Originaltitel: Trafic d'influence
Frankreich 1999
Aure Atika
Thierry Lhermitte
Gérard Jugnot
Regie: Dominique Farrugia
Gerade in dem Moment, als drei wegen Korruption zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilte Politiker vom Gerichtssaal ins Gefängnis transportiert werden sollen, bricht in Frankreich ein Generalstreik aus. Der Fahrer des Transports hat im Stau gerade den Wagen zu Schrott gefahren, als zwei Motorradkiller das Feuer auf die Polizeiinspektorin Sandrine und ihre Häftlinge eröffnen. Einer der drei Gefangenen wird getötet, dann schlägt Sandrine die Killer in die Flucht. Die äußerst prinzipientreue und nicht einzuschüchternde Beamtin setzt die Reise mit ihren beiden Gefangenen zu Fuß fort. Dabei muss die junge Polizistin sowohl ihre beiden renitenten Nadelstreifenhäftlinge, den arroganten Aristokraten Maxime und den ungebildeten Parvenue Gérard, in Schach halten, als auch die Schrecken eines Generalstreiks überstehen: kein Benzin, keine Hilfe, keine Zigaretten. Auch die beiden Killer lassen nicht locker. Sie sollen Sandrine im Auftrag des korrupten Kabinettschefs der Regierung eine CD mit den Daten sämtlicher politischer Schmiergeldaktionen der letzten Jahre abjagen.
"Sandrine sieht rot" ist eine Actionkomödie, die als satirisches Roadmovie nicht mit subtilen Seitenhieben auf französische Politik und Mentalität geizt. Neben den Thriller-Elementen der Geschichte bietet der Film deftig gezeichnete Figuren, deren unterschiedliche Lebens- und Moralauffassungen für ständige Konflikte sorgen: eine attraktive und enervierend ehrliche Polizistin zwischen zwei korrupten Politikern, die förmlich dazu geboren sind, sich zu verabscheuen, da sie außer ihrer moralischen Verkommenheit alles trennt: Alter, Herkunft, Ausdrucksweise, Parteizugehörigkeit, Status und Aussehen. Als Satire zeigt der Film, garniert mit Action, Tempo, Witz und gut dosiertem Zynismus, dass Schmiergeldskandale beträchtlichen Unterhaltungswert besitzen können.
Quelle: 3sat, www.3sat.de
| Darsteller: | Aure Atika | als Sandrine Athan | |
|---|---|---|---|
| Thierry Lhermitte | als Maxime de Labardière | ||
| Gérard Jugnot | als Gérard Ravanelli | ||
| Zinedine Soualem | als Gilles | ||
| Jean-Pierre Cassel | als Pierre-Jean Guisard | ||
| Didier Bénureau | als Chef des Kabinetts | ||
| Lionel Abelanski | als Serge | ||
| Marie-Christine Adam | als Wirtin | ||
| Jean-Paul Rouve | als Jean-Frédéric | ||
| Franck Dubosc | als Kellner Fabien | ||
| Marina Foïs | als zum Joint Eingeladene | ||
| Maurice Barthélémy | als junger Gewerkschafter | ||
| Alain Chabat | als Geistlicher | ||
| Elise Larnicol | als Gewerkschafterin Françoise | ||
| Pascal Vincent | als Roro | ||
| Pierre-François Martin-Laval | als Mann mit Kaninchen | ||
| Dominique Farrugia | |||
| Regie: | Dominique Farrugia | ||
| Drehbuch: | Dominique Farrugia | ||
| Dominique Mezerette | |||
| Kamera: | Pascal Gennesseaux | ||
| Produktionsdesign: | Olivier Radot | ||
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