Veröffentlicht am 22.08.2009
Russisch Roulette Deutschland/Österreich 2011
Russisch Roulette Deutschland/Österreich 2011
  • Russisch Roulette / Heinz Hoenig / Katharina Böhm / Russisch Roulette (AT)

  • Russisch Roulette (ARD / ORF) / Merab Ninidze

  • Russisch Roulette (ARD / ORF) / Katharina Böhm / Emil Kafitz

  • Russisch Roulette (ARD / ORF) / Roman Knizka / Laura Osswald

  • Russisch Roulette (ARD / ORF) / Heinz Hoenig

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  • Russisch Roulette (ARD / ORF) / Heinz Hoenig

Russisch Roulette - Filmplakat

Mit der Verzweiflung einer Mutter: Katharina Böhm in einem sehenswerten Degeto-Zweiteiler.

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Filmkritik zu Russisch Roulette

Es ist der Alptraum jeder Mutter: in einer fremden Stadt, in einem fremden Land sein Kind zu verlieren. Und das ist bloß der Auftakt zu einer Kette von Ereignissen, in deren Verlauf die Journalistin Katherina Wagner feststellt, dass sie es mit einem übermächtigen Gegner zu tun hat.

Dabei wollte sie doch bloß ihrem kleinen Sohn im winterlichen St. Petersburg zeigen, wo sein Vater begraben ist. Aber schon allein ihr Auftauchen hat zur Folge, dass die Angehörigen einer Organisation, die bislang im Verborgen wirkte, aus der Deckung kommen. Die von Joseph Vilsmaier als emotionaler Thriller inszenierte Geschichte funktioniert auf zwei Ebenen: Einerseits leidet man mit Katherina (Katharina Böhm), die außer sich ist vor Angst, als ihr Junge im Gedränge einer U-Bahn-Station vor ihren Augen in einer abfahrenden U-Bahn entschwindet. Andererseits stellt sie schließlich schockiert fest, dass der kleine Nikolai offenbar entführt worden ist: Versehentlich hat sie eine Seilschaft ehemaliger Geheimdienstmitglieder aufgeschreckt. Zum Mitgefühl kommt nun auch die Spannung des Agentenfilms. Ohne dabei allzu politisch zu werden, wirft Autor Rolf René Schneider ein Schlaglicht aufs heutige Russland, in dem Oligarchen längst die Macht übernommen haben. Entsprechend charismatisch ist der Mann (Merab Ninidze), den Katherina für den Drahtzieher des Komplotts hält.

Auch darin liegt ein Reiz dieser Geschichte: Die Heldin kann bald niemandem mehr trauen. Vermeintliche Freunde entpuppen sich als Feinde, aus Gegnern werden Verbündete. Der einzige, der es gut mir ihr zu meinen scheint, ist der Exilpole Adam (Heinz Hoenig). Ausgerechnet seine vorbehaltlose Hilfsbereitschaft macht ihn allerdings verdächtig, zumal er stets dann wie aus dem Nichts aufzutauchen pflegt, wenn Katherina in größter Gefahr schwebt. Adam ist es auch, der sie über ihre Gegner aufklärt: eine Verbindung ehemaliger KGB- und Stasi-Angehöriger, die sich "Skorpione" nennen und sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verkrochen haben. Sie fürchten, die Journalistin könnte nach dem scheinbaren Selbstmord ihres Mannes, eines Enthüllungsjournalisten, die richtigen Steine hochheben.

Geschickt lässt Vilsmaiers Inszenierung in der Schwebe, wer von Katherinas Kollegen beim deutschsprachigen St. Petersburger Privatsender (Wolf Roth, Hansjürgen Hürrig, Horst-Günter Marx) ein doppeltes Spiel spielt; oder ob nicht doch der freundliche Pole in Wirklichkeit für die Gegenseite arbeitet. Man hätte die Geschichte sicher auch in weniger als 180 Minuten erzählen können, aber andererseits sorgen die vorweihnachtlich prachtvoll illuminierten Stadtansichten des nächtlichen St. Petersburg und einige interessante Handlungsorte immer wieder für prächtige Bilder (Kamera: Jakob von Lenthe). Außerdem hält das Drehbuch diverse überraschende Wendungen bereit, gern auch in Form unerwarteter Todesfälle. Natürlich schwelgt der Film in Klischees, doch dafür dürfen die Russen im Gegensatz zu sonstigen Filmen der ARD-Tochter Degeto russisch reden. tpg.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Russisch Roulette

Eigentlich wollte Katherina ihrem kleinen Sohn bloß zeigen, wo sein Vater begraben ist. Ihr Auftauchen in St. Petersburg hat jedoch eine Seilschaft ehemaliger Geheimdienstmitglieder aufgeschreckt; der kleine Nikolai wird entführt. Der Drahtzieher des Komplotts scheint auch schuld am Tod ihres Mannes zu sein. Weil sich vermeintliche Freunde als Feinde entpuppen, kann Katherina bald niemandem mehr trauen. Ihr einziger Verbündeter ist ein Exilpole, der allerdings stets dann wie aus dem Nichts aufzutauchen pflegt, wenn sie in größter Gefahr schwebt.

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Originaltitel Russisch Roulette
OV -
OmU -
Genre Thriller
Filmpreis -
USA-Start -
Kinostart (D) -
Besucher (D) -
Einspielergebnis (D) -
FSK -
WWW -
Cast & Crew in Russisch Roulette
Regisseur Joseph Vilsmaier Künstlerporträt 724467 Filmpremiere Regisseur © Kurt Krieger
Darsteller Katharina Böhm Filmbild 775315 Chefin: Sperrbezirk, Die / Katharina Böhm Katharina Wagner © ZDF/Jacqueline Krause-Burberg
Darsteller Heinz Hoenig Filmbild 683703 Russisch Roulette (ARD / ORF) / Heinz Hoenig Adam Markowski © ARD Degeto/Graf Film/Vadim Grischko
Darsteller Wolf Roth Wolfgang Fischer
Darsteller Hansjürgen Hürrig Filmbild 307831 Bella Block: Mord unterm Kreuz (ZDF) / Hansjürgen Hürrig Alfred Scherenberg © ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen
Darsteller Merab Ninidze Filmbild 681163 Weihnachtsengel küsst man nicht / Merab Ninidze Alexej Romanowitsch © ZDF/Stefan Haring
Darsteller Horst-Günter Marx Filmbild 297947 Tierärztin Dr. Mertens (1. Staffel, 13 Folgen) (ARD) / Horst-Günter Marx Grigori Rubinstein © ARD Gemeinschaftsprogramm Erstes Deutsches Fernsehen
Darsteller Roman Knizka Filmbild 814969 Spreewaldkrimi: Feuerengel (ZDF) / Roman Knizka Juri Schukow © ZDF/Roland Suso Richter
Darsteller Klaus Ofczarek Boris Sorokin
Drehbuch Rolf-René Schneider Personenporträt 468652 Schneider, Rolf-Rene (Drehbuchautor) Drehbuch
Weitere Darsteller
Produzent
Produktionsleitung
Ausf. Produzent
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
Maske
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