Im Paris der frühen 60er Jahre verführt der schwule Schriftsteller Spadice den jungen Deutsch-Algerier Franz-Ali und nimmt sich dessen Ausbildung an. Spadice will ihn lehren, ein physisch unmögliches Hochseilballett einzustudieren. Als Franz-Ali scheitert, verstößt ihn Spadice. Diese Verachtung kann der Schüler nicht überleben.
Dieser Chronik einer sadomasochistischen Beziehung liegt eine Episode aus dem Leben Jean Genets zugrunde. Nico Papatakis, ein enger Freund Genets, der 1950 dessen einzigen Film produzierte, erzählt die Tragödie mit neutralem Blick, obwohl er die Tragödie 1963 selbst miterlebte. Michel Piccoli spielt mit Klasse Genets Alter ego.
| Darsteller: | Michel Piccoli | als Marcel Spadice | |
|---|---|---|---|
| Lilah Dadi | als Frantz-Ali Aoussine | ||
| Doris Kunstmann | als Christa Paeffgen | ||
| Polly Walker | als Hélène Lagache | ||
| Patrick Mille | als Fredy | ||
| Regie: | Nicos Papatakis | ||
| Drehbuch: | Nicos Papatakis | ||
| Produzent: | Humbert Balsan | ||
| Kamera: | William Lubtchansky | ||
| Schnitt: | Delphine Desfons | ||
| Musik: | Bruno Coulais | ||
Keiner strahlt den sprichwörtlichen diskreten Charme der Bourgeoisie so aus wie der 1925 geborene Michel Piccoli. Als süffisanter Lebemann...
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