Der alltägliche Wahnsinn in New York. Komiker Jerry Seinfeld und seine drei Freunde Elaine, George und Kramer schaffen es, aus jedem noch so kleinen Missgeschick eine gestandene Sinnkrise heraufzubeschwören. Auslöser sind dabei fast immer die kleinen Banalitäten des Alltags: Eine Reservierung in einem Restaurant, der öffentliche Nahverkehr oder die erste Begegnung mit einem neuen Partner. Unter anderem daraus speist Seinfeld sein Programm, wenn er als Stand-Up-Comedian auf der Bühne steht.

Ursprünglich für einen 90-Minüter im Rahmen von "Saturday Night Live" konzipiert, gab NBC grünes Licht für eine eigenständige Serie, die über die Jahre zur erfolgreichsten Comedyserie aller Zeiten wurde. Nach der Ankündigung, dass Jerry Seinfeld die Show beenden wolle, bot ihm NBC einen Vertrag für eine weitere Staffel, die ihm die Rekordgage von 110 Millionen Dollar gebracht hätte. Seinfeld lehnte ab.
Zuerst nahm Ali G. die Welt auf den Arm, dann folgten Borat und Brüno. Nun plant Sacha Baron Cohen in einem Remake von "Torrente" in die Rolle eines rassistischen Cops zu schlüpfen.
Nimmt sich dem spanischen Kassenschlager "Torrente" vor: Sacha Baron Cohen (Foto: Kurt Krieger)
Mit seinen Kunstfiguren Ali G., Borat und Brüno strapazierte Kult-Komiker Sacha Baron Cohen die Nervenkostüme seiner Opfer. Nicht selten sprengte Cohen die Grenzen des guten Geschmacks. Nun nimmt sich der Meister der schrägen Zoten dem spanischen Kassenerfolg "Torrente, el brazo tonto de la ley" an.
Der spanische Komödiant Santiago Segura ist der geistige Vater und Hauptdarsteller der aberwitzigen Action-Komödien über einen rassistischen und obendrein korrupten Polizisten, der auch nach seiner unehrenhaften Entlassung aus dem Staatsdienst weiterhin in der Nachbarschaft auf Streife geht. Drei "Torrente"-Folgen haben es bislang mit riesigem Erfolg ins spanische Kino geschafft, ein vierter Teil erblickt demnächst das Licht der Leinwand.
Um die Umsetzung fürs internationale Publikum kümmert sich New Line Cinema. Über das Drehbuch zerbrechen sich die "Seinfeld"-Autoren Alec Berg, Jeff Schaffer und David Mandel die Köpfe, um Sacha Baron Cohen als Ekelpaket besonders bissige Sprüche auf den Leib zu schneidern.
Die Schreiberlinge sind sicherlich keine schlechte Wahl. Schließlich ist das Trio auch verantwortlich für die Dialoge in "The Dictator", Sacha Baron Cohens nächsten Film über einen Tyrannen im Exil und einen Ziegenhirten, beide dargestellt vom Borator.
Regie bei diesem Angriff auf die Lachmuskeln wird Larry Charles führen, der schon für "Borat" und Brüno erfolgreich das Regieregiment führte.
Amerikanischer Comedian und Schauspieler. Sein Name ist auf ewig mit der Kultserie "Seinfeld" verbunden, die als die einflussreichste...
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