Romantische Adventure-Comedy mit Harrison Ford als "Indiana Jones"-Rauhbein. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz39/z0239333/b150x150.jpg Sechs Tage, sieben Nächte

Filmdetails

Sechs Tage, sieben Nächte

Romantische Adventure-Comedy mit Harrison Ford als "Indiana Jones"-Rauhbein.


Sechs Tage, sieben Nächte
Start: 25.06.1998

Originaltitel: Six Days, Seven Nights

Abenteuer / Komödie

USA 1998
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Harrison Ford
Anne Heche
David Schwimmer

Regie: Ivan Reitman
Verleih: Buena Vista

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Auf einer unbewohnten Südseeinsel, auf die sie die Bruchlandung ihrer Maschine gezwungen hat, müssen ein lässiger Pilot und eine leicht kapriziöse, rhetorisch angriffslustige Redakteurin Widrigkeiten der Natur, charakterliche Reibungen, Nachstellungen von Piraten und schließlich den Altersunterschied überwinden, bevor die Liebe ihre Chance bekommt.


Kritik

Sechs Tage, sieben Nächte

"Sechs Tage, Sieben Nächte" ist der erste wirkliche Sommerfilm dieses Jahres: heiter im Ton, luftig in seiner Geschichte, animierend in den tropischen Postkartenmotiven und gesegnet mit zwei Hauptdarstellern, die mit Charisma und komischer Präsenz einen konfektionierten Stoff zu amüsanter Kinounterhaltung veredeln.

Das damit zu erwartende kommerzielle Comeback Ivan Reitmans (landete zuletzt mit "Ein Vater zuviel" einen Flop), der hier wie gewohnt frei von jeglichem Stilwillen hinter Projekt und Stars zurücktritt, ist ansehnliches Glamourkino in alter Hollywoodtradition - eine Rückbesinnung auf Filme Carole Lombards, Jean Arthurs oder des Teams Jean Harlow und Clark Gable. Die Qualität der Drehbücher dieser Vorbilder (darunter auch "African Queen") bleibt aber nostalgische Einnerung, denn Michael Brownings Skript liefert im Plot Routine und in der Figurenzeichnung Skizzen. Die Dialoge genügen mit periodischem Wortwitz den Anforderungen einer romantischen Abenteuerkomödie, entfalten aber erst durch die Timing, Intonation und Begleit-Mimik souverän steuernden Darsteller ihre ganze Wirkung. Daß dieses Projekt vor Drehbeginn ein Skandalosum umgab, weil Star Anne Heche ihre Liebe zu Komikerin Ellen DeGeneres outete und damit für besorgte Studiohirne als amouröse Option für Harrison Ford ausfiel, pulverisiert Reitman schnell. Als nicht auf den Mund gefallene Redakteurin wird Heche von Beginn an in Haut und Figur freigebende Textilien gesteckt, die sie als erotische Attraktion für ihren Filmverlobten (David Schwimmer) wie auch den Frachtpiloten Quinn (Harrison Ford) etablieren, der das Paar mit seiner klapprigen Maschine (sein Alter ego) in die Südsee fliegt. Die erwartete Konstellation lässiges Rauhbein und kapriziöse Karrierefrau wird ermöglicht, als Quinn die widerspenstige Stadtdistel während eines aufziehenden Sturms nach Tahiti fliegen muß. Die Bruchlandung der Maschine auf einer unbewohnten Insel zwingt die beiden grundverschiedenen Charaktere nach einer (zu) kurzen Reibungsphase zur Teambildung gegen Isolation und Piraten, die zunächst (unnötig) als mordlustige Finsterlinge eingeführt, schnell aber ohne nennenswerte Auftritte zu Comicfiguren reduziert werden. Weil das Drehbuch mit Heche und Ford, deren Chemie auffällig ist, auf der Insel nicht genug anzufangen weiß, und Heches Annäherung an Ford moralisch gerechtfertigt werden muß, springt Reitmann regelmäßig zu Schwimmers Jammer-Figur zurück, die mit Fords Freundin (Jacqueline Obradors aus Hollywoods Latino-Babe-Schublade) im Bett um die Vermißten trauert. Trotz dieser ungeschickten Verlagerung auf Nebenschauplätze, nimmt der Unterhaltungswert dieser Komödie keinen Schaden. Zumal "Sechs Tage, Sieben Nächte" dank Michael Chapmans Kameraarbeit Reitmans mit Abstand optisch attraktivster Film ist, der Anne Heche glamourös zum Leuchten bringt, den 56jährigen Ford verjüngt und den Drehort Kauai als primäres Ziel touristischen Fernwehs nachdrücklich unterstreicht. kob.

Sechs Tage, sieben Nächte

Darsteller:  Harrison Ford   als Quinn Harris
  Anne Heche   als Robin Monroe
  David Schwimmer   als Frank Martin
  Jacqueline Obradors   als Angelica
  Temuera Morrison   als Jager
  Allison Janney   als Marjorie
  Douglas Weston   als Philippe
  Cliff Curtis   als Kip
  Danny Trejo   als Pierce
 
Regie:  Ivan Reitman  
Drehbuch:  Michael Browning  
Produzent:  Ivan Reitman  
  Wallis Nicita  
  Roger Birnbaum  
Koproduzent:  Gordon Webb  
  Sheldon Kahn  
Ausf. Produzent:  Joe Medjuck  
  Daniel Goldberg  
  Julie Bergman Sender  
Kamera:  Michael Chapman  
Schnitt:  Sheldon Kahn  
  Wendy Greene Bricmont  
Musik:  Randy Edelman  
Produktionsdesign:  J. Michael Riva  
  Richard F. Mays  
Kostüme:  Gloria Gresham  
Ton:  Gene Cantamessa  

Der neue Star bei Interpol

Chris Tucker wird in "The Birth of the Pink Panther" wahrscheinlich den Inspektor Clouseau geben.

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Inspektor Clouseau

Das ist mal eine mutige Entscheidung: MGM will für die Kultfigur des Inspektor Clouseau in den legendären "Pink Panther"-Filmen erstmals einen Afroamerikaner casten.

Chris Tucker ist bekannt als der wortgewaltige Martial Arts-Künstler an der Seite von Jackie Chan in "Rush Hour 1" und 2. Er würde die Nachfolge von so illustren Herren wie Peter Sellers, Roger Moore und Alan Arkin antreten.

Unter den Mitbewerbern um die Rolle waren immerhin Ausnahmekönner Kevin Spacey und Blödel-Chef Mike Myers. Der Deal ist zwar noch nicht in trockenen Tüchern, aber Tucker hat offenbar mit Abstand die besten Karten.

Über den Plot ist derzeit wenig bekannt. Es wird wohl wieder um den Diamanten gehen, der das Bild eines Panthers zeigt, wenn er gegen das Licht gehalten wird. Dem Titel nach zu urteilen, wird vielleicht geklärt, woher der kostbare Edelstein ursprünglich stammt.

Sicher ist jedenfalls, dass Ivan Reitman ("Ghostbusters", "Sechs Tage, sieben Nächte") im Regiestuhl sitzen wird.

Sicher ist auch, dass sich Chris Tucker um Klassen cooler zum weltberühmten Saxofon-Thema durch die Nacht schleichen wird, als alle seine Vorgänger.

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