Paul Muni
Ann Dvorak
Karen Morley
Regie: Howard Hawks, ...
Verleih: unbekannt
Tony "Scarface" Camonte ist ein aus ärmlichen Verhältnissen stammender Geldeintreiber unter der Fittiche von Johnny Lovo, einem ambitionierten Gangster, der sämtliche Alkoholverkäufe Chicagos in der Prohibitionsära unter seine Kontrolle bringen will. Um sein Ziel zu erreichen, schafft Tony ein Regiment des Terrors, bedroht die Bürger Chicagos und kämpft sich auf diese Weise zielstrebig bis an die Spitze des Verbrechersyndikats hinauf, scheitert letztlich jedoch an privaten Intrigen und an der Maßlosigkeit seines Machtstrebens.

Lose basierend auf der Lebensgeschichte von Al Capone, inszenierte Howard Hawks einen der schockierendsten und kraftvollsten Gangsterfilme der Filmgeschichte, der neue Standards für Gewaltdarstellungen im Hollywoodkino vorgeben sollte. Die mutige Performance von Hauptdarsteller Paul Muni lieferte das Modell für den Hollywood-Mafioso der nächsten Jahre, einer gewalttätigen und dennoch charismatischen Gestalt. Die Zensur stritt zwei Jahre lang über den Film, bis er um einige moralisierende Szenen und ein neues Ende ergänzt in die Kinos kam - noch immer einer der besten Filme der 30er Jahre.
| Darsteller: | Paul Muni | als Tony Camonte | |
|---|---|---|---|
| Ann Dvorak | als Cesca Camonte | ||
| Karen Morley | als Poppy | ||
| Osgood Perkins | als Johnny Lovo | ||
| Henry Gordon | als Inspektor Ben Guarino | ||
| Vince Barnett | als Angelo | ||
| George Raft | als Guino Rinaldo | ||
| Boris Karloff | als Gaffney | ||
| Purnell E. Pratt | als Mr. Garston | ||
| Tully Marshall | als Chefredakteur | ||
| Inez Palange | als Tonys Mutter | ||
| Edwin Maxwell | als Polizeichef | ||
| Regie: | Howard Hawks | ||
| Richard Rosson | |||
| Drehbuch: | Ben Hecht | ||
| Howard Hawks | |||
| Produzent: | Howard Hawks | ||
| Howard Hughes | |||
| Buchvorlage: | Armitage Trail | ||
| Kamera: | Lee Garmes | ||
| L. William O'Connell | |||
| Schnitt: | Edward Curtiss | ||
| Musik: | Adolph Tandler | ||
| Gus Arnheim | |||
Al Pacino legte mit seinem "Scarface" eine oscarreife Leistung hin und Michelle Pfeiffer bescherte der Film den Durchbruch.
Die Geschichte vom kubanischen Underdog, der sich in den Kokainhandel einschleust und bald selbst zum Schneekönig aufsteigt, ist ein Klassiker: "Al Pacino - Scarface". Nun soll der Film ein Remake bekommen, wie Universal Pictures mitteilt. Das Studio würde den Stoff damit zum dritten Mal auflegen, denn vor diesem "Scarface" gab es bereits eine Variante aus dem Jahr 1932, die ebenso erfolgreich war.
Die Story beider Filme unterscheidet sich leicht und so wolle man auch beim dritten "Scarface" einen neuen Ansatz wählen, der dem gegenwärtigen Geschmack des Publikums entspricht. Lediglich die Grundgeschichte um einen Einwanderer, der als Gangster das große Geld macht, sowie der Titel sollen beibehalten werden.
Zu Besetzung, Regie und Drehbuch wurde noch nichts bekannt. Klar ist aber, dass mindestens genauso prominente Namen wie 1982 an Land gezogen werden müssen, denn es gilt, eine Liste an Superstars zu toppen: Brian De Palma (Regie), Oliver Stone (Drehbuch) sowie Al Pacino und Michelle Pfeiffer in den Hauptrollen.
Pacino spielte Tony Montana mit so düsterer Intensität, dass er sich mit diesem Film einen Ehrenplatz in der großen Galerie amerikanischer Kinogangster sicherte. Auch Michelle Pfeiffer, die als Tonys Frau besetzt wurde, konnte als elfenhaft-zartes Wesen so beeindrucken, dass sie danach sofort auf Hollywoods A-Liste landete.
Einer der besten Horrordarsteller des klassischen Gruselfilms, ist der Engländer Boris Karloff (1887 - 1969, eig. William Henry Pratt), der...
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