Beeindruckende wie lehrreiche Dokumentation von National Geographic, die in modernster CGI-Technik das Meeresleben in der Kreidezeit nachempfindet. http://images.kino.de/flbilder/max07/auto07/auto51/07510848/b150x150.jpg Sea Monsters 3D - Urgiganten der Meere

Filmdetails

Sea Monsters 3D - Urgiganten der Meere 3D-Kino

Beeindruckende wie lehrreiche Dokumentation von National Geographic, die in modernster CGI-Technik das Meeresleben in der Kreidezeit nachempfindet.


Sea Monsters 3D - Urgiganten der Meere
Start: 31.01.2008

Originaltitel: Sea Monsters: A Prehistoric Adventure

Dokumentarfilm / Natur

USA 2007
Laufzeit: 40 Min.
FSK: Ungeprüft

Regie: Sean MacLeod Phillips
Verleih: Fantasia Film

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Inhalt

In der Kreidezeit vor 80 Millionen Jahren teilte ein großer Ozean Nordamerika. In dem Binnenmeer östlich der heutigen Rocky Mountains wimmelte es von urzeitlichen Lebewesen: Das delfinartige Meeresreptil Dolichorhynchops, von dessen Spezies das Weibchen "Dolly" auf Entdeckungsreise geht und Reptilien wie dem langhalsigen Plesiosaurus, Riesenschildkröten, gigantischen Fischen, Haien und dem furchterregenden Ungetüm Mosasaurus begegnet.

Nach dem aufwändigen "Dinosaurier 3D - Giganten Patagoniens" geht National Geographic's auf Tauchstation im Urmeer und fördert eine fantastisch anmutende Unterwasserflora und -fauna zu Tage, die das bunte und gefährliche Leben der Saurier erneut dreidimensional zeigt.


Kritik

Sea Monsters 3D - Urgiganten der Meere

Mindestens so beeindruckende wie lehrreiche Dokumentation von National Geographic, die in modernster CGI-Technik das Meeresleben in der Kreidezeit nachempfindet.

Ganz so spektakulär wie der Titel es versprechen mag, kommt diese 40 Minuten lange IMAX-Produktion nicht daher, schließlich wird die Dokumentation von National Geographic präsentiert. Das heißt, hier wird in erster Linie prähistorisches Wissen vermittelt und nicht unbedingt mit abenteuerlichen oder gar blutrünstigen Unterwasserjagdszenen geprotzt. Dennoch sind jene Episoden, die aufzeigen wie es vor 80 Millionen Jahren in den Weltmeeren ausgesehen haben mag, höchst beeindruckend und dank ausgereifter CGI-Technik auch sehr realistisch dargestellt. Frei nach dem Motto "weniger ist mehr" beschränkt sich Sean MacLeod Phillips, der bereits die 3D-Titel zu "Jaws 3D" kreierte und sich als Kameramann von "Wild Safari 3D" und ähnlichen Projekten für die Regie von "Sea Monsters" empfahl, auf einige wenige Lebewesen, darunter ein Delfin-artiges Reptil namens Dolichorynchops, von den Wissenschaftlern liebevoll Dolly genannt. An dessen Seite wird der Betrachter durch die Ozeane geleitet und lernt dabei gigantische Räuber kennen wie Cretoxyrhina, einen Vorläufer des Weißen Hais, oder den über zehn Meter langen Tylosaurus, der so etwas wie der Tyrannosaurus Rex des Meeres war. Gerade in diesen Sequenzen kommen auch die meisten der 3D-Effekte zum Tragen, wenn riesige Fischschwärme förmlich aufs Publikum zu schwimmen oder ein mit messerscharfen Zähnen bewaffneter Räuber mitten im Kinosaal auf Beutejagd zu gehen scheint. Dazwischen werden jene Orte gezeigt, an denen Wissenschaftler einst fündig wurden und dank deren Ausgrabungen jene Rekonstruktionen wie sie in diesem Dokumentarfilm zu sehen sind, überhaupt möglich waren. Dadurch erfährt man auch etwas über die Arbeit von Paläontologen und wie aus wenigen fossilen Puzzle-Teilen nach und nach das große Ganze, das Mosaik in all seinen Formen und Farben entstehen konnte. Es versteht sich von selbst, dass dieser einzigartige Naturfilm, in dessen US-Original Liev Schreiber ("Der Manchurian Kandidat") als Erzähler fungiert und Peter Gabriel an der Musik mitgearbeitet hat, nur in ausgewählten Lichtspielhäusern (Cinemagnum, Imax und andere digitale 3D-Kinos) seine volle visuelle Opulenz entfaltet. Und in diesen Großformatkinos wird "Sea Monsters 3D" neben den bereits bestehenden Dokus über unseren Planeten eine Bereicherung darstellen. lasso.

Sea Monsters 3D - Urgiganten der Meere

Sprecher:  Liev Schreiber  
 
Regie:  Sean MacLeod Phillips  
Produzent:  Lisa Truitt  
  Timothy Kelly  
  Jini Durr  
Musik:  David Rhodes  
Produktionsdesign:  Charles Butcher  
Ton:  Keith Bilderbeck  

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