Originaltitel: Seaquest DSV
USA 1993-1996
Kenneth Zunder
Roy Scheider
Stephanie Beacham
Regie: Irvin Kershner
Die Erde im Jahre 2018: Die Menschheit hat auch den letzten noch unberührten Lebensraum besiedelt, das Meer. Die UEO ("United Earth/Ocean's Organisation") setzt das Tiefsee-Unterseeboot "SeaQuest" ein, um auf diplomatischen Missionen der Friedenssicherung und der Forschung zu dienen. Während es in der ersten Staffel noch um relativ normale Themen und Konflikte ging, trat ab der zweiten Staffel vermehrt die Science Fiction und Mystery in den Vordergrund. Diese Veränderung wurde zu Beginn der dritten Staffel wieder rückgängig gemacht, die "SeaQuest" dafür aber zehn Jahre in eine Zukunft versetzt, in der die UEO gescheitert ist und sich die Land- und Meeresbewohner auf Konfrontationskurs befinden.

59-teilige Science-Fiction-Serie, die aus dem Versuch, ein "Star Trek unter Wasser" sein zu wollen, gar keinen Hehl machte. Allerdings erwies sich das Konzept, an dem immerhin Steven Spielberg als einer der ausführenden Produzenten mitwirkte, als unausgereift. Nach der zweiten Staffel stieg Roy Scheider, seit "Der weiße Hai" Spielbergs Freund wegen kreativer Differenzen als Hauptdarsteller aus und wurde durch Michael Ironside als Captain ersetzt. Geholfen haben die Konzeptänderungen aber nichts, und so war nach drei Jahren Schluss.
| Darsteller: | Kenneth Zunder | ||
|---|---|---|---|
| Roy Scheider | |||
| Stephanie Beacham | |||
| Stacy Haiduk | |||
| Don Franklin | |||
| Jonathan Brandis | |||
| Royce D. Applegate | |||
| Ted Raimi | |||
| Shelley Hack | |||
| Scott Coffey | |||
| Regie: | Irvin Kershner | ||
| Drehbuch: | Rockne S. O'Bannon | ||
| Tommy Thompson | |||
| Produzent: | Gregg Fienberg | ||
| Ausf. Produzent: | Rockne S. O'Bannon | ||
| Steven Spielberg | |||
| Tommy Thompson | |||
| Musik: | John Debney | ||
Der junge Schauspieler starb am 12. November in seinem Apartment in Los Angeles. Freunde von Jonathan Brandis hatten den "seaQuest"-Star erst Tage später in seiner Wohnung tot aufgefunden.
Bis jetzt konnte die Polizei von Los Angeles keine Angaben zur Ursache des plötzlichen Ablebens machen, Gewalteinwirkung wurde nicht festgestellt. Gerüchten zufolge litt der 27-Jährige an Depressionen, daher gehen einige Freunde von Selbstmord aus.
Seinen ersten Leinwand-Auftritt hatte Jonathan Brandis 1990 als kleiner Abenteurer Bastian in "Die unendliche Geschichte II". Noch im selben Jahr folgte eine Nebenrolle in Stephen Kings Horror-Klassiker "Es". Den Durchbruch schaffte der junge Schauspieler mit der Unterwasser-Serie "seaQuest DSV", in der er als 16-jähriges Wunderkind Lucas auf sich aufmerksam machte.
Durch seinen "seaQuest"-Auftritt öffnete der Teenie-Schwarm die Tür nach Hollywood: In dem Kriegsdrama "Das Tribunal" stand er gemeinsam mit Bruce Willis und Colin Farrell vor der Kamera.
Anfang diesen Jahres verstarb schon ein anderes Mitglied der "seaQuest"-Crew: Am Neujahrstag 2003 kam der Schauspieler Royce Applegate (spielte Chefingenieur Manilow Crocker) bei einem Brand ums Leben. Die Polizei sieht allerdings keinerlei Parallelen zwischen den beiden plötzlichen Todesfällen.
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