John Hurt
Hugh Dancy
Dominique Horwitz
Regie: Michael Caton-Jones
Verleih: Timebandits (Barnsteiner)
Im April 1994 kommt der Präsident Ruandas bei einem angeblichen Anschlag ums Leben. Das Land ist - wieder einmal - in Aufruhr. Auch der in Kigali lehrende katholische Priester Christopher (John Hurt) und der junge Lehrer Joe Connor (Hugh Darcy) schenken dem Vorfall keine größere Aufmerksamkeit. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Die Hutu-Mehrheit veranstaltet eine Hexenjagd auf die Tutsis und schlachtet sie in Massen ab. Christopher gewährt 2500 Flüchtlingen Zuflucht, doch die UNO-Blauhelme können sie nicht schützen.
Der Völkermord an den Tutsi mit fast 1 Millionen Opfern war bereits Gegenstand des aufwühlenden "Hotel Ruanda". In seiner besten Regiearbeit wagt sich der Brite Michael Caton-Jones mit Leidenschaft und aller gebotenen Drastik an das packende humanitäre Drama.
Schockierendes Drama um den Anfang des Völkermords in Ruanda.
An der Ecole Technique Officielle von Kigali versuchen drei Weiße mit ihren beschränkten Mitteln zu helfen: Da ist der junge, idealistische Lehrer Joe (Hugh Dancy), der Ruanda in einen lebenswerten Flecken Erde verwandeln will. Der belgische UN-Soldat Charles Delon (Dominique Horwitz) ist durch sein Mandat in seiner Handlungsfreiheit stark eingeschränkt.
Und der katholische Priester Christopher (John Hurt), der bereits seit einem Vierteljahrhundert Missionarsarbeit leistet, fühlt sich eng mit seinen Schäfchen verbunden, ist längst zu einem von ihnen geworden. Doch alle drei stehen dem blinden Hass und der unbeschreiblichen Tötungswut der Hutus letztlich machtlos gegenüber.
In seinem auf Tatsachen beruhenden Drama schildert Michael Caton-Jones mit drastischen, nichts beschönigenden Bildern den Anfang des Völkermords in Ruanda. Das Pendant zu "Hotel Ruanda" ist außer mit Schauspielern wie Dominique Horwitz auch mit Laien besetzt, die im Genozid Angehörige verloren haben.
| Darsteller: | John Hurt | als Christopher | |
|---|---|---|---|
| Hugh Dancy | als Joe Connor | ||
| Dominique Horwitz | als Charles Delon | ||
| Claire-Hope Ashitey | als Marie | ||
| Susan Nalwoga | als Edda | ||
| Steve Toussaint | als Roland | ||
| Regie: | Michael Caton-Jones | ||
| Drehbuch: | David Wolstencroft | ||
| Produzent: | Jens Meurer | ||
| David Belton | |||
| Pippa Cross | |||
| Ausf. Produzent: | Richard Alwyn | ||
| Ruth Caleb | |||
| Kamera: | Ivan Strasburg | ||
| Schnitt: | Christian Lonk | ||
| Musik: | Dario Marianelli | ||
| Produktionsdesign: | Bertram Strauß | ||
| Kostüme: | Dinah Collin | ||
| Ton: | Rosie Straker | ||
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