Komödie von und mit Publikumsliebling Matthias Schweighöfer um einen Mann, der für eine Trennungsagentur arbeitet.
In seiner zweiten Regiearbeit folgt Matthias Schweighöfer dem Erfolgsrezept der ersten und beobachtet die komische Transformation eines blockierten Mannes.
In "What a Man" war der neue deutsche Komödienstar ein liebenswert-geduldiges Frauenspielzeug, das an maskuliner Härte zulegen wollte. In "Schlussmacher" hat sich das Training ausgezahlt, ist er nun der selbstsichere Leistungsträger, der beruflich kurz vor der Partnerschaft steht, privat aber davon im Grunde nichts hält. Wie der Bindungsphobiker lieben lernt, bedient mit Slapstick und einem situationskomisch angelegten Parcours peinlicher Konstellationen und Erlebnisse genau die Rezeptoren des Zielpublikums, das sich mit Schweighöfer oder Schweiger erfahrungsgemäß gut amüsieren kann.
"Schlussmacher" beleuchtet nach einem Skript von Doron Wisotzky, Koautor von "What a Man", das Geschäftsmodell der Trennungsagenturen - Dienstleistern, die ihren Kunden alles Schwierige und Lästige abnehmen, vom simplen telefonischen Beziehungsende über Konfliktvermittlung bis zur Wiederbeschaffung des persönlichen Eigentums. Schweighöfers Paul ist gut in diesem Geschäft, weil er selbst zu große Nähe und damit auch Trennungsschmerz nicht zulässt. Dass seine Freundin ihn deshalb gerade verlassen hat, verkraftet er besser als Frauenversteher Toto (Milan Peschel), den er am Hals hat, seit er Totos Beziehung zur lieben Kati mit einer Lüge beendete. Warum Katis Vater Toto loswerden wollte, kann der entnervte Paul und auch mancher Zuschauer nachempfinden. Doch was nützen Hiebe in Gedanken, wenn die in keiner Hinsicht pflegeleichte Klette, die selbst Schluss machen wollte, unter Artenschutz steht. Bei Toto wiegen gutes Herz und Glauben an die Liebe alle Defizite auf. Sogar ein lesbisches Paar entdeckt in ihm erotische Glückseligkeit, was diese Komödie Bezug zur Fantasy aufnehmen lässt, obwohl sie strukturell ein Road- und Buddymovie ist. Pauls diverse Trennungsfälle auf dem Weg zur Partnerschaft, darunter auch die Verführung einer Schwergewichtigen, die dann als gekränkte Queen Kong Amok läuft, begleiten derbkomisch die Entwicklung einer Männerbeziehung, die zur Kategorie "Freundschaft trotzdem" gehört. Am Ende bringt die Kombination aus Herz und Humor tatsächlich auch Glück - und das, mit Hinblick auf die Hitbilanz des Vorgängers, wohl auch beim Zielpublikum. kob.
Weil Paul zu große Nähe nicht erträgt, hat ihn Natalie gerade verlassen. Doch ein Ende mit Schrecken war Paul schon immer lieber als Schrecken ohne Ende, schließlich konnte er für eine Trennungsagentur schon fast 1000 Beziehungen beenden. Kurz vor der vom Chef in Aussicht gestellten Partnerschaft bleibt der gutherzige Toto, eines dieser Trennungsopfer, an ihm hängen. Weil Toto verzweifelt und hartnäckig ist, nimmt Paul ihn bei sich auf und lernt durch ihn zu verstehen, was Liebe und damit auch Natalie wirklich für ihn bedeutet.
| Originaltitel | Schlussmacher |
| OV | - |
| OmU | - |
| Genre | Komödie / Lovestory |
| Filmpreis |
|
| USA-Start | - |
| Kinostart (D) | 10.01.2013 |
| Besucher (D) | 2.480.814 |
| Einspielergebnis (D) | € 18.079.559 Bes. (EDI) 2.480.814 Bes. (FFA) 2.201.065 |
| FSK | ab 6 Jahre |
| WWW | - |
Gennadi Vengerov
Vater Sokolow
Torsten Künstler
Regisseur
Matthias Schweighöfer
Produzent
Dan Maag
Produzent
Marco Beckmann
Produzent
Cornel Schäfer
Produzent
Hannah Lea Maag
Produktionsleit ung
Bernhard Jasper
Kamera
Stefan Essl
Schnitt
Peter Horn
Musik
Andrej Melita
Musik
Katharina Schnelting
Kostüme
Charlotte Chang
Maske
Manfred Banach
Ton
Emrah Ertem
Casting
Franziska Aigner
Casting
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