TV-Komödie: Eine von ihrem Mann wegen einer Jüngeren Knall auf Fall verlassene Ehefrau sucht nun ebenfalls nach deutlich jüngerem Ersatz... http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz49/z0949512/b150x150.jpg Schön, dass es Dich gibt

Filmdetails

Schön, dass es Dich gibt

TV-Komödie: Eine von ihrem Mann wegen einer Jüngeren Knall auf Fall verlassene Ehefrau sucht nun ebenfalls nach deutlich jüngerem Ersatz...


ohne Abbildung

Originaltitel: Schön, dass es dich gibt

Komödie

Deutschland/Österreich 2005

Elfi Eschke
Heio von Stetten
Michael Niavarani

Regie: Reinhard Schwabenitzky

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Romantik
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Inhalt

Sprachlehrerin Jackie fällt aus allen Wolken, als der Gatte sie sitzen lässt. Nach kurzer Schockphase schaut sie sich um, was der Markt sonst zu bieten hat. Allerdings ist sie nicht mehr die jüngste und schlank schon lange nicht mehr. Weil die geplante Schönheitsoperation ein Vermögen kosten würde, sucht Jackie einen Zweitjob und landet als reife Ratgeberin beim Radio. Der deutlich jüngere Peter Sommer verliebt sich erst in die Stimme und dann in Jackie, doch die traut der Liebe nicht.


Kritik

Schon das geschwungene Schriftbild des Vorspanns macht deutlich, dass es sich bei der Platzierung dieses Films nur um einen Irrtum handeln kann: Geschichten mit Titeln wie "Schön, dass es Dich gibt" pflegt das "Erste" freitags zu zeigen. Andererseits sind die TV-Filme des MDR bekannt für ihre Neigung zum Kuschelfernsehen. Außerdem ist Reinhard Schwabenitzkys Romanze keine gewöhnliche Liebesgeschichte.

Zunächst aber fällt Sprachlehrerin Jackie Hecht (Elfi Eschke) aus allen Wolken, als der Gatte (Michael Niavarani) sie schnöde wegen einer Jüngeren sitzen lässt. Die gibt ihm zwar trotz Schwangerschaft kurz darauf ebenfalls den Laufpass, aber weil die Ehe nun mal offensichtlich im Eimer ist, schaut sich Jackie um, was der Markt sonst zu bieten hat. Allerdings ist sie nicht mehr die Jüngste, schlank ist sie schon lange nicht mehr, und Kleidung wie Auftritt lassen sie erst recht als graue Maus erscheinen. Da gibt's nur eins: neues Styling, neue Figur. Weil die geplante Schönheitsoperation ein kleines Vermögen kosten würde, braucht Jackie einen Zweitjob und landet schließlich beim Radio, wo sie als reife Ratgeberin direkt in die Herzen der Hörer spricht. Deshalb verliebt sich Peter Sommer (Heio von Stetten) auch zuerst in Jackies Stimme. Der ebenso charmante wie gebildete Romantiker hat keine Lust mehr auf junge Hühner und sucht eine reife Frau. Die beiden sind also wie geschaffen füreinander, aber die deutlich ältere Jackie traut der Liebe nicht, zumal auch Tochter Maria (Nicole Ennemoser) ein Auge auf Peter geworfen hat.

Natürlich klingt das wie eine Freitagsschnulze, aber dank seiner ausgezeichneten Darsteller erzählt Regisseur Schwabenitzky die Geschichte (Buch: Alexander Hahn, Alexander Mahler, Schwabenitzky) mit viel Wärme, Witz und Sympathie. Die Hauptdarstellerin ist ohnehin ein Ereignis: Eschke, seit Jahrzehnten Schwabenitzkys Lieblingsschauspielerin (und längst auch seine Frau), lässt das hässliche Entlein auf äußerst ansprechende Weise hinter sich, beweist gleichzeitig in den (allerdings diskreten) Nacktaufnahmen sehr viel Mut und steht auf diese Weise für die positive Botschaft des Films: Mach' das Beste aus dir und sei ansonsten du selbst. Da die Koproduktion mit dem ORF in Salzburg spielt, gibt es zudem neben dem pittoresken Lokalkolorit auch noch einigen Schmäh, für den vor allem die Nebenfiguren sorgen, beispielsweise Peters cholerischer Bruder (Johannes Krisch) oder sein Kollege Gerard (Merab Ninidze), der gleichfalls Jackies Charme erliegt. tpg.

Schön, dass es Dich gibt

Darsteller:  Elfi Eschke   als Jackie Hecht
  Heio von Stetten   als Peter Sommer
  Michael Niavarani   als Ludwig Hecht
  Nicole Ennemoser   als Maria Hecht
  Merab Ninidze   als Gerard Kowalski
  Ingrid van Bergen   als Herta
  Johannes Krisch   als Günther Sommer
  Bruno Thost   als Ewald
  Hilde Dalik   als Isabella
  Alexander Goebel   als Alf
  Christian Spatzek   als Mittermüller
  Gerhard Zemann   als Dr. Hammerschmidt
  Jürgen Schilling   als Dr. Pascher
  Fritz Egger   als Andreas
  Werner Friedl   als Rolf
  Alex Scheurer   als Meyer
  Nina Blum  
  Julia Gschnitzer  
  Nadja Maleh  
  Ulrike Beimpold  
  Otmar Schrott  
  Fritz von Friedl  
  Erich Padalewski  
  Karl Ferdinand Kratzl  
  Claudia Kment  
  Manfred Dungl  
 
Regie:  Reinhard Schwabenitzky  
Drehbuch:  Alexander Hahn  
  Alexander Mahler  
  Reinhard Schwabenitzky  
Kamera:  Helmut Pirnat  
Schnitt:  Ingrid Koller  
Musik:  Andreas Radovan  
Produktionsdesign:  Nikolai Ritter  
Kostüme:  Monika Buttinger  
Ton:  Walter Amann  

Star

Elfi Eschke

* 08.12.1961

Star

Heio von Stetten

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