Tobin Bell
Costas Mandylor
Scott Patterson
Regie: Darren Lynn Bousman
Verleih: Studiocanal
Mögen Jigsaw (Tobin Bell) und seine Gehilfin Amanda auch tot sein, das Morden geht weiter: Als Detective Kerry (Dina Meyer) umgebracht wird, sollen FBI-Profiler Strahm (Scott Patterson) und seine Kollegin Perez (Athena Karkanis) mit Revierchef Hoffman (Costas Mandylor) herausfinden, ob ein Trittbrettfahrer, oder der echte Killer am blutigen Werk ist. Während sie Jigsaws Ex-Frau Jill (Betsy Russell) verhören, gerät Commander Rigg (Lyriq Bent) in eine der teuflischen Fallen.
Verlässlich wie ein Uhrwerk sägt der nunmehr vierte Part der erfolgreichen Horrorserie an den Nerven der zahlenstarken Fans. Auch ohne Ur-Sadist Tobin Bell legt Darren Lynn Bousman, verantwortlich für die beiden letzten Teile, wieder stimmungsvoll harte Folterkost nach.
Die erfolgreichste Horrorserie dieses Jahrtausends birst auch nach dem Tod des ursprünglichen Jigsaw-Killers vor dessen perfiden Folter-Fallen.
Der Tod ist nicht das Ende - er ist der Anfang für eine weitere Serie von perversen Spielchen, die stets mit Exitus oder Verstümmelung enden. Mag Jigsaw (Tobin Bell) auch vom Krebs zerfressen am Ende von Teil drei das Zeitliche gesegnet haben und seine willfährige Gehilfin Amanda in der selben Hölle schmoren - auch als Leiche hat er noch tödliche Überraschungen parat.
Lassen wir die Spiele beginnen: Noch auf dem Seziertisch spuckt sein toter Magen eine Mini-Kassette aus, auf der er den Gerichtsmedizinern mit gewohnter Bösartigkeit eine neue Variation seiner unbarmherzigen Todesfallen verkündet. Dafür kann er sich auf eine getreue Schar Handlanger verlassen, die weiter unter seinem hypnotischen Einfluss stehen und zu jeder Schandtat bereit sind.
Sie zu identifizieren und zu stellen ist die Aufgabe der Ermittler Hoffman (Costas Mandylor) und Rigg (Lyriq Bent), die auf die grausam entstellte Leiche ihrer Kollegin Kerry (Dina Meyer) stoßen. Als ihnen die FBI-Profiler Strahm (Scott Patterson) und Perez (Athena Karkanis) helfen sollen, wird Rigg entführt und findet sich mitten im neuen teuflischen Spiel des Masterminds Jigsaw wieder.
Einzige Chance zur Rettung ist Jigsaws Ex-Frau Jill (Betsy Russell). Jedes Zögern und jede Fehlentscheidung bedeutet den qualvollen Tod eines weiteren Opfers, was Darren Lynn Bousman - der Regisseur der letzten beiden Teile - gewohnt spektakulär und nervenaufreibend inszeniert. Derweil schickt sich Jigsaw an, in die Fußstapfen der berühmtesten Psychokiller zu steigen: Hannibal Lecter, Norman Bates und Michael Myers.
| Darsteller: | Tobin Bell | als Jigsaw / John | |
|---|---|---|---|
| Costas Mandylor | als Hoffman | ||
| Scott Patterson | als Agent Strahm | ||
| Betsy Russell | als Jill | ||
| Lyriq Bent | als Rigg | ||
| Athena Karkanis | als Agent Perez | ||
| Justin Louis | als Art | ||
| Simon Reynolds | als Lamanna | ||
| Mike Realba | als Fisk | ||
| Marty Adams | als Ivan | ||
| Sarain Boylan | als Brenda | ||
| Billy Otis | als Cecill | ||
| Niamh Wilson | als Corbett | ||
| Julian Richings | als Vagrant | ||
| Regie: | Darren Lynn Bousman | ||
| Drehbuch: | Marcus Dunstan | ||
| Patrick Melton | |||
| Produzent: | Mark Burg | ||
| Oren Koules | |||
| Gregg Hoffmann | |||
| Ausf. Produzent: | Daniel Jason Heffner | ||
| James Wan | |||
| Leigh Whannell | |||
| Stacey Trestro | |||
| Peter Block | |||
| Jason Constantine | |||
| Kamera: | David Armstrong | ||
| Schnitt: | Kevin Greutert | ||
| Brett Sullivan | |||
| Musik: | Charlie Clouser | ||
| Produktionsdesign: | David Hackl | ||
| Kostüme: | Alex Kavanagh | ||
| Casting: | Stephanie Gorin | ||
Er kam, "Saw" und siegte.
Allein in den USA spielte "Saw III" über 80 Millionen Dollar ein, in Deutschland 5,7 Millionen Euro. Schon kurz nach Kinostart kündigte Regisseur Darren Lynn Bousman das nächste Sequel an. Jetzt hat die Produktionsfirma Lionsgate erste Details verraten:
Auch wenn sich Jigsaw-Killer und Amanda einen blutigen Showdown geliefert haben, lebendige Opfer der beiden gibt es noch. Hier kommt SWAT-Commander Rigg ins Spiel. Er wird entführt und ihm bleiben nur 90 Minuten, in denen er eine Reihe grauenvoller Fallen überwinden muss, um einen alten Freund zu retten oder selbst die tödlichen Konsequenzen zu tragen.
Und so findet der brutale Jigsaw-Killer auch nach seinem eigenen Ableben neue Opfer für seine perversen Mordspiele. Nachdem er Anfang 2005 in "Saw" das ausgeblutete Serienkillergenre wieder zum Leben erweckt hatte, folgte ein Jahr später die nächste Schlachtplatte.
Während er im ersten Film zwei Männer in einen Keller mit Säge kettete, waren in der nicht minder gnadenlosen Fortsetzung gleich acht Todeskandidaten mit von der Partie. Und auch in der dritten Horrorshow ging das Splattergemetzel diesen Februar munter weiter, Unterstützung erhielt der dahinsiechende Mörder dabei von seiner Gefolgsfrau Amanda. Regisseur Bousman hat versprochen, dass "Saw 4" noch schockierender wird. Den Sägen seiner inzwischen eingeschworenen Fangemeinde hat er allemal.
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