Originaltitel: Never Say Never Again
USA 1983
Sir Sean Connery
Klaus Maria Brandauer
Max von Sydow
Regie: Irvin Kershner
Verleih: Constantin
Weil MI 6-Chef M mit der Fitness seines Agenten 007 unzufrieden ist, muss dieser in eine Klinik. Hier findet Bond heraus, dass eine gewisse Fatima Blush einen cleveren Luftwaffenpiloten unter Drogen gesetzt hat. Beim Testflug verschwinden zwei Cruise Missiles, gelangen in die Hände von SPECTRE-Adjutant Largo, der zehn Mio. Dollar fordert, andernfalls zwei Großstädte gesprengt werden. Bond folgt Largo auf die Bahamas, tötet Fatima Blush, verliebt sich in Largos Freundin Domino, entdeckt das Lager der Raketen und macht es unschädlich.

Das 1983 gedrehte Remake von "Feuerball" lieferte sich mit dem "echten" Bond "Octopussy" (weil von Albert R. Broccoli erstmals allein produziert) ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Kasse, welches "Octopussy" gewann. Sean Connery trat nach zwölf Jahren wieder als 007 vor die Kamera und spielte herrlich selbstironisch. Produzent Kevin McClory musste die Idee, Roger Moore als Bond und Connery als M spielen zu lassen, aufgeben. Ein Action-Höhepunkt ist die Motorrad-Verfolgungsjagd durch Monaco.
| Darsteller: | Sir Sean Connery | als James Bond | |
|---|---|---|---|
| Klaus Maria Brandauer | als Largo | ||
| Max von Sydow | als Blofeld | ||
| Kim Basinger | als Domino | ||
| Barbara Carrera | als Fatima Blush | ||
| Bernie Casey | als Felix Leiter | ||
| Edward Fox | als "M" | ||
| Alec McCowen | als "Q"/Algy | ||
| Pamela Salem | als Miss Monneypenny | ||
| Regie: | Irvin Kershner | ||
| Drehbuch: | Lorenzo Semple Jr. | ||
| Produzent: | Jack Schwartzman | ||
| Buchvorlage: | Ian Fleming | ||
| Kevin McClory | |||
| Jack Whittingham | |||
| Kamera: | Douglas Slocombe | ||
| Schnitt: | Robert Lawrence | ||
| Musik: | Michel Legrand | ||
Pierce Brosnan hat ausgedient. Noch ein letztes Mal darf er im Dienste seiner Majestät die Welt vor dem Untergang bewahren, dann wird der schneidige Brite ausgewechselt.
Die Rolle des Agenten mit der Doppelnull ist heiß begehrt. Sowohl Russell Crowe als auch Colin Firth würden sich über eine Lizenz zum Töten freuen. Sogar Robbie Williams verwandelte das Video zu seinem Hit "Millenium" in ein Bewerbungstape, indem er als James Bond posierte.
Auf der Wunschliste der Produzenten stehen Clive Owen, Hugh Jackman und Jude Law ganz oben. Jetzt hat Barbara Broccoli einen weiteren Kandidaten ins Spiel gebracht: Geoffrey Moore, den Sohn von Roger Moore.
Der 37-Jährige ist Schauspieler und Restaurateur. Er verbringt viel Zeit im schweizerischen Urlaubsörtchen Gstaad und besitzt zwei Restaurants in London. Für einen Bekannten ist Geoffrey für die Rolle geschaffen: "Geoffrey ist wie ein echter Bond. Er sieht gut aus und führt als Restaurateur von noblen Möbeln ein schickes Leben. Eigentlich ähnelt er mehr James Bond als seinem Vater."
Geoffrey Moore wäre nicht das erste Kind des dritten 007-Darstellers, das in einem Bond-Film mitspielt. Tochter Deborah Maria Moore ergatterte in "Stirb an einem anderen Tag" die Rolle einer Stewardess, die dem smarten Agenten den Laufpass gibt.
Auch wenn Deborah im nächsten 007-Abenteuer nicht mit von der Partie ist, könnte der 22. Bond trotzdem ein Familienunternehmen werden. Man munkelt, dass Roger Moore die Rolle von MI5-Chef "M" übernehmen soll. Klingt vollkommen unmöglich? Sag niemals nie!
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