Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), Kolumnistin des New York Star, schwadroniert am liebsten über Männer und Sex. Für ihre heißen Tipps führt sie gerne private Feldversuche durch. Ansonsten trifft sich die Schuhfetischistin in angesagten Szenelokalen mit ihren drei Karrierefreundinnen Samantha Jones (Kim Cattrall), Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) und Charlotte Goldenblatt (Kristin Davis). Gemeinsam machen sie Manhattans Amüsiermeilen unsicher.
Als krönender Abschluss der Kultserie für Frauen des neuen Jahrtausends versammelt sich das gesamte Team von "Sex and the City" auch auf der Leinwand, um weiterhin ungeschminkt über die schönste Sache der Welt zu reden. Neu dabei ist Jennifer Hudson als Carries Assistentin. |
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KRITIK
Es ist ein bisschen wie ein Wiedersehen mit alten Freundinnen.
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Charlotte, Samantha und Miranda haben zusammen viel Spaß (Foto: Warner) |
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Vier Jahre sind vergangen, seit Carrie (Sarah Jessica Parker), Samantha (Kim Cattrall), Charlotte (Kristin Davis) und Miranda (Cynthia Nixon) gemeinsam ihr letztes TV-Abenteuer durchgestanden haben. Jetzt sind die vier New Yorkerinnen zurück - größer als je zuvor, schließlich erobern sie dieses Mal die Kinoleinwand.

Es ist viel passiert in der Zwischenzeit: Carrie ist eine erfolgreiche Autorin, deren letzte Bücher allesamt Bestseller wurden. Es ist ihr endlich gelungen, ihren Traummann Mr. Big (Chris Noth) zu zähmen - die beiden wollen sogar gemeinsam in ein Penthouse in Manhattan ziehen. Miranda und Steve (David Eigenberg) leben mit ihrem mittlerweile fünfjährigen Sohn Brady in Brooklyn. Und auch Charlotte ist Mutter: Sie hat mit ihrem Ehemann Harry (Evan Handler) die kleine Lily aus China adoptiert. Selbst die männermordende Sam lebt in einer monogamen Beziehung - mit dem Schauspieler Smith Jarrod (Jason Lewis). Alle vier Mädels sind also glücklich und versorgt - was in der Serie nie der Fall war.

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Eine Stilikone wie Carrie geht nur perfekt gekleidet auf die Straße (Foto: Warner) |
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Das Leben nach dem Happy End

Doch das vermeintliche Happy End für alle ist erst der Anfang des Kinoabenteuers -schon bald ziehen dunkle Wolen auf am Beziehungshimmel von New York. Wie die vier Frauen damit fertig werden, zeigt "Sex and the City - Der Film" mal humorvoll und mal tränenreich.

Diese Riesendosis Gefühle wirkt über 145 Kinominuten sogar noch besser als im Fernsehen. Das Publikum erlebt Carrie im rauschenden Hochzeitskleid von Vivienne Westwood und als verheultes Häufchen Elend mit verquollenen Augen. Immer ist der Zuschauer ganz nah dran, möchte den feinen Stoff ihres Kleides berühren oder sie einfach in den Arm nehmen. Und auch der heimliche Hauptdarsteller des Films, die Stadt New York, wirkt im Großformat noch beeindruckender: Die Straßenschluchten sind tiefer und die Mode extravaganter. "Sex and the City - The Movie" ist der Beweis dafür, dass eine erfolgreiche TV-Serie auch als Kinofilm funktioniert. | Natalie Stowasser |
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