James Bond muss den kompletten MI-6 samt Chefin M verteidigen. Daniel Craigs dritter 007-Auftritt bringt Tüftler Q zurück, dazu britischen Humor und Selbstironie!
Nach mehrjähriger Zwangspause markiert James Bond giftig und kämpferisch sein angestammtes Entertainmentrevier.
Manche hatten den öffentlichsten Geheimagenten der Welt wieder einmal schon für tot erklärt, als das finanzielle Drama um MGM die Produktion von "Skyfall" verzögerte. Doch in der Wiederauferstehung liegt seine Generalkompetenz, wie Bond selbst in seinem 23. Abenteuer bemerkt, das das Alte mit dem Neuen zu harmonisieren versucht. Der Titel beschreibt Bonds größten Absturz, der ihn zu Beginn näher als je zuvor den Hauch des Todes spüren lässt. Aber er steht auch für eine Rückkehr zu seinen biografischen Wurzeln, die in Schottland für ein explosives Finale sorgt.
Im gut 15-minütigen Prolog liefert sich die Doppelnull eine dynamische Verfolgungsjagd durch die Straßen und über die Dächer Istanbuls, bis diese auf einem rasenden, eine gewaltige Brücke querenden Zug dramatisch endet. Eine Kugel seiner noch unerfahrenen Kollegin Eve (Naomie Harris) fegt Bond vom Dach des Zugs in die Tiefe, während der Mann, den er verfolgte, entkommen kann. Bonds tiefster Fall ist dabei keine Finte, die einen Gegner im Hintergrund täuschen soll, sondern der vom kompletten Geheimdienst wahrgenommene tragische Kollateralschaden eines Feuerbefehls von M. Die Entscheidungen der Geheimdienstchefin treiben nicht nur Bond in den Tod, dem die vergleichsweise nüchtern präsentierte Wiederauferstehung im Bett einer Unbekannten folgt, sondern auch den mysteriösen Silva (Javier Bardem) an, der Rache am MI 6 und M nehmen will.
Einfacher als in den Vorgängerfilmen ist der Plot angelegt, bei dem es augenscheinlich um Terrorismus, tatsächlich aber um das Verhältnis zwischen Bond und M und angesichts deren Bedrohung um aktiven "Mutterschutz" geht. Die Dialoge sind smart, knackig und nur selten von Onlinerzwang getrübt. Hier zeigt sich am deutlichsten der Theaterhintergrund von Regisseur Sam Mendes ("American Beauty") und Ko-Autor John Logan. In den Actionsequenzen unterstreicht "Skyfall" seinen Anspruch, die Bodenhaftung nicht zu verlieren, auch wenn gerade der Freiflug der Imagination Bond bisher ausmachte. Das Fantastische, das Verspielte, bleibt weitgehend ausgeblendet, das Erotische auch, selbst wenn sich Bond mit Eve die feurigsten Flirtduelle liefert. Auch das Exotische wirkt reduziert, wenn sich der Film auf seinen Zentralschauplatz London fokussiert. Nichtsdestotrotz ist "Skyfall" dank Kameramann Roger Deakins einer der bestfotografierten Bondmissionen überhaupt und steht angesichts erwarteter Zuschauermillionen gleichermaßen für Franchisekonsolidierung wie auch - in der Figurenkonstellation - für einen Neuanfang. kob.
Auf der Jagd nach einer Liste von Undercoveragenten, die mit diesem Dokument enttarnt und in den sicheren Tod geschickt werden könnten, stürzt James Bond, von einer Kugel getroffen, in eine tiefe Schlucht. Von Freund und Feind für tot gehalten, hält sich 007 versteckt, bis ihn ein Bombenanschlag auf seinen Geheimdienst zum Handeln zwingt. So kehrt Bond zum MI 6 zurück, kämpft gegen einen unbekannten Gegner, der nur ein Ziel kennt: Dem britischen Geheimdienst empfindlich zu schaden und dessen Chefin, M, zu töten.
| Originaltitel | Skyfall |
| OV | Ja |
| OmU | Ja |
| Genre | Action / Thriller |
| Filmpreis |
|
| USA-Start | 09.11.2012 |
| Kinostart (D) | 01.11.2012 |
| Besucher (D) | 7.771.551 |
| Einspielergebnis (D) | € 65.798.546 Bes. (EDI) 7.771.551 Bes. (FFA) 7.769.214 |
| FSK | ab 12 Jahre |
| WWW | - |
Dame Judi Dench
M
Helen McCrory
Clair Dowar
Ola Rapace
Patrice
Neal Purvis
Drehbuch
Robert Wade
Drehbuch
Paul Epworth
Drehbuch
Barbara Broccoli
Produzent
Michael G. Wilson
Produzent
Callum McDougall
Ausf. Produzent
Dennis Gassner
Produktionsdesi gn
Roger Deakins
Kamera
Stuart Baird
Schnitt
Thomas Newman
Musik
Adele
Musik
Jany Temime
Kostüme
Per Hallberg
Ton
Karen Baker Landers
Ton
Debbie McWilliams
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