Zwei Chaos-Kumpels (Uwe Ochsenknecht als Schrotthändler und Boris Aljinowic als Taxifahrer) arbeiten emsig daran, ihren Traum vom Autorennen zu verwirklichen. http://images.kino.de/flbilder/max99/bf99/bf50/b9950005/b150x150.jpg Schrott - Die Atzenposse

Filmdetails

Schrott - Die Atzenposse

Zwei Chaos-Kumpels (Uwe Ochsenknecht als Schrotthändler und Boris Aljinowic als Taxifahrer) arbeiten emsig daran, ihren Traum vom Autorennen zu verwirklichen.


Schrott - Die Atzenposse
Start: 13.01.2000

Drama

Deutschland 1999
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Uwe Ochsenknecht
Boris Aljinovic
Inga Busch

Regie: Axel Hildebrand
Verleih: Krümel (Central)

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Zwei Verlierer finden einander: Der unter der Fuchtel seiner Freundin stehende Taxifahrer Robert hält im strömenden Regen den Daumen hoch und wird vom Schrottplatz-Werkler und Motorsport-Feak Ecki mitgenommen. Gemeinsam will man den Traum vom Rennen mit dem selbstkonstruierten Wagen realisieren. Bis er jedoch erfüllt wird, kommen noch einige Biere, Bräute und sogar die Drogenmafia dazwischen.


Kritik

Schrott - Die Atzenposse

Man nehme: ein paar Typen, die man auf der Straße großräumig umgehen würde, frauenfeindliche Sprüche, daß es nur so kracht, einen Schrottplatz und ein paar gute Schauspieler wie Uwe Ochsenknecht und Boris Aljinovic. Und fertig ist die "Atzenposse", ein "neues Genre".

Der deutsche Förderfilm macht es einem nicht leicht. Nach der Beziehungs-, jetzt die Buddy-Komödie. Axel Hildebrand führt in seinem Erstlingswerk auf den Schrottplatz, denn für ihn ist Schrott "das wahre Leben". Das sieht dann so aus, daß sich zwei Underdogs auf der Landstraße treffen. Robert hält im strömenden Regen den Daumen hoch und wird von Ecki mitgenommen. Beide sind Loser auf ihre Art. Robert jobt als Taxifahrer, Ecki werkelt auf dem Schrottplatz und verdient sich nebenbei etwas Kohle mit Koks. Beide verbindet die Rennleidenschaft. Die Schumacher-Miniaturausgaben machen schnell gemeinsame Sache, saufen zusammen und teilen sich auch schon mal die Frauen. "It's a Men's World", wie der Soundtrack vermittelt, das heißt dann im Klartext "Drei Dinge braucht der Mann: 'nen Buddy, Bier und Bräute". Bis Robert als Pilot in Eckis selbstkonstruiertem Rennwagen auf der Piste losbrettert, verliert die Geschichte den roten Faden, Tempo und Timing. Gab es am Anfang noch einige Ansätze von witzigen Dialogen und Situationskomik, überzeugte Uwe Ochsenknecht als durchgeknallter Motorsport-Freak und Boris Aljinovic als unter der Fuchtel seiner Freundin stehendes Sensibelchen, driftet die Story unvermittelt in diffuse Richtungen. Drogenmafia und Killerkids, Volker Schlöndorffs Cameo-Auftritt als Streetworker, ein Freundinnen-Trio, das bei der Verteilung der grauen Zellen schmählich übergangen wurde, ein cooler Opa im Rollstuhl und andere Figuren die ganz nach Gusto auf- und abtauchen, ergeben keinen abendfüllenden Film, sondern wirken wie Pausenfüller. Die Puste geht dem Regiedebutanten schnell aus, die liebenswerten Aussteiger und verrückten Versager erinnern an Comicfiguren, obgleich Hildebrand es schafft, sie nicht zu denunzieren. Etwas versöhnend die Arbeit von Kameramann David Slama, der den Mikrokosmos bunter Berliner Vögel in wunderbaren Bildern einfängt. Spaß haben die Dreharbeiten den Beteiligten sicherlich gemacht. Ob das Publikum Spaß haben wird, ist fraglich. "Die Atze - das ist ein wahrer Kumpel, der mit dir durch Motoröl und Benzinpfützen geht, mit dem du Dosenbier und Büchsenfraß teilst". Wer will das eigentlich? mk.

Schrott - Die Atzenposse

Darsteller:  Uwe Ochsenknecht   als Ecki
  Boris Aljinovic   als Robert
  Inga Busch   als Carmen
  Luci van Org   als Nicole
  Hans Werner Olm   als Nicoles Vater
  Gerry Wolff   als Opa
  Anja Franke   als Gunilla
  Anna Böttcher   als Vroni
  Erik Hansen   als Henk
  Friedrich Lindner   als Kai
  Luise Helm   als Ming
  Petra Zieser   als Moni
  Désirée Nick   als Polizistin
  Volker Schlöndorff   als Sozialarbeiter
 
Regie:  Axel Hildebrand  
Drehbuch:  Axel Hildebrand  
Produzent:  Susan Nielebock  
  Dr. Henry Nielebock  
Kamera:  David Slama  
Schnitt:  Susanne Peuscher  
Musik:  Ralf Goldkind  
Produktionsdesign:  Lutz Brandt  
Kostüme:  Kerstin Rossbander  
Ton:  Roland Winke  
  Heiko Hinderks  

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