Überraschend liebevolle und zärtliche Komödie über die sadomasochistische Beziehung zwischen einer Sekretärin und ihrem Chef. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz31/z0331529/b150x150.jpg Secretary

Filmdetails

Secretary

Überraschend liebevolle und zärtliche Komödie über die sadomasochistische Beziehung zwischen einer Sekretärin und ihrem Chef.


Secretary
Start: 25.09.2003

Komödie / Drama

USA 2002
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Maggie Gyllenhaal
James Spader
Jeremy Davies

Regie: Steven Shainberg
Verleih: Arsenal

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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Temperatur

lau

Inhalt

Die zur Selbstzerstörung neigende Geschäftsfrau Lee (Maggie Gyllenhaal) kehrt nach einem Kurzaufenthalt in der Psychiatrie in ihre Heimatstadt zurück und nimmt einen Job als Sekretärin bei dem als exzentrisch geltenden Rechtsanwalt Edwars Grey (James Spader) an. Der hat ganz eigene Vorstellungen von den Rechten und vor allem Pflichten einer Sekretärin und verstrickt die diesbezüglich nicht besonders abgeneigte Lee bald in ein erotisches Demütigungs- und Unterwerfungsspiel.

Nach der Vorlage eines Comics für Erwachsene wagt sich Steven Shainberg mit seiner entwaffnend charmanten und überraschend zärtlichen Beziehungskomödie auf das - im Sinne der Political Correctness - dünne Eis der SM-Erotik.


Kritik

Kann denn Liebe Sünde sein? Nein, meinen eine Sekretärin und ihr Chef und probieren einiges aus.

Großansicht Lee entdeckt ganz neue Vorlieben (Foto: Arsenal)

Lee entdeckt ganz neue Vorlieben (Foto: Arsenal)

Lee Holloway (Maggie Gyllenhaal) hat einen Tick: sie liebt es, sich selbst zu verletzen. Nach einem besonders tiefen Schnitt bringt ihr das die Einlieferung in die Psychiatrie, Suizidverdacht.

Zurück in ihrer gestörten Familie fällt sie zwar wieder in alte Verhaltensmuster zurück. Doch sie hat auch an Selbstbewusstsein gewonnen und schafft es sogar, den Schreibmaschinenkurs zu beenden.

Prompt ergattert sie eine Stelle bei dem exzentrischen Rechtsanwalt E. Edward Grey (James Spader) - und die beschränkt sich nicht nur aufs Geschäftliche.

Großansicht Mit Demut serviert Lee den Kaffee (Foto: Arsenal)

Mit Demut serviert Lee den Kaffee (Foto: Arsenal)

Spielchen im Büro

Mit ihrem neuen Chef entwickelt sich bald eine leidenschaftliche, von Erniedrigung und Bestrafung dominierte sexuelle Beziehung, in der Lee ihre Erfüllung findet. Doch das Sado-Maso-Glück ist nicht von Dauer.

Mit viel Augenzwinkern inszeniert Steven Shainberg seinen entwaffnenden Sex- und Liebes-Trip, in dem die hinreißende Newcomerin Gyllenhaal Starpotenzial zeigt.

Secretary

Darsteller:  Maggie Gyllenhaal   als Lee Holloway
  James Spader   als E. Edward Grey
  Jeremy Davies   als Peter
  Lesley Ann Warren   als Joan Holloway
  Stephen McHattie   als Burt Holloway
  Patrick Bauchau   als Dr. Twardon
  Jessica Tuck   als Tricia O'Connor
  Oz Perkins   als Jonathan
  Amy Locane   als Lees Schwester
  Mary Joy   als Sylvia
  Michael Mantell   als Stewart
  Lily Knight   als Anwaltsassistentin
  Sabrina Grdevich   als Allison
  Lacey Kohl   als Louisa
  Julene Renee   als Jessica
  Lauren Cohn   als Erste Sekretärin
  Ezra Buzzington   als Schreibmaschinenlehrer
  Kyle Colerider-Krugh   als Mr. Garvey
  Steven Fierbeg   als Erstes Date
  Russel Harper   als Zweites Date
  Shannon Convery   als Neue Sekretärin
  Alison Tatlock   als Fernsehreporterin
 
Regie:  Steven Shainberg  
Drehbuch:  Erin Cressida Wilson  
  Steven Shainberg  
Produzent:  Steven Shainberg  
  Andrew Fierberg  
  Amy Hobby  
Ausf. Produzent:  Michael Roban  
  Jamie Beardsley  
  P. J. Posner  
  Joel Posner  
Buchvorlage:  Mary Gaitskill  
Kamera:  Steven Fierberg  
Schnitt:  Pam Wise  
Musik:  Angelo Badalamenti  
Produktionsdesign:  Amy Danger  
  Nick Ralbovsky  
Kostüme:  Marjorie Bowers  
Ton:  Jonathan Wolff  
  Thomas Varga  
  Jon Ailetcher  
Casting:  Ellen Parks  

Maggie Gyllenhaal verschenkt Vibratoren

Ein ungewöhnliches Thema erfordert ungewöhnliche Geschenke…

Großansicht Zeigt sich freigebig und freizügig: Vibratoren-Fee Maggie Gyllenhaal (Foto: Senator)

Zeigt sich freigebig und freizügig: Vibratoren-Fee Maggie Gyllenhaal (Foto: Senator)

Kleine Präsente fürs Team zu Beginn langer anstrengender Dreharbeiten steigern die Motivation und gehören bei großen Filmen zum guten Ton. Besonders die gut verdienenden Hauptdarsteller sichern sich auf diesem Weg gern das Wohlwollen der Crew. Dabei soll das Geschenk natürlich möglichst zum Film passen, den man gemeinsam dreht.

Das brachte Maggie Gyllenhaal auf eine delikate Idee. Die Schönheit aus "The Dark Knight" und "Secretary" spielt in der neuen Komödie "Hysteria" eine Frau, die zwei Ärzte kennenlernt, die im prüden England der viktorianischen Zeit mehr oder weniger zufällig den Vibrator erfanden. Deshalb verschenkte Gyllenhaal zum Drehbeginn Dildos:

"In 'Hysteria' geht es nun mal um Vibratoren und weibliche Orgasmen", begründet Maggie Gyllenhaal ihre Wahl. "Ich glaube, über dieses Thema wird selten gesprochen, wir fühlen uns dabei immer noch unwohl und werden rot. Also habe ich allen - Schauspielern und Crew - zum Drehstart Mini-Vibratoren geschenkt. Das war ganz schön teuer!"

Nachschub-Dildos

Dabei hat Maggie Gyllenhaal auf ihrer Einkaufstour durch London, wo "Hysteria" gedreht wurde, offenbar bei den Besitzern der Sex-Shops großen Eindruck gemacht: Sie schickten ihr unaufgefordert und kostenlos weitere Vibratoren aus deren Kollektion.

"Bis wir den Film abgedreht hatten, waren etwa 15 Pakete mit Vibratoren bei mir angekommen von Leuten, die in London einen Sexshop betreiben", berichtet Maggie Gyllenhaal. "Das war eine angenehme Überraschung!"

Das gilt übrigens auch für die Patientinnen, die in "Hysteria" von Hugh Dancy und Rupert Everett behandelt werden. Damals war die sexuelle Erregung eine anerkannte Therapie für "Hysterie" - einer Diagnose, unter der man verschiedene psychische Störungen zusammenfasste. Doch weil die beiden Ärzte es wegen der Vielzahl ihrer Patientinnen nicht mehr schafften, alle auf "klassischem" Weg zu behandeln, erfanden sie ein elektrisches Hilfsmittel.

Wie sich dieses delikate Thema auf der Leinwand macht, gibt es ab 22. Dezember zu erleben, wenn "Hysteria" in die deutschen Kinos kommt.

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