Jonathan und Martha Kent finden nach einem Meteoriteneinschlag einen kleinen Jungen. Das kinderlose Paar adoptiert ihn und zieht Clark wie den eigenen Sohn auf. Der Junge verfügt über unglaubliche Fähigkeiten, ist stärker und schneller als jeder Mensch. So rettet er auch dem Industriellen-Sohn Lex Luthor das Leben. Clark verliebt sich in das Nachbarmädchen Lana. Doch die ist mit dem Footballstar der Schule liiert und scheint unerreichbar. Und noch ein dritter Junge, der Insekten liebende Schul-Nerd, ist hinter Lana her und führt Schlimmes im Schilde.

"Smallville" greift all die Themen von klassischen Teenie-Serien wie erste Liebe, Ärger mit dem Rivalen, Außenseiter in der Schule etc. auf und verquickt sie auf höchst unterhaltsame Weise mit Superhelden-Action à la "Lois & Clark". Die sympathischen, frischen Darsteller, die recht spannende Story und die effektive Regie von David Nutter, der schon Folgen von "Akte X", "Millennium", "Dark Angel" und der am ehesten mit "Smallville" vergleichbaren Serie "Roswell" inszenierte, sollten über Schwächen bei den Effekten hinwegtrösten.
| Darsteller: | Tom Welling | als Clark Kent | |
|---|---|---|---|
| Kristin Kreuk | als Lana Lang | ||
| Erica Durance | als Lois Lane | ||
| John Schneider | als Jonathan Kent | ||
| Allison Mack | als Chloe Sullivan | ||
| Michael Rosenbaum | als Lex Luthor | ||
| John Glover | als Lionel Luthor | ||
| Annette O'Toole | als Martha Kent | ||
| Cassidy Freeman | als Tess Mercer | ||
| Aaron Ashmore | als Jimmy | ||
| Sam Witwer | als Davis | ||
| Justin Hartley | als Oliver | ||
| Charlotte Sullivan | als Maxima | ||
| Regie: | David Nutter | ||
| James Marshall | |||
| Greg Beeman | |||
| Terrence O'Hara | |||
| Jeannot Szwarc | |||
| Michael Rohl | |||
| Drehbuch: | Alfred Gough | ||
| Miles Millar | |||
| Joe Shuster | |||
| Jerry Siegel | |||
| Tim McCanlies | |||
| Brian Wayne Peterson | |||
| Produzent: | Tim Scanlan | ||
| Robert Hargrove | |||
| Rob Maier | |||
| Ausf. Produzent: | Alfred Gough | ||
| Miles Millar | |||
| Joe Davola | |||
| Kamera: | Attila Szalay | ||
| David Moxness | |||
| Glen Winter | |||
| Schnitt: | David Ekstrom | ||
| Andrea Armaganian | |||
| Neil L. Felder | |||
| Musik: | Mark Snow | ||
| Produktionsdesign: | Byron King | ||
| James Philpott | |||
| Rob Maier | |||
| Kostüme: | Caroline Cranstoun | ||
| Maske: | Michelle Lemieux | ||
Er ist der Inbegriff des Superhelden.
Würden gerne als Superman in die Luft gehen: Brandon Routh und Tom Welling (Foto: Warner)
Kein Wunder also, dass in Hollywood eine Menge Schauspieler scharf auf den Job als Clark Kent alias Superman sind. Zumal mit Christopher Nolan der geniale Regisseur hinter dem Neustart der Kryptonsaga steht, der schon Batman vom belächelten B-Movie-Helden zum gefeierten "Dark Knight" erhob.
Am lautesten schreien momentan zwei Jungstars, die bereits wissen, wie sich das rote Cape trägt, wie der Hitzeblick ins Ziel zu setzen ist und wie unter dem Einfluss von Krypton ein Schwächeanfall gespielt wird: Brandon Routh, der zuletzt im viel kritisierten "Superman Returns" die Titelrolle einnahm, und Tom Welling, der in der gefeierten TV-Serie "Smallville" um den jungen Superhelden den Teenie-Clark-Kent mimt.
Brandon Routh übt sich dabei im professionellen, unverbindlichen Hollywood-Sprech: "Ich würde natürlich sehr gerne wieder Superman spielen. Es war eine große Ehre und ich wäre begeistert, wenn ich noch einmal zu dieser Figur zurückkehren dürfte." Das Problem dabei: Die Idee eines kompletten Neustarts der Superman-Saga war vor allem eine Folge des Flops "Superman Returns". Damit ist Brandon Rouths Gesicht untrennbar verbunden.
Vermutlich hat daher Tom Welling größere Chancen. Der "Smallville"-Bewohner äußert sich zurückhaltend optimistisch: "Ich bin absolut bereit, aber da müsste schon einiges zusammenkommen, damit das klappt." Zwar würde der Darsteller der äußerst beliebten Serie eine riesige Fanbasis in die Kinos locken. Doch glauben Kenner, dass Regisseur Christopher Nolan wie bei "Batman Begins" gerne ein völlig neues Gesicht für Clark Kent sähe.
Zu den aussichtsreichen Kandidaten, die bisher bei Nolan vorsprachen, gehört Zachary Levi, der sich in der Serie "Chuck" als Computernerd mit den amerikanischen Geheimdiensten anlegt. Konkurrent Joe Manganiello hat dafür schon eine kleine Rolle im Comic-Spektakel "Spider-Man" vorzuweisen.
Nach Angaben des verantwortlichen Filmriesen Warner hat die besten Karten aber Jon Hamm: Als Hauptdarsteller der starken Serie "Mad Men" um eine New Yorker Werbeagentur erntete er viel Kritikerlob und wird für das Superman-Reboot "ernsthaft in Erwägung gezogen."
Der Arbeitstitel des Films lautet übrigens "Man of Steel - Mann aus Stahl". Mal sehen, wer sich demnächst offiziell so nennen darf ...
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