Gewitzte Politsatire über ein raffiniertes Ränkespiel hinter den Kulissen Washingtons, mit dem eine unbescholtene Senatorin diskreditiert werden soll. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz22/z0222158/b150x150.jpg Rufmord - Jenseits der Moral

Filmdetails

Rufmord - Jenseits der Moral

Gewitzte Politsatire über ein raffiniertes Ränkespiel hinter den Kulissen Washingtons, mit dem eine unbescholtene Senatorin diskreditiert werden soll.


Rufmord - Jenseits der Moral
Start: 27.06.2002

Originaltitel: The Contender

Drama / Satire

USA/Frankreich 2000
Laufzeit: 126 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Gary Oldman
Joan Allen
Jeff Bridges

Regie: Rod Lurie
Verleih: Helkon

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Inhalt

Nach dem Tod des Vizepräsidenten ist die Senatorin Laine Hanson (Joan Allen) für Präsident Evans (Jeff Bridges) die Favoritin auf den Posten. Grund genug für Evans' republikanischen Kontrahenten Runyan (Gary Oldman), Laine kategorisch abzulehnen. Er versucht mit allen Mitteln ihre Berufung zu verhindern und bringt angebliche Fotos aus der Sudienzeit Laines in Umlauf, die die Kanditatin beim Gruppensex zeigen. Laine weigert sich standhaft, zu den Anschuldigungen Stellung zu nehmen, und bringt damit die Affäre erst richtig ins Rollen.

Dem ehemaligen Filmkritiker Rod Lurie gelang eine bissige Satire über ein raffiniertes Ränkespiel hinter den Kulissen des Weißen Hauses.


Kritik

Sex, Lügen und Politik: Als zukünftige Vizepräsidentin gerät Joan Allen in eine Schmutzkampagne.

Senatorin Hanson (Joan Allen) wird attackiert

Senatorin Hanson (Joan Allen) wird attackiert

Was Sie schon immer über Politik wissen wollten, hier kriegen Sie es knallhart serviert. Denn in der Liebe, im Krieg und inzwischen auch in der Politik ist alles erlaubt. Nicht nur Korruption und Vetternwirtschaft, auch Verunglimpfung des Gegners und der lüsterne Blick unter dessen Bettdecke gehören zum Polit-Alltag.

Bei Sex gibt's kein Pardon im prüden Amerika. Das muss auch die Heldin dieses brillanten Thrillers erfahren - Senatorin Laine Hanson (Oscar-Nominierung für Joan Allen), die erste weibliche Kandidatin für das Amt des amerikanischen Vizepräsidenten. Die erzkonservativen Republikaner unter Führung von Gary Oldman als Ober-Ekel schmieden Intrigen gegen das mutige Weib, schockieren die Nation mit Gruppensex-Fotos aus Laines College-Tagen.

Die liberale Politikerin beharrt auf dem Standpunkt, ihr Privatleben gehe niemanden etwas an und lässt sich nicht kleinkriegen. Das bringt die Macho-Riege in beiden politischen Lagern erst recht auf die Palme und den Präsidenten (Jeff Bridges) in Erklärungsnot.

Rod Luries filmisches Sahneschnittchen führt hinter die Kulissen des Weißen Hauses und haut die scheinheiligen Hüter der Moral genüsslich in die Pfanne. Ein Thriller mit Biss über Politik als schmutziges Geschäft, über Männer-Macht, Medien-Manipulation und das Recht öffentlicher Personen auf den Schutz ihrer Privatsphäre. So richtig schön fies - und erschreckend realistisch.

Rufmord - Jenseits der Moral

Darsteller:  Gary Oldman   als Sheldon B. Runyon
  Joan Allen   als Senator Laine Hanson
  Jeff Bridges   als President Jackson Evans
  Christian Slater   als Reginald Webster
  William L. Petersen   als Gouverneur Jack Hathaway
  Philip Baker Hall   als Oscar Billings
  Saul Rubinek   als Jerry Tolliver
  Sam Elliott   als Kermit Newman
  Mike Binder   als Lewis Hollis
  Mariel Hemingway   als Cynthia Lee
  Amit Mehta   als White House Reporter
  Kathryn Morris   als Fed
  Kristen Shaw   als Fiona Hathaway
  David Cureton  
 
Regie:  Rod Lurie  
Drehbuch:  Rod Lurie  
Produzent:  Marc Frydman  
  Douglas Urbanski  
  Willi Baer  
  James Spies  
Koproduzent:  Scott Shiffman  
  Steve Loglisci  
Ausf. Produzent:  Rainer Bienger  
  Gary Oldman  
  Maurice Leblond  
Kamera:  Denis Maloney  
Schnitt:  Michael Jablow  
Musik:  Larry Groupé  
Produktionsdesign:  Alec Hammond  
Kostüme:  Matthew Jacobsen  
Ton:  Jay Meagher  

Kinofest 2002: Der Star ist das Publikum

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Kino so günstig wie nie: Für nur drei Euro gibt's dieses Wochenende in deutschen Filmtheatern die absoluten Movie-Highlights zu sehen: Die Filmwirtschaft möchte sich bei ihrem Publikum bedanken und bittet zum Kinofest 2002. Aktuelle Blockbuster, grandiose Klassiker und die Topfilme der nächsten Monate flimmern in vielen deutschen Kinos zum Sonderpreis über die Leinwände.

Am 26. Juni gab's ihn Berlin schon die große Eröffnungsfeier mit Armin Rohde ("666 - Traue keinem, mit dem du schläfst") und Jessica Schwarz, der Moderatorin von "Film ab" auf VIVA (Di 19 u. 23 Uhr, So. 19 Uhr).

Auf www.kinofest2002.de finden Sie aktuelle Infos zum Kinofest, unter anderem eine Liste der teilnehmenden Kinos und Rezepte für coole Cocktails wie "Kinocolada", "Terminator", "Hollywood Dream" oder "Pretty Woman".



Diese Filme und viele mehr gibt es beim Kinofest 2002 zu sehen:

Star

Gary Oldman

Aus dem Punk wurde ein gesuchter Schurke, dessen lässig dämonische, auch manieriert unbeteiligt wirkende Bösewichter aus Langeweile, weniger aus...

Star

Joan Allen

Ihre Ehefrauen, die betrogen, ausgenutzt, verführt und belogen werden, die frustrierte Seelen, verhärmte Psychen und verkümmerte Körper tragen,...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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