Wolfgang Staudtes Satire auf die Bundesrepublik und Altnazis. http://images.kino.de/flbilder/max05/auto05/auto04/05040224/b150x150.jpg Rosen für den Staatsanwalt

Filmdetails

Rosen für den Staatsanwalt

Wolfgang Staudtes Satire auf die Bundesrepublik und Altnazis.


Rosen für den Staatsanwalt
Start: 24.09.1959

Drama

BRD 1959
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Martin Held
Walter Giller
Ingrid van Bergen

Regie: Wolfgang Staudte
Verleih: NF

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Humor
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Inhalt

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wird Gefreiter Kleinschmidt wegen Diebstahls von Schokolade zum Tod verurteilt. Er flieht bei einem Luftangriff vor der Exekution. Zehn Jahre später kommt er als Straßenhändler in eine Kleinstadt und begegnet Staatsanwalt Schramm, der ihn verurteilte und der dafür sorgt, dass Rudi die Konzession verliert. Um nicht länger bei Freundin Lissy zu logieren, will er abreisen. Am Bahnhof packt ihn Wut, er stiehlt Schokolade, landet vor Gericht. Dort unterläuft Schramm eine Fehlleistung, die ihn Amt und Würden kostet.


Kritik

Rosen für den Staatsanwalt

Der Titel von Wolfgang Staudtes Satire auf Altnazis der Bundesrepublik bezieht sich auf Rosen, die Schramm erhält, als sich antisemitische Gesinnungsgenossen erfolgreich ins Ausland absetzen. Die wunderbare Fehlleistung Schramms ist das erneute "Todesurteil" für den Diebstahl. Martin Held und Walter Giller, erstmals im Charakterfach, liefern Glanzleistungen bissiger Ironie. Als Gastwirtin Lissy sorgt Ingrid van Bergen für erotischen Touch. In einer Szene reicht Giller beim Skat mit Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller sein Todesurteil von 1945 herum.

Rosen für den Staatsanwalt

Darsteller:  Martin Held   als Dr. Wilhelm Schramm
  Walter Giller   als Rudi Kleinschmidt
  Ingrid van Bergen   als Lissy
  Camilla Spira   als Hildegard Schramm
  Roland Kaiser   als Werner Schramm
  Werner Finck   als Haase
  Ralf Wolter   als Hessel
  Inge Meysel   als Erna
  Werner Peters   als Otto Kugler
  Wolfgang Neuss   als Paul
  Wolfgang Wahl   als Strafverteidiger
  Wolfgang Preiss   als Generalstaatsanwalt
  Paul Hartmann   als Diefenbach
 
Regie:  Wolfgang Staudte  
Drehbuch:  Georg Hurdalek  
Produzent:  Kurt Ulrich  
Kamera:  Erich Claunigk  
Musik:  Raimund Rosenberger  

Ehrenpreis für Nadja Tiller und Walter Giller

Für die Lebensleistung zweiter herausragender deutscher Schauspieler.

Großansicht Der Preis für die Entertainmentwelt (Foto: EMV)

Der Preis für die Entertainmentwelt (Foto: EMV)

Das Schauspielerehepaar Nadja Tiller und Walter Giller wird mit einem Ehrenpreis für seine Lebensleistung ausgezeichnet. Die DIVA-Gala findet am 27. Januar im Deutschen Theater in München statt.

Die DIVA, die 1991 als "Deutscher Videopreis" zum ersten Mal an Vicco von Bülow alias Loriot vergeben wurde, gilt nun der gesamten Entertainmentwelt. Unter der Moderation von Reinhold Beckmann werden die Bestleistungen des vergangenen Jahres in den Bereichen Kino, TV-Movie, DVD und Musik gewürdigt. Sowohl "Kassenerfolge" wie auch künstlerische Gesamtleistungen aus 2004.

Großansicht Nadja Tiller hier zwischen Bernd Eichinger und Nina Hoss auf der VideoWinner Gala 1997 (Foto: Giuseppe Gnoni/Kurt Krieger)

Nadja Tiller hier zwischen Bernd Eichinger und Nina Hoss auf der VideoWinner Gala 1997 (Foto: Giuseppe Gnoni/Kurt Krieger)

Die Kategorien

  • "Schauspieler(in) des Jahres"
  • "Regisseur des Jahres"
  • "Music Artist of the Year"
  • "Talent of the Year"
  • Höhepunkt ist die "Hall of Fame". Hier werden Künstler mit der DIVA geehrt, die national oder international Maßstäbe gesetzt haben. Diesen Preis erhielten bisher unter anderem Lauren Bacall, Liv Ullmann, Juliette Gréco, Herbert Grönemeyer, Gérard Depardieu und Angelina Jolie.

    Walter Giller und Ehefrau Nadja Tiller waren vor allem in den der 50er und 60er Jahren ein populäres Traumpaar in Deutschland. Walter Giller erhielt für seine Rolle in "Rosen für den Staatsanwalt" (1959) den Bundesfilmpreis. Nadja Tiller schaffte den Durchbruch mit "Das Mädchen Rosemarie" (1958)

    Mehr dazu unter www.diva-award.de

    Star

    Walter Giller

    Der Titel einer seiner zahllosen in den 50er-Jahren gedrehten Komödien und Klamotten bringt Walter Gillers Dauerpräsenz in den Lustspielen...

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