Maximilian Brückner
August Zirner
Antje Widdra
Regie: André Erkau
Verleih: Filmlichter
Vier Callcenter-Agenten auf der Suche nach dem Platz in ihrem Leben: Neuzugang Sascha (Maximilian Brückner) hat große Träume, aber nicht auf der Rechnung, dass seine Freundin ungewollt schwanger wird. Verkaufsgenie Adrian (Johannes Allmayer) verliebt sich unglücklich in eine Telefonkundin, Marie (Antje Widdra) hat sich als alleinstehende Mutter von den Männern abgewandt und Leiter Harms (August Zirner) steht vor den Trümmern seiner Ehe.
Träume und Hoffnungen eines lebensnahen Quartetts stehen im Mittelpunkt einer modernen Tragikomödie um Dauerquassler, die einander dennoch nicht verstehen. Shootingstar Maximilian Brückner führt ein starkes Ensemble an, das in beruflicher Not zu sich selbst findet.
Ironisch-melancholischer Reigen um vier kommunikationsunfähige Angestellte eines Call-Centers.
"Come in & burn out", so begrüßt Abteilungschef Harms (August Zirner) den neuen Mitarbeiter Sascha (Maximilian Brückner) im grauen Großraumbüro eines Call-Centers. Außer Sascha, der eigentlich gerne Showmaster werden will und sich gerade vor seiner Verantwortung als werdender Vater drückt, arbeitet auch Architektin Marie (Antje Widdra) dort. Sie wurde von ihrem Mann mit Kind sitzen gelassen und hofft nun auf einen besseren Job.
Zwischen "Stromberg" und "The Office" bewegt sich André Erkaus in Saarbrücken ausgezeichnete Kreuzung aus Komödie, Satire und Ballade in einem Call-Center.
Anhand der Schicksale der Hauptfiguren skizziert er insbesondere Kommunikations- und Beziehungsunfähigkeit als gesellschaftliches Übel. Mag der Satire manchmal die Schärfe fehlen, die Darstellerleistungen überzeugen alle Mal.
| Darsteller: | Maximilian Brückner | als Sascha Wegemann | |
|---|---|---|---|
| August Zirner | als Richard Harms | ||
| Antje Widdra | als Marie Bremer | ||
| Johannes Allmayer | als Adrian Becher | ||
| Mina Tander | als Astrid | ||
| Kirsten Block | als Gisela Harms | ||
| Heinz-Werner Kraehkamp | als Alfred Becher | ||
| Melanie Vollmer | als Gabriele Deutschmann | ||
| Dagmar Sachse | als Daggi | ||
| Robert Meller | als Micha Kowalski | ||
| Daniel Drewes | als Der Ex von Marie Bremer | ||
| Rainer Furch | als Pedro, der Tanzlehrer | ||
| Georg Uecker | als Hans Peter Riedmann | ||
| Regie: | André Erkau | ||
| Drehbuch: | André Erkau | ||
| Produzent: | Hans W. Geißendörfer | ||
| Kamera: | Dirk Morgenstern | ||
| Schnitt: | Oliver Grothoff | ||
| Musik: | Dürbeck & Dohmen | ||
| Produktionsdesign: | Ralf Mootz | ||
| Kostüme: | Lore Tesch | ||
| Maske: | Heide Haß | ||
| Ton: | Andreas Wölki | ||
| Casting: | Horst D. Scheel | ||
Noch nie waren sich unsere Filmredakteure so einig!
Normalerweise diskutieren wir uns in der Redaktion von KINO.DE leidenschaftlich die Köpfe heiß, wenn's um Filmgeschmack geht. Doch dieses Jahr waren wir uns nicht nur untereinander einig. Wir mussten beim Vergleichen der Stimmen für die Top Ten unseres Teams auch noch entsetzt feststellen, dass wir derselben Meinung sind, wie die Oscar-Jury - über die wir uns in der Vergangenheit schon oft gewundert bis schwarz geärgert hatten.
Doch "No Country for Old Men", die genial absurde Killer-Groteske der Coens gewann 6 Oscars - und 6 Top Ten-Erwähnungen unserer acht stimmberechtigten Redaktionskritiker (Michaela, Natalie, was ist eigentlich mit Euch los?). Zwar hatte nur einer den Film zu seinem absoluten Liebling erkoren (Bravo, Alex!), doch jeder, der "No Country" in der Liste hatte, platzierte ihn in den Top 3. Besonders beliebt war auch das Indie-Juwel "Juno" um einen schwangeren Teenager - und natürlich das Eventmovie des Jahres: "The Dark Knight". Hier die komplette Liste unserer Lieblingsfilme 2008:
Wir wünschen wundervolle Feiertage!
Das Team von KINO.DE
Zu Beginn seiner Karriere wurde er "der Bastian Schweinsteiger der Münchner Theaterszene" genannt, ging Rollen mit ungestümem...
August Zirner gilt als ausgesprochen vielseitig und facettenreich. Der Schauspieler mit österreichischem und amerikanischem Pass hat in über...
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