Martin Held
Walter Giller
Ingrid van Bergen
Regie: Wolfgang Staudte
Verleih: NF
In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wird Gefreiter Kleinschmidt wegen Diebstahls von Schokolade zum Tod verurteilt. Er flieht bei einem Luftangriff vor der Exekution. Zehn Jahre später kommt er als Straßenhändler in eine Kleinstadt und begegnet Staatsanwalt Schramm, der ihn verurteilte und der dafür sorgt, dass Rudi die Konzession verliert. Um nicht länger bei Freundin Lissy zu logieren, will er abreisen. Am Bahnhof packt ihn Wut, er stiehlt Schokolade, landet vor Gericht. Dort unterläuft Schramm eine Fehlleistung, die ihn Amt und Würden kostet.

Der Titel von Wolfgang Staudtes Satire auf Altnazis der Bundesrepublik bezieht sich auf Rosen, die Schramm erhält, als sich antisemitische Gesinnungsgenossen erfolgreich ins Ausland absetzen. Die wunderbare Fehlleistung Schramms ist das erneute "Todesurteil" für den Diebstahl. Martin Held und Walter Giller, erstmals im Charakterfach, liefern Glanzleistungen bissiger Ironie. Als Gastwirtin Lissy sorgt Ingrid van Bergen für erotischen Touch. In einer Szene reicht Giller beim Skat mit Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller sein Todesurteil von 1945 herum.
| Darsteller: | Martin Held | als Dr. Wilhelm Schramm | |
|---|---|---|---|
| Walter Giller | als Rudi Kleinschmidt | ||
| Ingrid van Bergen | als Lissy | ||
| Camilla Spira | als Hildegard Schramm | ||
| Roland Kaiser | als Werner Schramm | ||
| Werner Finck | als Haase | ||
| Ralf Wolter | als Hessel | ||
| Inge Meysel | als Erna | ||
| Werner Peters | als Otto Kugler | ||
| Wolfgang Neuss | als Paul | ||
| Wolfgang Wahl | als Strafverteidiger | ||
| Wolfgang Preiss | als Generalstaatsanwalt | ||
| Paul Hartmann | als Diefenbach | ||
| Regie: | Wolfgang Staudte | ||
| Drehbuch: | Georg Hurdalek | ||
| Produzent: | Kurt Ulrich | ||
| Kamera: | Erich Claunigk | ||
| Musik: | Raimund Rosenberger | ||
Für die Lebensleistung zweiter herausragender deutscher Schauspieler.
Das Schauspielerehepaar Nadja Tiller und Walter Giller wird mit einem Ehrenpreis für seine Lebensleistung ausgezeichnet. Die DIVA-Gala findet am 27. Januar im Deutschen Theater in München statt.
Die DIVA, die 1991 als "Deutscher Videopreis" zum ersten Mal an Vicco von Bülow alias Loriot vergeben wurde, gilt nun der gesamten Entertainmentwelt. Unter der Moderation von Reinhold Beckmann werden die Bestleistungen des vergangenen Jahres in den Bereichen Kino, TV-Movie, DVD und Musik gewürdigt. Sowohl "Kassenerfolge" wie auch künstlerische Gesamtleistungen aus 2004.
Nadja Tiller hier zwischen Bernd Eichinger und Nina Hoss auf der VideoWinner Gala 1997 (Foto: Giuseppe Gnoni/Kurt Krieger)
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Höhepunkt ist die "Hall of Fame". Hier werden Künstler mit der DIVA geehrt, die national oder international Maßstäbe gesetzt haben. Diesen Preis erhielten bisher unter anderem Lauren Bacall, Liv Ullmann, Juliette Gréco, Herbert Grönemeyer, Gérard Depardieu und Angelina Jolie.
Walter Giller und Ehefrau Nadja Tiller waren vor allem in den der 50er und 60er Jahren ein populäres Traumpaar in Deutschland. Walter Giller erhielt für seine Rolle in "Rosen für den Staatsanwalt" (1959) den Bundesfilmpreis. Nadja Tiller schaffte den Durchbruch mit "Das Mädchen Rosemarie" (1958)
Mehr dazu unter www.diva-award.de
Der Titel einer seiner zahllosen in den 50er-Jahren gedrehten Komödien und Klamotten bringt Walter Gillers Dauerpräsenz in den Lustspielen...
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