Doch Hollywood wäre nicht Hollywood, wenn es den Untergang des berühmtesten Kreuzfahrtschiffs aller Zeiten nicht ein zweites Mal in bare Münze verwandeln könnte.
Denn die Macher der Traumfabrik haben sich tatsächlich eine Handlung für "Titanic 2" ausgedacht: Genau 100 Jahre nach dem Untergang des Luxusliners, also am 14. April 2012, sticht ein hypermoderner neuer Kreuzer in See und nimmt genau die selbe Route wie die erste Titanic. Doch dann löst ein Unterwasserbeben einen Tsunami aus, der eine ganze Armada von Eisbergen durch die Luft wirbelt - und diese gefrorenen Geschosse drohen, das neue Schiff ebenfalls zu versenken.
Natürlich stammt ein derartiges Hirngespinst nicht von James Cameron, dem Regisseur des legendären ersten Films. Hinter "Titanic 2" steht das Filmstudio "Asylum", Experte für Verballhornungen großer Kinoerfolge. So wurden in der Satireschmiede "Transformers" zu "Transmorphers", "Snakes on a Plane" zu "Snakes on a Train" und "Paranormal Activity" zu "Paranormal Entity". Dabei wurden zielsicher die Schwächen in den Drehbüchern der Action- bzw. Horror-Fantastereien aufs Korn genommen.
Allerdings landeten die bisherigen Werke der Asylum-Spötter stets in den Videotheken. Doch bei einer Satire auf den nach "Avatar" zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten könnte sich das ja ändern. Immerhin sind mit "X-Man" Bruce Davison und Brooke Burns aus "Baywatch" sogar halbwegs bekannte Darsteller dabei, die sich zwischen schwimmenden Schiffstrümmern final anschmachten ...
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