Action pur: Sylvester Stallone als knallharter Auftragskiller, der sich für einen Rachefeldzug ausgerechnet mit einem Cop zusammentut - weil beide durch den selben Gangster ihre Partner verloren haben.
Sylvester Stallones neuer Actionabräumer bringt Regieveteran Walter Hill ins Kino zurück und überzeugt durch knackige Kugel- und Körperduelle.
Über 30 Jahre nach seinen großen Hits "Die Warriors" und "Nur 48 Stunden" demonstriert Hill, dass Mangel an Originalität kein Hindernis für einen Actionfilm mit grundsolider Unterhaltungskompetenz sein muss. Von der Gegensatzpaarung der Hauptfiguren bis hin zum kompromisslosen Antagonisten ist vieles formelhaft in dieser Verfilmung einer französischen Graphic Novel. Doch aller Vorurteile zum Trotz, denen sich die erste Zusammenarbeit des 71-jährigen Hill und seines 66-jährigen Stars wohl stellen muss, wirkt "Shootout - Keine Gnade" vitaler als viele aufgeblähte Actiontornados mit ihren endlosen Feuergefechten und Destruktionsszenarien. Wenig wird geredet, hart und mit hohem Bodycount gehandelt in diesem ökonomischen Abräumer, in dem ausnahmslos stirbt, wer es irgendwie auch verdient hat - vom korrupten Cop über skrupellose Anwälte bis hin zu Killern, die sich kein Restgewissen gönnen.
In letztere Kategorie fällt Hitman James Bonomo (Stallone) nicht, denn er tötet weder Frauen noch Kinder und nicht einmal den Cop, der ihn zu Strecke bringen soll. Detective Kwon (Sung Kang) ermittelt im Fall seines korrupten und von Bonomo getöteten Ex-Partners, interessiert sich aber schnell mehr für die Hintermänner, die den Mord in Auftrag gaben und auch die Dienstleister auf die Abschussliste setzten. Die daraus resultierende Zweckpartnerschaft ist tatsächlich keine, denn der zögerliche Cop ist letztlich wenig mehr als ein naiver Zauberlehrling für den dominanten Profikiller, der in der methodischen Diskussion um Abknallen vs. Abführen immer schneller und schlüssiger argumentiert. Geriatrische Selbstreflexion wie von seinem Genrekollegen Schwarzenegger in "Last Stand" hört man von Stallone nicht, der die jüngere Generation mühelos in die Schranken weist. Körperlich gefordert wird er nur von Neu-"Conan" Jason Momoa als Profikiller mit Perspektive, darstellerisch muss Stallone als lakonischer Killer nur Mount-Rushmore-Mimik bieten und kann in der Inszenierung auf einen Regisseur bauen, der in intensiven Nahkämpfen wie auch in einem Parkgaragen-Shootout zeigt, dass alt nicht zwangsläufig kalt lassen muss. kob.
Als James Bonomo nach seinem letzten Job selbst ins Visier seiner Auftraggeber gerät, beginnt der Profikiller mit den ihm vertrauten Methoden in New Orleans zu ermitteln. Nachdem auch ein Detective an den Drahtziehern interessiert ist, bilden Killer und Cop ein seltsames Paar, das im Dialog zwischen Abführen und Abknallen schnell erste Erfolge erzielen kann. Doch ein junger Auftragskiller, der den lästigen Altprofi ausschalten soll, leistet harten Widerstand und findet die Schwachstelle seines Gegners: Tochter Lisa.
| Originaltitel | Bullet to the Head |
| OV | Ja |
| OmU | - |
| Genre | Action / Thriller |
| Filmpreis | - |
| USA-Start | 01.02.2013 |
| Kinostart (D) | 07.03.2013 |
| Besucher (D) | 95.253 |
| Einspielergebnis (D) | € 728.514 Bes. (EDI) 95.253 |
| FSK | ab 16 Jahre |
| WWW | - |
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Buchvorlage
Toby Corbett
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Kamera
Timothy Alverson
Schnitt
Steve Mazzaro
Musik
Ha Nguyen
Kostüme
J.C. Cantu
Casting
Mary Vernieu
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