Originaltitel: The Shadow
USA 1994
Alec Baldwin
John Lone
Penelope Ann Miller
Regie: Russell Mulcahy
Verleih: UIP
Der Drogenbaron Ying Ho bekommt von einem tibetanischen Gelehrten eine Lektion in wahrer Macht erteilt. Als Sühne für seine blutige Vergangenheit muß Ying Ho, der als gebürtiger Amerikaner Lamont Cranston einst gen Tibet verlassen hatte, nun in der Gestalt des Shadow das Böse bekämpfen.
Ein Jahr vor Batmans erneuter Rückkehr erfreut sich Amerikas ältester Superheld eines großen Comebacks. "Shadow" hatte sein Debüt bereits 1930 als Hörspielserie und feiert nun seine Renaissance als unterhaltsamer Hollywood-Held. Alec Baldwin ("The Getaway") spielt die Hauptrolle in diesem aufwendigen Fantasy-Abenteuer.
| Darsteller: | Alec Baldwin | ||
|---|---|---|---|
| John Lone | |||
| Penelope Ann Miller | |||
| Peter Boyle | |||
| Sir Ian McKellen | |||
| Tim Curry | |||
| Jonathan Winters | |||
| Sab Shimono | |||
| Andre Gregory | |||
| Regie: | Russell Mulcahy | ||
| Drehbuch: | David Koepp | ||
| Produzent: | Martin Bregman | ||
| Willi Baer | |||
| Michael S. Bregman | |||
| Ausf. Produzent: | Louis A. Stroller | ||
| Rolf Deyhle | |||
| Kamera: | Stephen H. Burum | ||
Nachdem Sam Raimi aus dem Regiestuhl des Remakes von "The Shadow" geschleudert wurde, versucht nun Quentin Tarantino sein Glück.
Soll sich neben dem Drehbuch auch der Regie annehmen: Quentin Tarantino (Foto: Kurt Krieger)
Hollywood bleibt seiner Linie treu und setzt auch weiterhin auf Remakes und Fortsetzungen von erfolgreichen Kassenknüllern. So soll nun "Shadow und der Fluch des Khan", die Comicverfilmung aus dem Jahr 1994 neu aufgelegt werden, in der damals Alec Baldwin die Hauptrolle spielte. In der Vorbereitung hat vor allem das Regisseur-Karussell Fahrt aufgenommen. Ursprünglich wollten die Filmbosse Sam Raimi das Zepter in die Hand geben.
Dann wurde publik, dass der Meister des Horrors nur als Produzent agieren und an seiner Stelle Twilight-Regisseur David Slade die Anweisungen geben würde. Diese Meldung gehört nun ebenfalls der Vergangenheit an. Heißester Kandidat für den Regiestuhl ist nun Quentin Tarantino.
Der "Inglourious Basterds"-Macher steckt gerade in den Verhandlungen mit Filmstudio Twentieth Century Fox. Tarantino ist bereits als Drehbuch-Coautor mit im Boot - nun soll auch der Regie-Part folgen. Die Geschichte soll angeblich die Handlung der Filmvorlage aus dem Jahr 1994 völlig ignorieren und sich stattdessen mehr an den klassischen Novellen und der Radio Show aus den 30er und 40er Jahren orientieren.
Bisher stand das Thema bei Fox ganz weit hinten in der Prioritätenliste. Das dürfte sich mit Tarantinos Einstieg schlagartig ändern. .
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