Im November 1970 sterben Mannschaft und Trainer der Marshall University bei einem Flugzeugabsturz. Die football-begeisterten Bewohner der Heimatstadt verfallen in tiefe Trauer. Ein optimistischer Coach soll ein neues Team zusammenstellen. Ihm gelingt es mit seinem sonnigen Gemüt, das neue Team zu motivieren. Und auch die Familienangehörigen der Toten lernen mit ihrer Trauer umzugehen.
Sportdrama, das auf der wahren Tragödie einer Kleinstadt basiert, deren College-Footballteam bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.
Im November 1970 besteigt die Mannschaft der Marshall University samt ihrer Trainer für den Heimflug eine Chartermaschine. Alle 75 Insassen finden beim folgenden Absturz ihren Tod und stürzen damit die Football-fanatischen Bewohner von Huntington, West Virginia in tiefe Trauer. Denn wie in "Friday Night Lights" identifiziert sich dieses Städtchen vollkommen mit seinem Team, belegt vom Schlachtruf "We are Marshall". Nach anfänglichem Zögern engagiert Uni-Präsident Donald Dedmon (ein glänzender David Strathairn) den optimistischen Coach Jack Lengyel (ein überschwänglicher Matthew McConaughey mit Seventies-Frisur). Ihm gelingt es mit seinem sonnigen Gemüt und tiefsinnigen Sprüchen das unter einigen Schwierigkeiten zusammengestellte neue Team zu motivieren und Kritiker zu besänftigen. Der Heilungsprozess einer gebeutelten Gemeinschaft kann beginnen.
Für die solide Inszenierung zeichnet "Drei Engel für Charlie"-Regisseur McG verantwortlich. Das Drehbuch von Skriptnovize Jamie Linden gibt dem normalerweise mehr actionorientierten McG eine konventionelle Sportdrama-Vorlage, die den Werdegang einer Mannschaft schildert. Dies umfasst Rekrutieren, Training und Aufstieg vom Versager- zum (vorübergehenden) Siegerteam, was in einem heroischen Spiel kulminiert. Die Spielsequenzen ohne stilistische Mätzchen fallen durchschnittlich aus. Der Schwerpunkt liegt ohnehin auf dem emotionalen nicht dem sportlichen Drama. Dies manifestiert sich etwa darin, wie sich der völlig zerstörte Vater eines der Spieler und dessen junge Verlobte sowie der von Schuldgefühlen zerfressene Assistenz-Coach Red Dawson ("Lost"-Star Matthew Fox) mit dem Verlust auseinandersetzen. Thematisiert werden zudem die Auswirkungen auf das kollektive Bewusstsein der Stadt, wie Rivalen zu Freunden werden und Gewinnen kurzfristig nicht alles ist. Insofern findet sich eine geringfügige Abweichung zu anderen Athletendramen, die jedoch kaum einschneidend genug ist, um neue Fanblocks zu begeistern. ara.
| Darsteller: | Matthew McConaughey | als Jack Lengyel | |
|---|---|---|---|
| Matthew Fox | als Red Dawson | ||
| Anthony Mackie | als Nate Ruffin | ||
| David Strathairn | als Präsident Donald Dedmon | ||
| Ian McShane | als Paul Griffen | ||
| Kate Mara | als Annie Cantrell | ||
| January Jones | als Carole Dawson | ||
| Kimberly Williams | als Sandy Lengyel | ||
| Arlen Escarpeta | als Reggie Oliver | ||
| Brian Geraghty | als Tom Bogdan | ||
| Tommy Cresswell | als Gene Morehouse | ||
| Huntley Ritter | als Randy Linden | ||
| Brett Rice | als Lloyd Boone | ||
| Mark Oliver | als Ernie Salvatore | ||
| Regie: | McG | ||
| Drehbuch: | Jamie Linden | ||
| Produzent: | Basil Iwanyk | ||
| Koproduzent: | Jamie Linden | ||
| Mary Viola | |||
| Ausf. Produzent: | William Fay | ||
| Jeanne Allgood | |||
| Brent O'Connor | |||
| Thomas Tull | |||
| Trumaine McBride | |||
| Scott Mednick | |||
| Kamera: | Shane Hurlbut | ||
| Schnitt: | Priscilla Nedd-Friendly | ||
| Musik: | Christophe Beck | ||
| Produktionsdesign: | Tom Meyer | ||
| Kostüme: | Danny Glicker | ||
| Ton: | Mary Ellis | ||
| Casting: | Justine Baddeley | ||
| Kim Davis | |||
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