Originaltitel: The Shining
Großbritannien 1980
Jack Nicholson
Shelley Duvall
Danny Lloyd
Regie: Stanley Kubrick
Verleih: Warner-Columbia
Der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance entschließt sich, mit Frau und Kind als Hausmeister in einem leerstehenden Luxushotel in Colorado einzuchecken, um in der Abgeschiedenheit tief verschneiter Berge einen neuen Roman zu Papier zu bringen. Vor Ort ergreift eine geheimnisvolle, scheinbar in der wechselvollen Geschichte des Hotels begründete Besessenheit Besitz von Jack und erstickt alle Versuche zur kreativen Tätigkeit bereits im Keim. Stattdessen greift der Autor zur Axt und macht in den verwinkelten Fluren Jagd auf seine Familie.

Stanley Kubricks visuell überragende Interpretation eines Stephen-King-Stoffes fand zwar wenig Gnade vor den Augen des Autors, im Gegensatz zu vielen anderen King-Adaptionen wohl aber den Beifall von Horrorfans und Feuilleton. Mit der ihm eigenen Präzision (manche Szenen mußten bis zu 80 mal wiederholt werden) schafft Kubrick einen komplexen Mikrokosmos, in dem sich von der ersten Minute an eines der spannendsten Bedrohungsszenarien der Filmgeschichte entfaltet. Jack Nicholsons Darstellung des Besessenen, der (zum Leidwesen Kings) genauso gut irgendein Psychopath sein könnte, steht bequem auf einer Stufe mit Anthony Perkins' Norman Bates in "Psycho".
| Darsteller: | Jack Nicholson | als Jack Torrance | |
|---|---|---|---|
| Shelley Duvall | als Wendy Torrance | ||
| Danny Lloyd | als Danny | ||
| Scatman Crothers | als Halloran | ||
| Philip Stone | als Grady | ||
| Joe Turkel | als Lloyd | ||
| Barry Nelson | als Ullman | ||
| Anne Jackson | als Doctor | ||
| Tony Burton | als Durkin | ||
| Regie: | Stanley Kubrick | ||
| Drehbuch: | Stanley Kubrick | ||
| Diane Johnson | |||
| Produzent: | Stanley Kubrick | ||
| Buchvorlage: | Stephen King | ||
| Kamera: | John Alcott | ||
| Schnitt: | Ray Lovejoy | ||
| Musik: | Wendy Carlos | ||
| Rachel Elkind | |||
"This! Is! Sparta!"So brüllte Gerard Butler als König Leonidas in einem unvergesslichen Kinomoment den übermächtigen Persern entgegen.
In "Sucker Punch" von "300"-Macher Zack Snyder geht Emily Browning (2.v.l.) durch die Psycho-Hölle (Foto: Warner / Entertainment Weekly)
Großen Anteil am Erfolg des Schlachenspektakels "300" hatte dabei Regisseur Zack Snyder, der den Kult-Comic von Frank Miller in faszinierende Bilder von monochromatischer Bedrohlichkeit und mythischer Schönheit fasste.
Diesen typischen Look hat Zack Snyder nun auch in seinem neuen Werk "Sucker Punch" beibehalten, wie das erste Motiv aus dem Film zeigt, das im US-Magazin Entertainment Weekly erschien.
Diesmal entsteht die fantastische Welt allerdings im Kopf der Patientin einer Irrenanstalt in den 50er-Jahren. Eine junge Frau, Spitzname Babydoll, wird von ihrem Stiefvater dort eingeliefert. Er will, dass an Babydolls Gehirn in fünf Tagen eine Lobotomie vorgenommen wird. Von der operativen Trennung der Verbindung von linker und rechter Gehirnhälfte versprachen sich einige skrupellose Ärzte damals Hilfe bei sogenannten "hoffnungslosen Fällen". Vor dieser Bedrohung flüchtet sich Babydoll in eine Fantasiewelt, in der sie ihren Ausbruch plant. Dazu muss sie fünf Gegenstände stehlen, bevor sie ein ekelhafter Fiesling zu entjungfern droht.
Einmal mehr also ein heftiger Stoff, den sich Zack Snyder da für "Sucker Punch" vorgenommen hat. Allerdings bietet die Traumwelt eines psychisch angegriffenen Menschen natürlich für einen Regisseur großartige kreative Möglichkeiten - siehe von "Psycho" über "Shining", "12 Monkeys" oder "Fight Club" bis zuletzt "Shutter Island".
Als Hauptdarstellerin schickt Zack Snyder dabei Emily Browning (vorne links) in die geistige Hölle. Die 22-Jährige war unter anderem in "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" und "Der Fluch der 2 Schwestern" zu sehen. Mit Vanessa Hudgens aus "High School Musical" ist zudem ein echter Shootingstar an Bord, auch "Donnie Darko"-Schönheit Jena Malone und "Candy"-Girl Abbie Cornish sind mit von der Partie.
In den deutschen Kinos ist "Sucker Punch" ab 31. März 2011 zu erleben.
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