Franziska Petri
Ulrich Noethen
Tatja Seibt
Regie: Connie Walther
Verleih: Salzgeber
Nach 20 Jahren hat der Terrorist Widmer (Ulrich Noethen) seine Strafe abgesessen und kommt frei. Dem führenden Mitglied der RAF wurde der Mord an einem Bankpräsidenten und einem zufällig anwesenden Zeugen nachgewiesen, doch die Aussage der Kronzeugin weckte erhebliche Zweifel. In Freiheit begegnet Widmer nun Valerie (Franziska Petri), seiner Nachbarin. Die vom Leben gebeutelte junge Frau stellt sich als Tochter seines Opfers heraus und verlangt Aufklärung.
Connie Walther ("Das erste Mal") lehnt ihr Drama um Schuld, Verleugnen und Wahrheit verdächtig an den Fall des RAF-Terroristen Christian Klar an, der bis heute zum wahren Sachverhalt eines ihm angelasteten Mordes schweigt. Der Wunsch nach Rache sorgt für Spannung.
Emotional aufwühlende Auseinandersetzung mit der Gewalt der RAF durch die Tochter eines zufälligen Opfers.
Bei einem Entführungsversuch der RAF kommt ein unbeteiligter Gärtner ums Leben. Wer ihn erschoss, wurde nie geklärt. Als einer der damals Verhafteten nach 22 Jahren aus dem Knast kommt, reißt das alte Wunden bei Valerie (Franziska Petri) auf, die den Tod ihres Vaters mit ansehen musste.
Sie verdächtigt den neuen Nachbarn, verfolgt ihn, seine Ex und deren 30-jährigen Sohn. Sie will unbedingt wissen, wer damals die tödlichen Schüsse abgegeben hat, lässt nicht locker und verliert nach und nach die Kontrolle über sich.
Nach "12 heißt: Ich liebe dich" über die unglaubliche Liebesgeschichte zwischen einem Stasi-Offizier und seinem Opfer, nimmt sich Connie Walther das Thema RAF vor, nicht die Innenansicht der in Terror Verstrickten, sondern die Innenwelt der Tochter eines Opfers.
Dass Ex-RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock als Autor am Projekt beteiligt war, hat der politischen Reflexion über die Fortsetzung von Gewalt über Generationen hinweg zu einem Stück Authentizität verholfen. Im emotional aufwühlenden Drama glänzen vor allem Franziska Petri und Ulrich Noethen.
| Darsteller: | Franziska Petri | als Valerie Matos | |
|---|---|---|---|
| Ulrich Noethen | als Bernd Widmer | ||
| Tatja Seibt | als Ellen Weber | ||
| Uwe Kockisch | als Decker | ||
| Eva Mattes | als Marita Gellert | ||
| Christoph Bach | als Samy | ||
| Mehdi Nebbou | als Talat | ||
| Rino Zepf | als Robbi | ||
| Regie: | Connie Walther | ||
| Drehbuch: | Uli Herrmann | ||
| Peter-Jürgen Boock | |||
| Connie Walther | |||
| Produzent: | Clementina Hegewisch | ||
| Michael Jungfleisch | |||
| Koproduzent: | Connie Walther | ||
| Uli Herrmann | |||
| Kamera: | Birgit Gudjonsdóttir | ||
| Schnitt: | Karen Lönneker | ||
| Musik: | Rainer Oleak | ||
| Produktionsdesign: | Agi Dawaachu | ||
| Kostüme: | Juliane Friedrich | ||
| Maske: | Iris Kettner | ||
| Ton: | Bernhard Joest-Däberitz | ||
| Jörg Höhne | |||
| Casting: | Sabine Schwedhelm | ||
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