Originaltitel: Sahara
USA 2004
Matthew McConaughey
Steve Zahn
Penélope Cruz
Regie: Breck Eisner
Verleih: Universum (Buena Vista)
Auf der Suche nach einem am Niger verschollenen US-Unterseeboot aus Bürgerkriegstagen müssen der Abenteurer Dirk Pitt (Matthew McConaughey) und seine unerschrockene rechte Hand Al (Steve Zahn) zunächst die Urwaldärztin Dr. Eva Rojas (Penelope Cruz) vor den Häschern des regierenden Diktators General Kazim (Lennie James) retten. Und weil Kazim und sein Kompagnon, der kriminelle Industrielle Massarde (Lambert Wilson), soeben einen Anschlag auf die Menschheit planen, beschließen Pitt und seine Begleiter, das Einträgliche mit dem Ehrenwerten zu verbinden.
Eine kräftige Portion Selbstironie verleiht diesem von Hauptdarsteller McConaughey selbst produzierten Actionabenteuer in bester "Indiana Jones"-Manier den nötigen Schliff.
Prächtige Szenerien, waffen- und wortgewandte Helden, spektakuläre Action und leichtfüßige Komik - "Sahara" bietet eine Wundertüte für zwei Stunden Kinospaß.
In der Titelsequenz streift eine Kamera durch eine Schiffskajüte und enthüllt die Habseligkeiten der Helden: Fotos und Zeitungsschnipsel, archäologische Utensilien und skurrilen Krimskrams. Schon in diesen Sekunden wird klar, dass "Sahara" als Abenteuerfilm geglückt ist. Denn hier zeigt sich eine Liebe zu Detail und Charakteren, die den gesamten Film durchzieht und allen Handlungswendungen emotionale Glaubwürdigkeit verschafft.
Wer würde erwarten, dass sich ein Kanonenboot aus dem amerikanischen Bürgerkrieg mitten in der Sahara wiederfindet? Das genau vermuten die Schatzsucher Dirk Pitt (Matthew McConaughey) und Al Giordino (Steve Zahn). Und als ob das nicht für genug Spannungseffekte sorgt, müssen die beiden auch noch der Ärztin Eva Rojas (Penelope Cruz) beistehen, die im afrikanischen Mali dem Ursprung einer mysteriösen Seuche nachspürt.
Cruz und McConaughey: Nicht nur im Kino sind sie ein Traumpaar (Foto: Universum (Buena Vista))
Nach einer Romanserie von Clive Cussler weben die Filmemacher daraus einen Erzählteppich mit allen Elementen klassischer Kinounterhaltung: Bootsjagden und Wüstenschlachten, korrupte Militärs und stolze Tuareg-Kämpfer, Selbstironie und Romantik. Und mit seinen Seitenhieben auf die Tagespolitik sorgt der Film für den nötigen Schuss Authentizität.
Dass "Sahara" funktioniert, liegt aber nicht zuletzt an Matthew McConaughey und Steve Zahn, die sich wie ein altvertrautes Team die Bälle zuspielen. So ist der Spaß, den alle Beteiligten gehabt haben müssen, auch diesem Film anzusehen. Damit verkürzt man sich gern das Warten auf den nächsten "Indiana Jones". Oder den nächsten "Dirk Pitt".
| Darsteller: | Matthew McConaughey | als Dirk Pitt | |
|---|---|---|---|
| Steve Zahn | als Al Giordano | ||
| Penélope Cruz | als Eva Rojas | ||
| Lambert Wilson | als Yves Massarde | ||
| Glynn Turman | als Dr. Frank Hopper | ||
| Delroy Lindo | als Carl | ||
| William H. Macy | als Admiral Sandecker | ||
| Lennie James | als Gen. Zateb Kazim | ||
| Rainn Wilson | als Rudi Gunn | ||
| Regie: | Breck Eisner | ||
| Drehbuch: | Thomas Dean Donnelly | ||
| Joshua Oppenheimer | |||
| John C. Richards | |||
| James V. Hart | |||
| Produzent: | Howard Baldwin | ||
| Karen Baldwin | |||
| Mace Neufeld | |||
| Stephanie Austin | |||
| Koproduzent: | Denise O'Dell | ||
| Mark Abela | |||
| David Barron | |||
| Nick Morton | |||
| Bill Brown | |||
| Mike Phillips | |||
| Henning Molfenter | |||
| Thierry Potok | |||
| Ausf. Produzent: | Matthew McConaughey | ||
| Gus Gustawes | |||
| William J. Immerman | |||
| Vicki Dee Rock | |||
| Buchvorlage: | Clive Cussler | ||
| Kamera: | Seamus McGarvey | ||
| Schnitt: | Andrew MacRitchie | ||
| Musik: | Clint Mansell | ||
| Produktionsdesign: | Allan Cameron | ||
| Giles Masters | |||
| Tony Reading | |||
| Kostüme: | Anna B. Sheppard | ||
| Ton: | Chris Munro | ||
| Casting: | Anne McCarthy | ||
| Nina Gold | |||
Ja, ja, der Alkohol. Mal wieder war Hochprozentiges Schuld, dass Matthew McConaughey über die Stränge schlug und trotz hochschwangerer Freundin jede Augenweide anbaggerte, die nicht schnell genug auf dem Baum war.
Eigentlich wollte Matthew McConaughey nur ein paar Tage zum Surfen alleine in Nicaragua abhängen. Doch sein Kurztrip geriet voll aus dem Ruder. Auf einer Strandparty ließ der 38-Jährige so richtig den Rauch aufgehen. Der Alkohol floss in Strömen, der steigende Alkoholpegel weckte Maths Jagdinstinkt.
Die Besucher der "The Iguana Bar" in San Juan Del Sur staunten nicht schlecht, als der Star aus "Sahara - Abenteuer in der Wüste" begann, jede Kneipenschönheit anzubaggern, die ihm begegnete. Am Ende seines Partymarathons hatte er zwar mit so ziemlich jeder Braut des Ladens getanzt, sein Gelalle scheint aber nicht so gut angekommen zu sein. Da er zu betrunken war, ging's letztendlich alleine ins Bett.
Am nächsten Tag war die Feierlaune des Texaners immer noch nicht verflogen. Am Abend spulte er das gleiche Programm wie am Vortag ab. Nur dass der Sonnyboy diesmal noch betrunkener war. Am Ende musste der Hollywoodbeau aus der Bar hinausgetragen werden.
Matthews hochschwangere brasilianische Freundin Camila Alves dürfte bei der Rückkehr ihres Lovers weniger erfreut gewesen sein. Der Draufgänger gab zwar zu, betrunken gewesen zu sein, beteuerte aber auch, dass er anständig geblieben ist. Allzu bunt sollte es der Sportfan nicht mehr treiben...
Mit seinen blauen Augen, dem unverschämt guten Aussehen und dem smarten Auftreten wirkt er wie die Reinkarnation des jungen Paul...
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