Als kleiner Junge muss der einer Zirkusfamilie entstammende Fenix zusehen, wie sein Vater, der polygame Messerwerfer, erst seiner Mutter, einer religiösen Fanatikerin, beide Arme abtrennt und anschließend sich selbst das Leben nimmt. Hinter dicken Psychiatriemauern zum Erwachsenen gereift, befreit ihn eines Tages die Mama, nimmt ihn unter ihre telepathischen Fittiche und zieht mit den starken Armen ihres Sohnes auf eine blutigen Rachefeldzug. Kann Fenix' Jugendfreundin ihn aus diesem Alptraum befreien?
"Freud mit dem Vorschlaghammer" serviert in alter Tradition der mexikanische Surrealist Alexandro Jodorowsky ("El Topo") in dieser bildgewaltigen Mixtur aus Fellini-esker Freakshow, Horrorschocker und lateinamerikanischem Gegenwartsgleichnis. Jodorowsky, wie gewohnt Autor, Komponist, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion, geizt nicht mit Symbolismus wie Schauwerten und bereitet aufgeschlossenen Filmfreunden ein Rundumerlebnis, wie es im industriell gefertigten Gegenwartskino selten geworden ist.
| Darsteller: | Axel Jodorowsky | ||
|---|---|---|---|
| Sabrina Dennison | |||
| Guy Stockwell | |||
| Blanca Guerra | |||
| Thelma Tixou | |||
| Adan Jodorowsky | |||
| Regie: | Alejandro Jodorowsky | ||
| Drehbuch: | Alejandro Jodorowsky | ||
| Roberto Leoni | |||
| Claudio Argento | |||
| Produzent: | Claudio Argento | ||
| Kamera: | Daniele Nannuzzi | ||
| Musik: | Simon Boswell | ||
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