In den frühen 40er Jahren erblickt der kleine Ian Dury als Sohn armer, aber rechtschaffener Leute das Licht der Welt. Als Kind erkrankt er an Kinderlähmung, früh lernt er Spott und autoritäres Gehabe seiner Umwelt umzusetzen in rebellische Energie. Als erwachsener Herr nimmt er Drogen, zeugt Kinder mit Freundinnen und spielt Musik mit einer besseren Kneipenband. Als der Punk seinen Einzug hält, kommen Durchbruch und Welthits. Doch im privaten Leben wie im Tonstudio bleibt Dury ein Problemfall.

"Hit Me With Your Rhythm Stick" hieß der eine große Hit von Ian Dury, nach dem anderen ist der Film benannt, der nun vom wilden Leben des Cockney-Rebellen erzählt. Der Schwerpunkt liegt weniger auf biografischen Details als auf Schilderungen des dysfunktionalen Alltags eines Künstlers, dessen Exaltiertheit sich mit der eines Kinskis messen konnte. Andy Serkis verleiht dem Besessenen ein glaubwürdiges Gesicht, den Rest erledigen glänzende Handwerker vor und hinter der Kamera.
| Darsteller: | Andy Serkis | als Ian Dury | |
|---|---|---|---|
| Luke Evans | als Clive | ||
| Bill Milner | als Baxter | ||
| Andrew Knott | als Reporter | ||
| James Jagger | als John Turnbull | ||
| Tom Hughes | als Chaz Jankel | ||
| Clifford Samuel | als Charley Charles | ||
| Charlotte Beaumont | als Jemima | ||
| Regie: | Mat Whitecross | ||
| Drehbuch: | Paul Viragh | ||
| Produzent: | Damian Jones | ||
| Ausf. Produzent: | Ian Neil | ||
| Kevin Phelan | |||
| Kamera: | Christopher Ross | ||
| Brian Tufano | |||
| Schnitt: | Peter Christelis | ||
| Musik: | Chaz Jankel | ||
| Casting: | Toby Whale | ||
"Auch eine Geschichte über den Sänger von The Pogues wurde mir angeboten - Die war gar nicht schlecht!"
Als zwielichtiges Geschöpf Gollum sorgte Andy Serkis in "Der Herr der Ringe"-Trilogie für Aufsehen. Doch Serkis kann und will viel mehr: Als nächstes würde er am liebsten U2-Frontmann Bono verkörpern. Mit Filmen über Musiklegenden kennt sich Andy Serkis mittlerweile aus: Aktuell ist er im Biopic "Sex & Drugs & Rock & Roll" als britischer Rocker und Songschreiber Ian Dury zu sehen.
"Ich würde gern mal Bono spielen - es müsste nur jemand das entsprechende Drehbuch schreiben", erklärt Serkis. Aber auch die Figur des Shane MacGowans, berühmt-berüchtigter und zahnlückiger Sänger der Band The Pogues, wäre spannend für ihn: "Jemand hat mir diese Geschichte angeboten - und es war gar keine so schlechte Story."
Demnächst stehen noch ein paar andere Projekte an: In Steven Spielbergs "Tim und Struppi" spricht Andy Serkis und in Guillermo del Toros "The Hobbit" soll er als Gollum zurückkehren. Bis dieses Mammutprojekt aber in die Schuhe kommt, vergeht nun doch noch eine ganze Weile - und so hätte Serkis genügend Zeit, mal bei Bono anzurufen.
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Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.