Berlin 1930. Angestiftet durch den 26jährigen Bruno entführen vier arbeitslose Streuner den Fabrikantensohn Abel, um von dessen Familie zwei Millionen Reichsmark zu erpressen. Rosamunde, die mit ihrem Bruder Emil in die Aktion verstrickt ist, verliebt sich in die Geisel. Während die Polizei dem Verbrecherquartett nur langsam auf die Spur kommt, zerbricht die Freundschaft unter den Geiselnehmern an den Emotionen, die Rosamunde bei den Männern hervorruft. Als schließlich das Lösegeld überreicht werden soll, metzelt die Polizei die demoralisierten Entführer in einem Blutbad nieder.
Der bei uns durch seine TV-Inszenierungen bekanntgewordene Regisseur und Drehbuchautor Egon Günther ("Heimatmuseum") orientierte sich bei dieser Erpressungsgeschichte aus dem Zille-Milieu an einer wahren Begebenheit. Seine Hauptdarstellerin Anna Dobra wurde für ihre sehenswerte Leistung mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Deutsche Schauspielstars wie Mario Adorf und Manfred Krug konnten von Günther für Nebenrollen gewonnen werden. Bisweilen etwas ausufernd inszeniert.
| Darsteller: | Anica Dobra | ||
|---|---|---|---|
| Manfred Krug | |||
| Mario Adorf | |||
| Jürgen Vogel | |||
| Richy Müller | |||
| Boris Koneczny | |||
| Brigitte Mira | |||
| Regie: | Egon Günther | ||
| Drehbuch: | Egon Günther | ||
| Produzent: | Matthias Deyle | ||
| Kamera: | Gérard Vandenberg | ||
| Musik: | Rolf Wilhelm | ||
Serbische Schauspielerin. Eine der vielseitigsten europäischen Schauspielerinnen, in deutschen und serbischen Filmen gleichermaßen gern und oft...
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