Originaltitel: In the Name of the King - A Dungeon Siege Tale
Deutschland/Kanada/USA 2006
Jason Statham
LeeLee Sobieski
Burt Reynolds
Regie: Dr. Uwe Boll
Verleih: Fox
Das Königreichtum Ehb sieht finsteren Zeiten entgegen, denn der niederträchtige Zauberer Gallian (Ray Liotta) hat eine Armee animalischer Kriegerwesen entsandt, das Land zu unterjochen. Die Kaste der Krugs plündert und brandschatzt jede Stadt, auch der Hof von Bauer Farmer (Jason Statham) geht in Rauch auf, als die Krugs seinen Sohn töten und seine Frau Solana (Claire Forlani) verschleppen. Farmer zieht mit seinem Freund Norick (Ron Perlman) und dem Zauberer Merick (John Rhys-Davies) los, sie zu finden.
Uwe Bolls dritter Kinofilm binnen weniger Wochen (nach "Postal" und "Seed") ist ein mit gehörigem Aufwand und verschwenderischem Staraufgebot ausgestattetes Fantasy-Spektakel mit bildgewaltigen Actionschwerpunkten und Anleihen beim martialischen Historienepos.
Jason Statham in einem schwertkampfreichen Action-Spektakel, bei dem weder an optischer Finesse noch an Aufwand gespart wurde.
Wenn es um Action geht, ist Jason Statham erste Wahl. Jetzt zeigt er, in Uwe Bolls auf dem gleichnamigen Computerspielehit basierenden "Dungeon Siege", dass er auch im Action-Fantasy Genre hält, was seine Statur verspricht. Bolls Vorliebe für Computerspiel-Verfilmungen schlägt sich diesmal in aufwändiger, populärer Fantasy nieder, und als Orientierungspunkt hat er sich den Schwertkampf-Klassiker "Conan der Barbar" herausgesucht.
Der actionfilmgestählte Jason Statham ("Transporter", "Crank"), der sich nicht nur in zahlreichen Waffendisziplinen auszeichnet, sondern auch durch Cleverness und talentierte Mimik, erweist sich dabei als Idealbesetzung. Eher ein Martial-Arts-Bruce Willis, denn ein uriger Arnie. Dabei will er als einfacher Bauer, den alle gemeinhin Farmer rufen, nur mit seiner Familie ein glückliches und friedvolles Leben führen.
Aber die Idylle im kleinen Dorf am Waldesrand währt nicht lange, denn das Königreich Ehb wird von finsteren Gestalten heimgesucht. Dahinter steckt der niederträchtige Magier Gallian (Ray Liotta, "Born to Be Wild"), der die Macht im Reich an sich reißen will.
Mittel zum Zweck: Er entfesselt eine Armee animalischer Kriegerwesen, die Krugs, die systematisch Land und Städte überfallen. Sie brennen auch Farmers Hof nieder, töten seinen Sohn und versklaven die Überlebenden ? darunter seine Frau Solana (Claire Forlani aus "The Rock"), die in einem Gefangenentrek verschleppt wird.
Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch marschiert Farmer los, um sie zu befreien. Ihm stehen sein bester Freund Norick ("Hellboy" Ron Perlman) und der Zauberer Merick ("Der Herr der Ringe"-Zwerg John Rhys-Davies) zur Seite, aber um die grausamen Mörder zur Rechenschaft zu ziehen, braucht es mehr als nur Rachegelüste.
Mit sattem Aufwand, optischer Pracht und zahllosen Stars gibt der deutsche Regisseur seinen Fantasy-Einstand und legt ein Spektakel voller Action und Wucht vor, durch das ein lässiger Jason Statham mit martialischem Kampfgeist führt.
| Darsteller: | Jason Statham | als Farmer | |
|---|---|---|---|
| LeeLee Sobieski | als Muriella | ||
| Burt Reynolds | als König Konreid | ||
| John Rhys-Davies | als Merrick | ||
| Claire Forlani | als Solana | ||
| Ray Liotta | als Gallian | ||
| Kristanna Loken | als Elora | ||
| Matthew Lillard | als Fallow | ||
| Ron Perlman | als Norick | ||
| Will Sanderson | als Bastian | ||
| Regie: | Dr. Uwe Boll | ||
| Drehbuch: | Doug Taylor | ||
| Produzent: | Dr. Uwe Boll | ||
| Shawn Williamson | |||
| Dan Clarke | |||
| Koproduzent: | Jonathan Shore | ||
| Ausf. Produzent: | Wolfgang Herold | ||
| Chet Holmes | |||
| Stephen Hegyes | |||
| Kamera: | Mathias Neumann | ||
| Schnitt: | David M. Richardson | ||
| Musik: | Henning Lohner | ||
| Jessica de Rooij | |||
| Produktionsdesign: | Jim Steuart | ||
| Kostüme: | Carla Hetland | ||
| Tony Rutter | |||
| Ton: | Michael Bartylak | ||
| Casting: | Maureen Webb | ||
| Eyde Belasco | |||
Videospielregisseur Uwe Boll hat die Spitzen von Michael Bay satt und fordert seinen US-Kollegen deshalb zum alles klärenden Faustkampf heraus.
Let's get ready to rrrumbleeeee!!! Wenn es nach Uwe Boll geht, dann dürfte Ringsprecher Michael Buffer schon sehr bald seine berühmten Worte in die tobende Menge schreien. Der deutsche Meister der Videospieladaptionen (u.a. " Schwerter des Königs - Dungeon Siege") hat genug von den Beleidigungen seines amerikanischen Kollegen Michael Bay.
Seit Monaten schwelt der Streit zwischen den beiden Filmemachern. Die Anfeindungen starteten, als im Internet eine Petition veröffentlicht wurde, die Boll aufforderte, die Welt in Zukunft mit seiner "Regentschaft des Terrors" zu verschonen. Der gebürtige Wermelskirchener ging in die Offensive und drehte eine Rechtfertigung auf Video in der er den erfolgreichen US-Actionzampano Bay ("Transformers") beleidigte.
Daraufhin holte Bay zum großen Gegenschlag aus und beschimpfte Boll in seinem Blog als "armes Schwein". Das war wohl zu viel des Guten. In einer neuerlichen Videobotschaft fordert der 42-jährige Deutsche seinen amerikanischen Widersacher zum ultimativen Kräftemessen heraus: "Lass uns im September oder Oktober im Ring treffen", wettert der Beleidigte und fährt fort: "Im Bezahlfernsehen. Mandalay Bay Hotel in Las Vegas. Ein Boxkampf über 12 Runden. Boll gegen Bay." Film-David gegen Zellulloid-Goliath!
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