Cleverer und fesselnder High-Tech-Actionthriller nach der gleichnamigen TV-Serie, in dem eine Elite-Einheit der L.A.P.D. bei einem Verbrechertransport unter schwersten Beschuss gerät. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz38/z0338511/b150x150.jpg S.W.A.T. - Die Spezialeinheit

Filmdetails

S.W.A.T. - Die Spezialeinheit

Cleverer und fesselnder High-Tech-Actionthriller nach der gleichnamigen TV-Serie, in dem eine Elite-Einheit der L.A.P.D. bei einem Verbrechertransport unter schwersten Beschuss gerät.


S.W.A.T. - Die Spezialeinheit
Start: 04.12.2003

Originaltitel: S.W.A.T.

Action / Thriller

USA 2003
Laufzeit: 117 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Samuel L. Jackson
Colin Farrell
Michelle Rodriguez

Regie: Clark Johnson
Verleih: Columbia Tristar

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Action
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Inhalt

Weil ihm eine Geiselbefreiung entglitt, landet Jimmy Street (Colin Farrell), vormaliger Hoffnungsträger der "Special Weapons and Tactics"-Elitepolizeieinheit, hinter dem Schreibtisch. Eine zweite Chance ergibt sich, als der neue SWAT-Leader "Hondo" Harrelson (Samuel L. Jackson) frische Gesichter für sein Team castet. Die erste Bewährungsprobe folgt sogleich, als man Drogenzar Montel (Olivier Martinez) in den Knast überstellen soll. Montel hat 100 Mio. Dollar für seine Befreiung ausgelobt...

Basierend auf einer in den 70er Jahren maßvoll populären TV-Serie, macht uns dieser Hochglanz-Actionthriller quasi mit den "Navy Seals" der US-Polizeistreitkräfte bekannt. Wie weiland Demi Moore knackt Michelle Rodriguez als erste Frau den Laden.


Kritik

Allein die Besetzung mit Colin Farrell, Samuel L. Jackson, Michelle Rodriguez, LL Cool J und Olivier Martinez ist eine solche Powermischung, dass ein Actionspektakel garantiert ist.

Großansicht Das Eliteteam: Colin Farrell, Brian Van Holt und Michelle Rodriguez (Foto: Columbia TriStar)

Das Eliteteam: Colin Farrell, Brian Van Holt und Michelle Rodriguez (Foto: Columbia TriStar)

Was ein Hit wird, bestimmen die Zuschauer. Und die machten schon die Krimiserien der 70er zum Kult, der bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat.

Ein Traumstoff also für Hollywood. "S.W.A.T - Die Spezialeinheit" überzeugte in den USA Publikum und Kritik gleichermaßen, konnte sich gegen eine starke Konkurrenz in den Kinos durchsetzen und spielte rund 110 Millionen US$ ein.

Dabei bietet das adrenalintreibende Actionfeuerwerk um die berühmte Elite-Einheit von Los Angeles den Zuschauern nicht nur eine spannende Story, sondern liefert auch einen Blick hinter die Kulissen von der knallharten Auswahl des Teams bis zum nervenaufreibenden Alltag, in dem nicht nur gegen ausgebuffte Kriminelle, sondern auch gegen die Schikanen der Vorgesetzten gekämpft werden muss.

Großansicht Vor S.W.A.T. Polizisten ist kein Verbrecher sicher (Foto: Columbia TriStar)

Vor S.W.A.T. Polizisten ist kein Verbrecher sicher (Foto: Columbia TriStar)

Zurück auf Anfang

Drehbuchautor David Ayer ("Training Day") beweist erneut sein Gespür fürs Polizeimilieu. Und Regisseur Clark Johnson sorgt in seinem Kinoerstling mit gekonnten Handkameraszenen für packenden Realismus. Anstatt ihre Helden durch ein sinnloses Actiongetöse zu schleusen, führen die Filmemacher ihre Figuren sorgfältig ein.

Im Zentrum des Geschehens steht der junge Polizist Jim Street, der nach einer umstrittenen Geiselbefreiung aus der Top-Einheit gefeuert wird. Doch dann gibt ihm der schon legendäre SWAT-Teamführer Hondo eine neue Chance in einem neuen Team. Zwar muss er sich dafür noch einmal durch die ganze harte Grundausbildung quälen, er findet sich jedoch in einem Team wieder, das unschlagbar scheint.

Großansicht S.W.A.T. Mitglieder Deacon und Jim Street im Einsatz (Foto: Columbia TriStar)

S.W.A.T. Mitglieder Deacon und Jim Street im Einsatz (Foto: Columbia TriStar)

Geld vom Franzosen

Und schon bald wartet eine fast nicht zu bewältigende Bewährungsprobe auf sie: Denn während die SWAT-Mitglieder in ihren Alltagseinsätzen stecken, fasst die Polizei einen französischen Gangsterboss - eine kleine Hommage an den Thriller-Klassiker "French Connection".

Doch der Top-Häftling ("Untreu"-Beau Olivier Martinez) hat für seine Befreiung eine Belohnung von 100 Mio. Dollar ausgesetzt, und so ist hinter seinem Transport eine Bande bewaffneter "Kopfgeldjäger" her, die unglaubliches Chaos in den Straßen von L.A. anrichten.

Großansicht Festgesetzt: Drogenbaron Montel (Foto: Columbia TriStar)

Festgesetzt: Drogenbaron Montel (Foto: Columbia TriStar)

Jung und cool

Passend zur Geschichte vereint die Besetzung aufstrebende Jungstars wie Michelle Rodriguez ("Fast & Furious"), LL Cool J, Olivier Martinez oder Colin Farrell ("Nicht auflegen!") als Jim Street. Der hartgesottene Hondo wird gespielt von Coolness-Ikone Samuel Jackson.

Glaubwürdige Figuren und ein cleveres Drehbuch stehen hinter diesem spektakulären Actionthriller, der sich für eine ungewöhnliche Fortsetzung empfiehlt: Zum Kinofilm wird wieder eine Fernsehserie produziert.

S.W.A.T. - Die Spezialeinheit

Darsteller:  Samuel L. Jackson   als Sgt. Dan "Hondo" Harrelson
  Colin Farrell   als Jim Street
  Michelle Rodriguez   als Chris Sanchez
  LL Cool J   als Deacon "Deke" Kaye
  Josh Charles   als T.J. McCabe
  Jeremy Renner   als Brian Gamble
  Brian Van Holt   als Michael Boxer
  Olivier Martinez   als Alex Montel
  Reg E. Cathey   als Lt. Greg Velasquez
  Larry Poindexter   als Capt. Thomas Fuller
  Page Kennedy   als Travis
 
Regie:  Clark Johnson  
Drehbuch:  David Ayer  
  David McKenna  
Produzent:  Dan Halsted  
  Neal H. Moritz  
  Chris Lee  
Koproduzent:  George Huang  
  Amanda Cohen  
Ausf. Produzent:  Louis d'Esposito  
Kamera:  Gabriel Beristain  
Schnitt:  Michael Tronick  
Musik:  Elliot Goldenthal  
Produktionsdesign:  Mayne Berke  
  Gershon Ginsburg  
Kostüme:  Christopher Lawrence  
Ton:  Steve Nelson  
Casting:  Sarah Finn  
  Randi Hiller  

"'28 Days Later' war nur das Vorspiel"

In der Fortsetzung zu Danny Boyles Kult-Horror "28 Days Later" bricht der vernichtet geglaubte Wut-Virus erneut aus - schlimmer und verheerender als je zuvor. Mit Harold Perrineau ("Matrix Reloaded") und Jeremy Renner ("Kaltes Land") sagen zwei neue Gesichter den Infizierten den Kampf an.

Großansicht Schock in London: Der Wut-Virus grassiert erneut (Foto: Fox)

Schock in London: Der Wut-Virus grassiert erneut (Foto: Fox)

» Wie haben Sie sich auf Ihre Rolle als Helikopterpilot vorbereitet?

HAROLD PERRINEAU: Ich habe im Schnellverfahren einige Flugstunden genommen und durfte schon nach einer Woche Training hinter das Steuer eines echtes Hubschraubers. Ich bin dann selbst über die weißen Klippen von Dover geflogen, das war der Wahnsinn. Aber auch die Dreharbeiten in London waren großartig. Die Stadt ist so lebhaft und sie aus der Luft zu sehen, hat sie für mich noch schöner gemacht. Der Flug über England hat mich wirklich tief bewegt, fast wie ein spirituelles Erlebnis.

» Im Film sitzen Sie die meiste Zeit über im Hubschrauber ...

Perrineau: Ja, das war ziemlich relaxt. Sonst muss ich in meinen Filmen immer rennen, springen, werde verprügelt oder getötet - da war diese Rolle eine ganz entspannte Abwechslung.

Großansicht Wenn hungrige Zombies lauern, bleibt nur die Flucht (Foto: Fox)

Wenn hungrige Zombies lauern, bleibt nur die Flucht (Foto: Fox)

» Mr. Renner, Ihre Rolle als Heckenschütze, der desertiert, war körperlich sicherlich etwas anstrengender.

JEREMY RENNER: Oh ja. In fast jeder Einstellung des Films sieht man mich rennen. Während der Dreharbeiten hatte ich irgendwann das Gefühl, ich würde gar nichts anderes mehr tun. Neben Fitnesstraining musste ich als Vorbereitung auf den Film auch Schießen üben. Ich habe dieselbe Waffe wie in "S.W.A.T. - Die Spezialeinheit" benutzt, eine M4. Britische Militärberater standen mir dabei zur Seite, um mir zu sagen, wenn ich mit der Waffe nicht richtig umging.

» Wie war die Arbeit mit dem mexikanischen Regisseur Juan Carlos Fresnadillo? Gab es sprachliche Probleme?

Renner: Überhaupt nicht. Juan Carlos ist ein sehr emotionaler Mensch. Bei einem Abendessen hatten wir ein nettes Gespräch darüber, wie wir unsere Filmfiguren spielen sollten. Schließlich ließ sich "28 Days Later" viel Zeit, um die einzelnen Charaktere vorzustellen. Bei uns ist das Tempo wesentlich höher, aber wir wollten trotzdem die Figuren nicht vernachlässigen.

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